Parallel dazu verzeichneten große Mining-Pools koordinierte Denial-of-Service-Angriffe (DoS), die in direktem Zusammenhang mit der Schwachstelle standen. Alex Shevchenko, CEO von Aurora Labs, sprach in diesem Kontext von einer hochgradig koordinierten Attacke. Die Abspaltung der Chain erstreckte sich über die Blöcke 3.095.930 bis 3.095.943 und dauerte mehr als drei Stunden an. In diesem Zeitraum führten die Angreifer Double-Spend-Attacken gegen verschiedene Cross-Chain-Protokolle durch, die bereits Transaktionen aus den nun verwaisten MWEB-Peg-Outs akzeptiert hatten.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Vorfalls zeigen sich bereits bei ersten Handelsplattformen. “Die Gefährdung für NEAR Intents liegt bei rund 600.000 US-Dollar”, erklärte Shevchenko. Er rief alle Handelsplätze für LTC dazu auf, ihre Bestände und Transaktionen einer genauen Prüfung zu unterziehen, da eine Vielzahl von Double-Spend-Vorgängen identifiziert wurde. Die Litecoin Foundation betonte hingegen, dass die fehlerhaften Transaktionen letztlich aus der Historie der Blockchain gelöscht wurden. Valide Transaktionen aus dem betroffenen Zeitraum blieben von der Reorganisation unberührt.
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