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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Deal mit den USA könnte wieder platzen

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Faktenblätter widersprechen sich


Die von den USA und der EU vorgelegten Faktenblätter zum verabredeten Deal widersprechen sich in zentralen Punkten: Die US-Seite behauptet, dass die EU ihre Lebensmittelstandards bei Schweinefleisch und Milchprodukten anpassen werde. Laut EU wurden hier jedoch keine Zugeständnisse gemacht. Gemäß den USA beabsichtige die EU digitale Handelsschranken zu beseitigen. Gemäß der EU wurde darüber nicht gesprochen. Die von der EU zugesagten Energiekäufe sind zudem substanzlos, weil am Markt die Unternehmen und nicht die EU als Käufer auftreten, und diese zudem nicht gezwungen werden können, mit wem sie Handel treiben. Gemäß der EU soll es schließlich Zollkontingente für Stahl- und Aluminium geben. Die USA will hiervon jedoch nichts wissen. Ob der Deal nach dem Handschlag vom Sonntag tatsächlich unterschrieben wird steht daher in den Sternen.

Trump entscheidet über 90 plus


Die Gespräche im Zollstreit der USA und China über weitere 90 Tage Zeit für Verhandlungen verlief ergebnislos. Nun wird Donald Trump hierüber entscheiden.

Enorme Prognoseunsicherheit


Die für heute terminierten Vorabschätzungen zum BIP-Wachstum im zweiten Quartal 2025 versprechen große Spannung. Im Zoll-Tohuwabohu der vergangenen Monate erodierte die Prognosesicherheit nämlich markant. Die pessimistischsten und die optimistischsten Prognosen weichen weit voneinander ab. Für das heimische BIP variieren die Schätzungen von -0,4 % bis +0,2 %. Im Konsens wird dabei ein Minus von 0,1 % QoQ erwartet. Für den gesamten Euroraum ist die Spanne leicht nach oben verschoben und reicht von -0,3 % bis +0,3 %. Im Konsens rechnen die Auguren hier mit einer Stagnation. Aber nicht nur diesseits, sondern auch jenseits des Atlantiks stehen heute BIP-Zahlen auf der Agenda. Diese sind in ihrer absoluten Höhe jedoch nicht mit den hiesigen Werten vergleichbar. Da in den USA annualisierte Zahlen veröffentlicht werden, fallen diese bei vergleichbarem Wachstum im Grunde genommen viermal so hoch aus wie hierzulande. Dies führt dazu, dass die prognostizierte Spanne für die USA noch breiter ist. Diese reicht nämlich von +0,8 % bis +3,8 % annualisiert. Im Konsens liegt die Erwartung bei +2,4 % annualisiert.

Fed dürfte Pöpeleien standhalten


Im Rahmen der Fed-Sitzung vom Juni wurde eine mögliche Wiederaufnahme von Zinssenkungen diskutiert. Direktoriumsmitglied Christopher Waller - welcher als möglicher Powell-Nachfolger gehandelt wird - warb aufgrund der bislang gemäßigten Inflation für eine Zinssenkung schon zum jetzigen Juli-Termin. Die Mehrheit der US-Währungshüter votierte jedoch für eine abwartende Haltung, weil sich die konjunkturellen Auswirkungen von Trumps Zollorgie bis dato noch kaum abschät-zenlassen. Da sich hieran nichts geändert hat, gehen wir davon aus, dass Powell & Co. die Füße erneut stillhalten werden und den US-Leitzins nicht antasten. Damit würde die Fed einmal mehr ein Zeichen gegenüber den Pöbeleien und Tiraden von US-Präsident Trump setzen, dass die Zinsen gefälligst gesenkt werden müssen. Und somit die Unabhängigkeit der Fed unterstreichen.


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Diese Publikation richtet sich ausschließlich an Empfänger in der EU, Schweiz und Liechtenstein. Diese Publikation wird von der LBBW nicht an Personen in den USA vertrieben und die LBBW beabsichtigt nicht, Personen in den USA anzusprechen.

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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

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Landesbank Baden-Württemberg
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70173 Stuttgart




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