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Freuen können sich gegenwärtig die Aktionäre von 1&1: Das Papier weist derzeit einen Wertanstieg von 3,88 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs von gestern gewann das Wertpapier 95 Cent hinzu. Am Aktienmarkt zahlen private und institutionelle Anleger gegenwärtig 25,45 Euro für die Aktie. Zieht man den SDAX (SDAX ) als Benchmark hinzu, dann liegt die Aktie von 1&1 vorn. Der SDAX kommt mit einem Punktestand von 18.226 Punkten derzeit auf ein Plus von 2,82 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Der heutige Kurs von 1&1 ist längst nicht der höchste in der Börsengeschichte des Wertpapiers. Genau 46,90 Euro mehr wert war das Papier am 9. Januar 2018.
Die 1&1 AG, ein Teil des United-Internet-Konzerns mit Sitz in Montabaur, bietet als Telekommunikationsanbieter ein breites Spektrum an Mobilfunk- und Breitbandzugängen, inklusive Bündelprodukten und Mehrwertdiensten wie Smart Home-Lösungen. Gegründet 1988 von Ralph Dommermuth, ist die 1&1 Telecommunication SE seit 2017 eine hundertprozentige Tochter der 1&1 Aktiengesellschaft. Neben dem Hauptstandort in Montabaur unterhält das Unternehmen Niederlassungen in mehreren deutschen Städten. 1&1 setzte im vergangenen Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 4,06 Mrd. € um. Der Konzern machte dabei unter dem Strich einen Gewinn von 212,76 Mio. €.
Auf dem Markt sieht sich 1&1 verschiedenen Wettbewerbern gegenüber. So liegt beispielsweise das Wertpapier Deutschen Telekom (Deutsche Telekom-Aktie) aktuell ebenso im Plus. Die Deutsche Telekom verteuerte sich um 2,55 Prozent. Auch die Aktie von Konkurrent ADVA Optical Network (ADVA Optical Network-Aktie) war gefragt. Kursplus bei ADVA Optical Network: 1,36 Prozent.
Der Anteilsschein von 1&1 wurde erst kürzlich einer Analyse unterzogen.
Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für 1&1 auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Maurice Patrick berichtete in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie von Gesprächen mit Vertretern der großen deutschen Telekommunikationsunternehmen. Er habe den Eindruck gewonnen, dass sich der Wettbewerbsdruck im vierten Quartal nicht erhöht hat. Er sieht erste Anzeichen, dass dieser 2026 nachlassen könnte. Eine Konsolidierung innerhalb des Marktes sei durchaus möglich, doch ein Zeitpunkt dafür bleibe ungewiss. Bei 1&1 glaubt der Experte 2026 an ein positives Übergangsjahr.
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