Auch im Monatsvergleich war der Preisanstieg stärker als erwartet. Hier meldete das Statistikamt für Juni einen Zuwachs um 0,3 Prozent, während Analysten im Schnitt plus 0,1 Prozent erwartet hatten.
Zu den stärksten Preistreibern zählten die Statistiker die Kosten für Kraftstoffe. Außerdem hätten die Preise fürs Wohnen und für Haushaltsdienstleistungen die Teuerung angetrieben.
Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, stieg im Juni auf 3,7 Prozent, nach 3,5 Prozent im Monat zuvor. Auch in dieser Betrachtung hatten Analysten im Schnitt eine Stagnation erwartet.
Am Devisenmarkt legte das britische Pfund nach der Veröffentlichung der Daten zum US-Dollar zu und erreichte ein Tageshoch./jkr/mis
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