WÜRZBURG (dpa-AFX) - Die Agrarminister der Bundesländer haben sich auf ihrer Konferenz in Würzburg einstimmig für die Einführung einer Risikoausgleichsrücklage ausgesprochen, um besser gewappnet zu sein gegen Ausfälle etwa durch Dürre oder internationale Krisen.
Zwar vertraten die Ministerinnen und Minister in dem Beschluss, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, die Auffassung, dass Landwirte grundsätzlich zunächst einmal selbst für ihr Risikomanagement verantwortlich sind. Zudem seien sie aufgefordert, Mehrgefahrenversicherungen abzuschließen. Ad-hoc-Hilfen sollen künftig an die Teilnahme an solchen Versicherungen geknüpft werden.
Dennoch soll es künftig eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage geben. Damit könnten in guten Jahren Gewinne steuerfrei angespart werden, um damit Krisenzeiten - etwa bei Dürre - besser überbrücken zu können, hatte Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD) im Vorfeld erklärt./vr/dm/DP/jha
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