- Die Blackbox des abgestürzten Flugzeugs kommt nach Deutschland.
- Alle acht Personen an Bord starben beim Absturz.
- Der libysche Generalstabschef war unter den Opfern.
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Als Blackbox werden in einem Flugzeug der Flugdatenschreiber bezeichnet sowie der Stimmenrekorder, der die Gespräche im Cockpit aufzeichnet. In Deutschland werden Flugschreiber zumeist von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig ausgewertet.
Auch die türkische Staatsanwaltschaft habe zugesagt, die Ermittlungen zu dem Absturz zu unterstützen und alle Dokumente und Kameraaufzeichnungen zur Verfügung zu stellen, hieß es vom Innenministerium in Tripolis. Zudem habe die dortige Kriminalpolizei den türkischen Behörden DNA-Proben von Angehörigen der Todesopfer übermittelt, um deren Identität sicher zu klären.
Das Privatflugzeug war am Dienstag aus Ankara in Richtung Libyen gestartet und etwa 80 Kilometer weiter südlich abgestürzt. Alle acht Personen an Bord kamen nach türkischen Angaben ums Leben. Darunter war auch der libysche Generalstabschef Mohammed al-Haddad von der Regierung in Tripolis, der zu offiziellem Besuch in der Türkei war. Hunderte Retter waren an der Unfallstelle im Einsatz.
In Libyen tobte nach dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 viele Jahre ein Bürgerkrieg. Heute ist das nordafrikanische Land, in dem Milizen und ausländische Staaten weiter um Macht und Ressourcen ringen, faktisch gespalten. Neben der Regierung in Tripolis gibt es die verfeindete Regierung im Osten, die verbündet ist mit dem abtrünnigen General Chalifa Haftar.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drückte dem Ministerpräsidenten der Regierung in Tripolis, Abdel Hamid Dbaiba, sein Beileid aus. In Libyen wurde unterdessen ein vorläufiger Nachfolger für al-Haddad bestimmt./jot/DP/he
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