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Als Iran getarnt verlangen Betrüger Krypto für sichere Hormus-Durchfahrt

Geopolitische Spannungen werden gezielt ausgenutzt. Täter geben sich als staatliche Stellen aus und verlangen Krypto für sichere Passagen.

Die geopolitischen Spannungen rund um die Straße von Hormus beschäftigen die Märkte weiterhin. In den vergangenen Wochen machten Schlagzeilen die Runde, wonach Gebühren für die sichere Passage von Schiffen möglicherweise auch in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Stablecoins gezahlt werden könnten. Auch wenn es sich dabei nicht um bestätigte Maßnahmen handelt, zeigt das, wie stark digitale Assets inzwischen in politische Diskussionen einfließen.

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Der Krypto-Markt selbst hat sich seit Beginn der Eskalation stabil entwickelt. Trotz Unsicherheit und entsprechender Schlagzeilen konnten sich Bitcoin und Co. auf hohem Niveau halten. Anleger beobachten die Lage genau, ohne dass es bislang zu massiven Verwerfungen gekommen ist.

Krypto-Betrüger nutzen geopolitische Lage aus

Aktuell sorgt ein neuer Aspekt für Aufmerksamkeit. Das griechische Schifffahrts-Risikomanagement-Unternehmen Marisks hat vor Betrugsnachrichten gewarnt, in denen sich Akteure als Vertreter staatlicher Stellen ausgeben. In diesen Nachrichten wird Schiffseignern angeblich eine sichere Passage durch die Straße von Hormus angeboten – gegen Zahlung, teilweise auch in Kryptowährungen.

“Bei diesen konkreten Nachrichten handelt es sich um Betrug“, so das Unternehmen. Zudem stellte es klar, dass die Mitteilungen nicht von iranischen Behörden stammen. Bislang folgte noch keine Stellungnahmen von Teheran.

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Für den Markt zeigt sich damit erneut, wie eng die Ereignisse der Weltpolitik und die Krypto-Kurse inzwischen miteinander verflochten sind. Während sich die Kurse bislang stabil halten, entstehen im Hintergrund neue Risiken, die weniger mit Preisbewegungen als mit Missbrauch und Betrug zu tun haben.

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