Amazon hat im vierten Quartal 2025 erneut ein starkes Umsatzwachstum geliefert und die Erwartungen der Analysten übertroffen – doch beim Gewinn pro Aktie blieb der E-Commerce- und Cloud-Riese knapp hinter den Prognosen zurück. Während die Erlöse auf über 213 Milliarden US-Dollar kletterten und damit das vierte Quartal in Folge positiv überraschten, sorgte das minimale EPS-Verfehlen zusammen mit einer schwachen internationalen Marge für Nervosität an der Börse. Besonders im Fokus steht die unterschiedliche Entwicklung der Geschäftsbereiche: Nordamerika überzeugte mit solider Profitabilität, während das internationale Segment weiter hinterherhinkt.
Gleichzeitig bleibt Amazon Web Services der zentrale Wachstumsmotor des Konzerns und stützt die langfristige Investmentstory. Die Marktreaktion nach den Zahlen zeigt jedoch, dass Anleger sensibel auf Margen- und Investitionsthemen reagieren. Für das erste Quartal 2026 stellt Amazon Umsätze in Aussicht, die im Rahmen der Erwartungen liegen – ein Signal der Stabilität, aber ohne großen Überraschungseffekt. Entscheidend wird nun sein, ob das Unternehmen seine internationale Profitabilität verbessern und das starke Cloud-Wachstum in nachhaltige Ergebnissteigerungen übersetzen kann.
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