dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 261

Asbest-Alarm bei Sandspielzeug - Rückrufe in vielen Läden

UNNA (dpa-AFX) - Wegen möglicher Asbestspuren in Spielzeug mit Sandfüllung werden weitere Produkte im Handel zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem dehnbare Spielzeugfiguren, die bundesweit in vielen Läden verkauft wurden. Nach Angaben des Portals "Lebensmittelwarnung.de" zählt dazu zum Beispiel die Spielzeugfigur "PUFFERZ Puffer-Figur Sand", dessen Füllmaterial möglicherweise Asbest enthält. Verbraucher sollten die Artikel nicht mehr benutzen und zurückgeben.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Ware kann in vielen Bundesländern verkauft worden sein

Wird das Produkt beschädigt oder reißt es auf, könne Füllmaterial austreten und beim Einatmen ein Gesundheitsrisiko darstellen, heißt es auf "Lebensmittelwarnung.de". Die Ware sei über Filialen der Kette Smyths Toys vertrieben worden und könne in zahlreichen Bundesländern verkauft worden sein.

Kunden sollen die Figuren nach Behördenangaben sofort außer Reichweite von Kindern aufbewahren und nicht weiterverwenden. Produkte mit dem Barcode 8714627012316 könnten in den Geschäften zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet.

Auch andere Ketten betroffen

Auch der Discounter Woolworth ruft zwei dehnbare Spielzeugartikel zurück: "Jungle Expedition super stretch gorilla" und "Brainboooom super stretch Raubtier". Nach Unternehmensangaben kann der in den Produkten verarbeitete Sand mit Asbest kontaminiert sein.

Die Artikel seien bereits aus allen Filialen entfernt worden, teilte das Unternehmen mit. Kunden würden gebeten, bereits gekaufte Ware in die Läden zurückzubringen. Der Kaufpreis werde vollständig erstattet.

Schon zuletzt mögliche Asbestbelastung bei Spielzeug festgestellt

Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere Handelsketten Spielzeug mit Sandfüllung wegen möglicher Asbestbelastung vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Nach Einschätzung von Fachleuten kann Asbest in feinen Fasern vorliegen, die beim Einatmen gesundheitsschädlich sind. Vor allem bei beschädigten Produkten bestehe ein Risiko.

Verbraucher sollten betroffene Spielzeuge nicht öffnen oder weiter mit ihnen spielen. Wurde Sand bereits in Innenräumen verteilt, raten Fachstellen dazu, Staubentwicklung zu vermeiden und gründlich zu reinigen. Unklar ist, wie viele Produkte insgesamt betroffen sind./lfi/DP/jha

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend