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AKTIEN IM FOKUS: Höhere Importzölle belasten europäische Autoaktien im US-Handel

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf höhere Zölle der Vereinigten Staaten auf importierte Autos hat am Freitag die Kurse der auch an den US-Börsen gehandelten europäischen Hersteller belastet. So fiel der Kurs von Stellantis an der New York Stock Exchange um 1,7 Prozent. Papiere von Ferrari verloren 1,5 Prozent. Auch die Kurse von Hinterlegungsscheinen für Aktien (ADR) von Volkswagen und Mercedes-Benz fielen am Freitag.

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US-Präsident Donald Trump will Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der Europäischen Union in die USA eingeführt werden, ab nächster Woche auf 25 Prozent erhöhen. In seinem Post auf der Plattform Truth Social begründete er das mit dem Vorwurf, dass sich die Europäische Union nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte. Im vergangene Sommer hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Obergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile soll der Satz gelten.

Für Europas Automobilbranche kämen höhere Einfuhrzölle der USA zur Unzeit. Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die Rohstoffpreise jüngst stark gestiegen und mithin die Kosten für die Fertigung. Zudem dürften sich viele Konsumenten angesichts von steigenden Preisen und einer schwächelnden Konjunktur bei der Anschaffung eines Pkw zurückhalten.

Die generell schwierige Lage der europäischen Autoindustrie spiegelt sich auch in den Aktienkursen wider: Der europäische Sektorindex der Automobilhersteller und Zulieferer hat seit Jahresbeginn um mehr als 13 Prozent nachgegeben. Mitte März war der Index auf den tiefsten Stand seit November 2020 gefallen und lag zuletzt nur knapp darüber./bek/he


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