TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Der starke Anstieg der Energiepreise hat am Montag die asiatisch-pazifischen Börsen erheblich belastet. Vor allem der japanische Aktienmarkt geriet unter Druck. Der Leitindex Nikkei 225 verlor zum Handelsende um 5,2 Prozent auf 52.728,72 Punkte. Japans Wirtschaft ist besonders auf Importe von Energieträgern wie Öl (Rohöl) und Gas angewiesen.
An den Rohstoffmärkten schoss der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent um 16 Prozent nach oben auf deutlich über 100 US-Dollar. Im Fokus steht, dass der Iran mit dem Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei einen neuen obersten Führer bestimmt hat. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region bleiben nicht absehbar.
Auch in China ging es abwärts, wenngleich weniger stark als in Japan. Der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 1,4 Prozent auf 25.408,46 Punkte. Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen gab um rund ein Prozent nach. Größer waren die Kurseinbußen in Australien, der ASX fiel um fast drei Prozent./bek/stk
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