+0,58%
Letztmalig hatten die Eigentümer des Infrastruktur-Konzerns für das Jahr 2018 eine Gewinnbeteiligung erhalten. Danach hatte zunächst die Corona-Pandemie das Geschäft nachhaltig gestört. Zeitgleich trieb Fraport bereits eingeleitete Ausbaumaßnahmen am Heimatflughafen, später im türkischen Antalya sowie im peruanischen Lima voran. Mit der Inbetriebnahme des rund vier Milliarden Euro teuren Terminal 3 in Frankfurt nach Ostern 2026 soll die Phase hoher Investitionen vorerst enden. Bei dem MDax-Konzern halten das Land Hessen (31,31 Prozent) und die Stadt Frankfurt (20,03 Prozent) gemeinsam die Mehrheit.
Zum Jahresende 2024 betrug die Nettoverschuldung des Unternehmens 8,3 Milliarden Euro. Das war zum Vorjahr unverändert das 6,4-fache des operativen Ergebnisses (Ebitda). Der Vorstand strebt einen Faktor von höchstens 5,0 als Voraussetzung für volle Dividenden an. Für 2024 soll es daher erneut keine Ausschüttung geben. Fraport hatte bei einem um 10,7 Prozent gewachsenen Umsatz von 4,43 Milliarden Euro ein Konzernergebnis von 502 Millionen Euro erreicht. Das war nach 2018 das zweithöchste Ergebnis der Unternehmensgeschichte./ceb/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.