LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien hat sich die Inflation im Juli wegen erhöhter Kosten für die privaten Haushalte deutlich verstärkt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,9 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Jahresrate 2,6 Prozent betragen. Analysten hatten den Anstieg im Schnitt erwartet.
Für dich zusammengefasst:
Die Inflation in Großbritannien stieg auf 2,9 Prozent.
Im Vormonat betrug die Inflationsrate 2,6 Prozent.
Die Verbraucherpreise stiegen im Juli um 0,3 Prozent.
Die Teuerung liegt damit noch etwas deutlicher über dem Ziel der britischen Notenbank, die eine Inflationsrate von zwei Prozent anstrebt.
Angetrieben wurde die Inflation durch einen spürbaren Anstieg von Kosten, die im Zusammenhang mit Wohnen und Haushaltsdienstleistungen stehen, wie es in der Mitteilung heißt.
Im Monatsvergleich stiegen die britischen Verbraucherpreise im Juli um 0,3 Prozent und damit ebenfalls wie erwartet. Auch in dieser Betrachtung haben die Statistiker die Kosten für die Haushaltsführung als einen der stärksten Preistreiber ausgemacht.
Eine kleine Überraschung gab es beim Blick auf die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden. Hier meldete das Statistikamt eine unveränderte Jahresrate von 2,6 Prozent. Analysten hatten einen Rückgang auf 2,5 Prozent erwartet./jkr/mis
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