Alibaba im Abverkauf – doch die Bosse kaufen kräftig zu

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Alibaba-Schriftzug vor der New Yorker Börse.
© vivalapenler / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images
Alibaba gerät an der Börse unter Druck. Doch die eigenen Top-Manager greifen zu. Vorstandschef Joseph Tsai und CEO Eddie Wu kaufen Millionen Aktien. Ist das ein Signal für die nächste große Alibaba-Chance?
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Während die Alibaba-Aktie unter Druck steht, setzen die Spitzenmanager des chinesischen E-Commerce-Konzerns ein deutliches Zeichen. Mehrere Führungskräfte, darunter Mitbegründer und Vorstandschef Joseph Tsai, haben eigene Aktien im Wert von rund 15,3 Millionen US-Dollar gekauft.

Aus Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass Tsai insgesamt 720.000 Alibaba-Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 14,29 US-Dollar erwarb. Der Kauf hatte einen Wert von rund 10,3 Millionen US-Dollar.

Auch CEO Eddie Wu griff an der Hongkonger Börse zu und kaufte 350.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 14,24 US-Dollar. Der Wert dieser Transaktion lag bei etwa 5 Millionen US-Dollar.

Die Insiderkäufe erfolgen in einer Phase, in der Alibaba seine Offensive im Bereich künstliche Intelligenz deutlich ausbaut. Der Konzern hatte zuvor über Hongkongs größte Folgeemission rund 80 Milliarden Hongkong-Dollar beziehungsweise 10,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Das Geld soll in die weitere Expansion im KI-Geschäft fließen.

Werte aus dem Artikel:
Alibaba Aktie (ADR) 104,00 $ -4,24%

Trotz der Käufe der eigenen Führungskräfte geriet die Aktie zunächst unter Druck. Die Alibaba-Aktie verlor am Montag in Hongkong 8,5 Prozent. Für den Starinvestor Michael Burry noch zu wenig. Er will sich erst bei einem Rücksetzer von 50 Prozent wieder mit der Aktie beschäftigen.

Die Käufe der Top-Manager könnten Anlegern dennoch ein wichtiges Signal liefern: Die Unternehmensspitze sieht offenbar trotz der aktuellen Kursschwäche weiteres Potenzial in der Alibaba-Aktie.


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