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| Kurs | Typ |
Hebel
| Geld/Brief | WKN | Typ |
Hebel
| Geld/Brief | WKN |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 29,08 € | Call | 4,40 | 0,65/0,67 € |
DW56GV
| Put | 5,24 | 0,54/0,57 € |
DU8TYK
|
| Call | 7,18 | 0,39/0,42 € |
DY63B5
| Put | 8,19 | 0,34/0,37 € |
DU8VNP
| |
| Put | 14,18 | 0,19/0,22 € |
DU84TJ
| |||||
| Weitere Hebelprodukte auf MDAX Calls | Weitere Hebelprodukte auf MDAX Puts | |||||||
| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 28,78 € |
| Gehandelte Stücke | 113.609 |
| Tagesvolumen Vortag | 3.828.169 € |
| Tagestief 28,70 € Tageshoch 29,22 € | |
| 52W-Tief 25,64 € 52W-Hoch 42,84 € | |
| Jahrestief 25,64 € Jahreshoch 38,16 € | |
| Umsatz in Mio. | 5.392 € |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 424,52 € |
| Jahresüberschuss in Mio. | 288,99 € |
| Umsatz je Aktie | 52,86 € |
| Gewinn je Aktie | 2,83 € |
| Gewinnrendite | +11,86% |
| Umsatzrendite | +5,36% |
| Return on Investment | +4,05% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 2.617 € |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 9,07 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,07 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,49 |
| Eigenkapitalrendite | +11,86% |
| Eigenkapitalquote | +34,18% |
| Optionsscheine | 41 | |
| Faktor-Zertifikate | 33 | |
| Knock-Outs | 33 |
| Auszahlungen/Jahr 1 |
| Stabilität der Dividende 0,96 (max 1,00) |
| Jährlicher 15,73% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 7,78% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 32,4% (auf den Gewinn/FFO) quote 23,6% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung -63,75% |
| Datum | Dividende |
| 21.05.2025 | 0,80 € |
| 16.05.2024 | 0,75 € |
| 12.05.2023 | 0,68 € |
| 11.05.2022 | 0,68 € |
| 12.05.2021 | 0,43 € |
| 28.08.2020 | 0,48 € |
| 02.05.2019 | 0,50 € |
| 18.04.2018 | 0,50 € |
| 07.05.2026 | Quartalsmitteilung zum 31. März 2026 | |
| 19.05.2026 | Hauptversammlung | |
| 22.05.2026 | Dividendenzahlung | |
| 11.08.2026 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 |
| Ø Kursziel | Akt. Kurs | Abstand |
|---|---|---|
| 44,50 € | 28,92 € | 53,87% |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 28,74 € | +0,77% | 28,52 € | 16.04.26 | |
| Frankfurt | 28,86 € | +1,83% | 28,34 € | 16.04.26 | |
| Hamburg | 29,12 € | +3,70% | 28,08 € | 16.04.26 | |
| Hannover | 28,86 € | +2,92% | 28,04 € | 16.04.26 | |
| München | 28,96 € | +2,40% | 28,28 € | 16.04.26 | |
| Stuttgart | 29,08 € | +0,97% | 28,80 € | 16.04.26 | |
| Xetra | 29,08 € | +1,04% | 28,78 € | 16.04.26 | |
| L&S RT | 29,07 € | +0,62% | 28,89 € | 16.04.26 | |
| Wien | 29,02 € | +1,04% | 28,72 € | 16.04.26 | |
| SIX Swiss Exchange | 28,90 ¤ | 0 % | 28,90 ¤ | 27.02.26 | |
| Tradegate | 29,12 € | +0,76% | 28,90 € | 16.04.26 | |
| Quotrix | 29,28 € | +2,52% | 28,56 € | 16.04.26 | |
| Gettex | 28,96 € | +0,35% | 28,86 € | 16.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 16.04.26 | 29,08 | 337 T |
| 15.04.26 | 28,78 | 3,83 M |
| 14.04.26 | 28,18 | 4,52 M |
| 13.04.26 | 28,18 | 2,67 M |
| 10.04.26 | 28,74 | 4,66 M |
| 09.04.26 | 27,60 | 3,83 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 27,60 € | +5,36% |
| 1 Monat | 28,86 € | +0,76% |
| 6 Monate | 28,92 € | +0,55% |
| 1 Jahr | 29,94 € | -2,87% |
| 5 Jahre | 41,16 € | -29,35% |
| Marktkapitalisierung | 1,68 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 48,00 Mio. |
| Streubesitz | 58,47% |
| Währung | EUR |
| Land | Deutschland |
| Sektor | Industrie |
| Branche | Maschinen |
| Aktientyp | Vorzugsaktie |
| +41,53% | Weitere |
| +58,47% | Streubesitz |
Jungheinrich ist für mich zum Stand 15. April 2026 ein qualitativ gutes Industrieunternehmen, aber keine einfache Aktie. Das Unternehmen gehört weltweit zu den etablierten Anbietern von Intralogistik, Flurförderzeugen, Lagertechnik, Automatisierung und dazugehörigen Services. 2025 erzielte Jungheinrich 5,502 Milliarden Euro Umsatz, 5,387 Milliarden Euro Auftragseingang, 314 Millionen Euro Free Cashflow und beschäftigte zum Jahresende 21.438 Vollzeitkräfte; das Unternehmen verfügt über zwölf Werke, eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften in über 40 Ländern und ist im MDAX notiert. Historisch ist Jungheinrich ein klassischer deutscher Mittelstands- und Familienkonzern mit tiefer industrieller Verankerung: Die Wurzeln reichen bis 1908 zurück, der eigentliche Grundstein des heutigen Unternehmens wurde aber 1953 mit der Gründung von H. Jungheinrich & Co. Maschinenfabrik gelegt; noch im selben Jahr wurde mit dem „Ameise 55“ der erste elektrische Vierrad-Gabelstapler gebaut. Genau dieser lange industrielle Stammbaum ist bis heute ein realer Wettbewerbsvorteil, weil Jungheinrich nicht nur Geräte verkauft, sondern Materialfluss, Energiesysteme, Service, Finanzierung und zunehmend Software und Automatisierung aus einer Hand bündelt.
Operativ war 2025 deutlich besser, als der ausgewiesene Gewinn zunächst vermuten lässt. Das ist der entscheidende Punkt. Das EBIT fiel zwar auf 228 Millionen Euro, das EBT auf 196 Millionen Euro und der Jahresüberschuss auf 104 Millionen Euro, aber laut Jungheinrich lag das vor allem an einmaligen Belastungen von insgesamt 220 Millionen Euro. Diese kamen vor allem aus dem Verkauf der Russland-Tochter mit 109 Millionen Euro, Aufwendungen für das Transformationsprogramm von 93 Millionen Euro sowie 18 Millionen Euro aus der Ausbuchung aktivierter Entwicklungskosten für eingestellte Technologie. Bereinigt lag das EBIT bei 448 Millionen Euro, die EBIT-Marge bei 8,1 Prozent. Das heißt nüchtern: Das laufende Geschäft war stabil, das berichtete Ergebnis aber schwach. Gleichzeitig zeigt die Zahlenbasis, dass Jungheinrich trotz schwieriger Märkte nicht eingebrochen ist: der Auftragseingang stieg 2025 wertmäßig um 1,4 Prozent, die Stückzahl im Neugeschäft um 4,5 beziehungsweise 4,8 Prozent, der Auslandsanteil am Umsatz lag bei 80 Prozent, und Wachstum kam insbesondere aus Automatisierungsprojekten, dem Servicegeschäft und den USA. Genau das passt zum strategischen Bild eines Konzerns, der sein zyklisches Staplergeschäft breiter und widerstandsfähiger machen will.
Die Fundamentals sind damit gemischt, aber nicht schlecht. Positiv sind die robuste Umsatzbasis, der weiterhin starke Free Cashflow, das hohe Eigenkapital von 2,455 Milliarden Euro sowie die Tatsache, dass selbst in einem schwierigen Jahr noch 314 Millionen Euro Free Cashflow erzielt wurden. Weniger schön ist, dass die Renditekennzahlen 2025 klar zurückgekommen sind: ROCE sank auf 8,3 Prozent nach 17,3 Prozent im Vorjahr, die ausgewiesene EBIT-Marge auf 4,2 Prozent, das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 1,03 Euro nach 2,84 Euro. Die Dividende für die Vorzugsaktie soll deshalb von 0,80 Euro auf 0,295 Euro sinken. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein klares Signal: 2025 war aus Sicht der Aktionäre kein gutes Ergebnisjahr. Aber es ist eben ebenso falsch, daraus eine operative Schwäche des Gesamtunternehmens abzuleiten. Man muss hier sauber zwischen bereinigter Ertragskraft und ausgewiesenem Ergebnis unterscheiden.
Strategisch halte ich Jungheinrich für gut aufgestellt. Mit der Strategie 2030+ will der Konzern bis 2030 organisch 10 Milliarden Euro Umsatz und 10 Prozent EBIT-Marge erreichen. Das ist ambitioniert, aber nicht aus der Luft gegriffen. Die Stoßrichtungen sind sinnvoll: stärkere Expansion außerhalb Europas, mehr Automatisierung, Ausbau des Produktportfolios im Mid-Tech-Bereich und eine tiefere Transformation der Kosten- und Prozessstruktur. Die Einführung von „AntOn by Jungheinrich“ ist dabei keine Randnotiz, sondern eine direkte Antwort auf den steigenden Wettbewerbsdruck, vor allem aus China. Gleichzeitig soll die Automatisierung wachsen; Jungheinrich beschreibt sie selbst als wesentlichen Wachstumstreiber und verweist auf die Ausweitung technologischer Kompetenzen etwa durch Zukäufe in Nordamerika und der Robotik. Der Knackpunkt ist aber ebenso klar: Die Ziele sind erreichbar, aber nur dann, wenn Jungheinrich seine Transformation tatsächlich in höhere Produktivität, bessere internationale Skalierung und wieder steigende Margen übersetzt. Sonst bleibt die 10/10-Story eine saubere Folie für Kapitalmarkttage. (Jungheinrich)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre sehe ich die Chancen deshalb durchaus als attraktiv an. Intralogistik profitiert strukturell von drei Trends: Automatisierung von Lagerprozessen, Elektrifizierung und Software-/Datenintegration in Lieferketten. Jungheinrich sitzt genau an dieser Schnittstelle. Das Unternehmen ist stark im europäischen Kerngeschäft, baut aber die Präsenz in Nordamerika und Asien aus, und es verfügt mit Service, Finanzierung und Ersatzteilen über wiederkehrendere Erlösströme als ein reiner Maschinenbauer. Das macht das Geschäftsmodell besser als viele klassische Zykliker. Die Risiken sind trotzdem real: hoher Wettbewerbsdruck, insbesondere aus China, eine schwache europäische Konjunktur, Investitionszurückhaltung der Kunden, Preisdruck, geopolitische Unsicherheit und die Gefahr, dass Automatisierung zwar wächst, aber margenseitig härter umkämpft wird als gedacht. Jungheinrich selbst erwartet für 2026 einen Auftragseingang von 5,4 bis 6,0 Milliarden Euro, einen Umsatz von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro, ein EBIT von 380 bis 450 Millionen Euro, einen ROCE von 14 bis 18 Prozent und Free Cashflow von über 250 Millionen Euro. Das spricht für ein Erholungsjahr gegenüber dem berichteten 2025, aber nicht für einen explosionsartigen Sprung. (Jungheinrich)
Die Aktie wirkt auf diesem Niveau eher interessant als teuer. Jungheinrichs Investor-Relations-Seite zeigte am 10. April 2026 um 08:35 Uhr für die Vorzugsaktie auf Xetra einen Kurs von 28,74 Euro. Auf Basis des berichteten Gewinns je Vorzugsaktie von 1,03 Euro ist das für sich genommen kein billiges KGV; auf Basis der um Sondereffekte bereinigten Ertragskraft sieht die Bewertung aber deutlich moderater aus. Noch wichtiger: Die offiziell auf der Unternehmensseite gelisteten Analystenziele reichen zuletzt von 26 bis 48 Euro, mit einem aus diesen 13 veröffentlichten Zielen errechneten Durchschnitt von rund 40 Euro. Der Markt bewertet Jungheinrich also erkennbar unter dem, was viele Analysten bei gelingender Ergebnisnormalisierung für angemessen halten. Das heißt nicht, dass der Markt falsch liegt. Es heißt nur: Die Aktie ist aktuell eher eine Wette auf Margenerholung und Strategieumsetzung als auf spektakuläres Umsatzwachstum. (Jungheinrich)
Mein Fazit ist deshalb klar: Jungheinrich ist für mich ein gutes Unternehmen mit echter industrieller Substanz, aber die Aktie bleibt 2026 eine Umsetzungsstory. Wer nur auf das ausgewiesene Nettoergebnis 2025 schaut, unterschätzt das operative Fundament. Wer umgekehrt nur auf die bereinigte Marge und die 2030+-Vision schaut, blendet die realen Risiken aus. Für die nächsten fünf Jahre halte ich ein Szenario für plausibel, in dem Jungheinrich wieder sauber in Richtung 7,5 bis 9 Prozent operative Marge läuft und die Aktie bei gelingender Normalisierung in einen fairen Wertbereich von etwa 36 bis 44 Euro hineinwachsen kann. In einem bullischen Fall, in dem Automatisierung, internationale Expansion und Kostentransformation wirklich greifen, halte ich auch 45 bis 50 Euro für vertretbar. In einem vorsichtigen oder schwachen Szenario, in dem Europa schwach bleibt und der Preisdruck hoch ist, sehe ich eher 24 bis 30 Euro als fairen Bereich. Unterm Strich ist Jungheinrich für mich kein spektakulärer Tenbagger-Kandidat, aber sehr wohl ein ernstzunehmender Qualitätswert aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau, der bei disziplinierter Umsetzung seiner Strategie über viele Jahre solide Wertsteigerung liefern kann. Entscheidend ist nicht die Frage, ob das Unternehmen technologisch relevant ist. Das ist es. Entscheidend ist, ob es diese Relevanz in dauerhaft höhere Renditen übersetzt. Genau daran wird sich die Aktie messen lassen. (Jungheinrich)
Autor: ChatGPT