Analyse überrascht: Nur 10.200 Bitcoin tatsächlich durch Quantencomputer gefährdet
Der Vermögensverwalter sieht die Befürchtungen rund um die Auswirkungen von Quantencomputern auf Bitcoin als übertrieben an. Die Hintergründe.
Der Krypto-Asset-Manager CoinShares tritt Befürchtungen entgegen, wonach Quantencomputer eine existenzielle Bedrohung für das Bitcoin-Netzwerk darstellen könnten.
In einer aktuellen Analyse stellt das Unternehmen fest, dass nur etwa 10.200 BTC einem realen Risiko ausgesetzt sind, womit es Schätzungen widerspricht, die oft von mehreren Millionen gefährdeten Bitcoins sprechen.
Laut CoinShares basieren viele dieser hohen Zahlen auf der Annahme, dass alle älteren Adressen, bei denen der Public Key bekannt ist, sofort gehackt werden könnten.
Die Realität sei jedoch weitaus komplexer, da moderne Bitcoin-Adressen durch zusätzliche kryptografische Schichten geschützt sind. Ein Angreifer müsste den Public Key während des kurzen Zeitfensters abfangen, in dem eine Transaktion im Mempool auf ihre Bestätigung wartet.
Angesichts des aktuellen Stands der Technik sei es höchst unwahrscheinlich, dass Quantencomputer in absehbarer Zeit die dafür erforderliche Geschwindigkeit und Stabilität erreichen
Zudem bliebe dem Netzwerk genügend Zeit, um Upgrades für quantenresistente Kryptografie zu implementieren, bevor eine echte Gefahr entsteht. Die Aufregung um einen “Quanten-Crash” sei daher weitgehend übertrieben.
Andere Beobachter sind da gänzlich anderer Meinung. Insbesondere Charles Edwards und Nic Carter vertreten diese Sichtweise. Ihnen zufolge “schlafwandeln Bitcoin-Entwickler zum Kollaps”.
Die Gefahr durch Quantencomputer bleibt weiterhin schwer einzuschätzen. Gerade deshalb dient das Narrativ als geeignete Begründung für den jüngsten Abverkauf am Krypto-Markt.
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