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Preisschub mit Krieg: Statistiker legen Inflationsdaten für Deutschland vor

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg mit dem Ölpreisschock hat die Inflation in Deutschland stark steigen lassen. Mit 2,9 Prozent kletterte die Teuerungsrate im April auf den höchsten Stand seit Januar 2024. An diesem Dienstag (8.00 Uhr) veröffentlicht das Statistische Bundesamt Details zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Nach vorläufigen Berechnungen verteuerte sich Energie sprunghaft: Die Preise für Haushaltsenergie und Sprit lagen im April um 10,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

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Arbeit an einer Statistik (Symbolbild).
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Inflation 2,90 % Inflation Chart +7,41%
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Lebensmittel verteuerten sich dagegen nur leicht um 1,2 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen wie Restaurantbesuche stiegen im April um 2,8 Prozent zum Vorjahresmonat - nach Einschätzung von Ökonomen etwa wegen Preiserhöhungen für Flugtickets und Pauschalreisen.

Preisschub bald für alle Lebensbereiche?

Weil teure Energie die Produktions- und Transportkosten von Unternehmen hoch treibt, ist die Sorge groß, dass der Iran-Krieg die gesamte Wirtschaft erfasst und die Preise auch für Lebensmittel, Restaurantbesuche und Dienstleistungen steigen. Nach Daten des Ifo-Instituts will eine wachsende Zahl von Firmen die Preise anheben, etwa in der Gastronomie und im Einzelhandel.

Noch vor dem Iran-Krieg hatten Volkswirte erwartet, dass die Inflationsrate in Deutschland dieses Jahr knapp über der Zwei-Prozent-Marke landet - ähnlich wie 2024 und 2025. Das ist längst Makulatur: Inzwischen rechnen führende Wirtschaftsforschungsinstitute damit, dass die Teuerungsrate im laufenden Jahr auf durchschnittlich 2,8 Prozent und 2027 auf 2,9 Prozent steigen wird./als/DP/jha

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