Frankfurt (ots) - DegussaHeadwaters, ein Joint Venture zwischen der Degussa AG, Düsseldorf, und der amerikanischen Headwaters, Inc., South Jordan, Utah, hat in Hanau-Wolfgang seine Pilotanlage zur Direktsynthese von Wasserstoffperoxid (DSHP) erfolgreich in die Pilotanlage zur Herstellung von Propylenoxid (PO) nach dem Degussa/Uhde-Verfahren integriert. Damit hat das Joint Venture einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung und Vermarktung der Direktsynthese von H2O2 erreicht und zugleich erstmals Propylenoxid mit Wasserstoffperoxid aus dem DSHP-Prozess erzeugt. DegussaHeadwaters will den neuen DSHP-Prozess bis Ende 2006 entwickelt haben, so dass die Technologie ab 2007 kommerziell verfügbar ist.
Bei dem industriellen Verfahren für die Direktsynthese reagieren Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) mit Hilfe eines von Headwaters entwickelten Nanokatalysators zu Wasserstoffperoxid. „Das Wasserstoffperoxid entsteht als verdünnte Lösung in Methanol und kann direkt im PO-Prozess mit Propylen zu Propylenoxid umgesetzt werden“, erläutert Dr. Thomas Haas, General Manager DegussaHeadwaters. Er betont: „Unsere Direktsynthese arbeitet unterhalb der Explosionsgrenze und sorgt so für einen sicheren Prozess.“ Ray Balée, Vice President and General Manager Headwaters NanoKinetix, sagt: „Die Ergebnisse bezüglich der Leistungsfähigkeit der Pilotanlage belegen sowohl den Wert unserer NxCatTM-Technologie als auch die Innovationskraft unseres Entwicklungsteams für Nanokata-lysatoren.“ Headwaters sei zügig dabei, die Katalysatorproduktion zu erweitern, um den Nanokatalysator in kommerziellen Mengen bereitstellen zu können.
Mit der Direktsynthese soll ein sehr kostengünstiger Prozess für die Produktion von H2O2 als Zwischenprodukt für chemische Synthese zur Verfügung stehen. José Berges, Vice President and General Manager New Technologies, im Degussa Geschäftsgebiet Active Oxygens, sagt: „Wir gehen davon aus, dass wir im Vergleich zur konventionellen Technologie die Investitionskosten für die integrierten H2O2-Anlagen um ein Drittel bis um die Hälfte senken können.“ Das Interesse der Kunden sei sehr groß, ergänzt er. Dies gelte sowohl für die großen PO-Produzenten als auch für potenzielle neue Anbieter. Nach seiner Einschätzung wird die Direktsynthese von DegussaHeadwaters in Verbindung mit dem Degussa/Uhde-Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid der deutlich kostengünstigste Weg zu PO sein. Propylenoxid ist ein Rohstoff für Polyurethane, die etwa in Polstern von Autositzen Verwendung finden. Degussa wird selbst kein Propylenoxid großtechnisch herstellen, sieht aber sehr gute Marktchancen für das neue H2O2 aus der Direktsynthese des Joint Venture DegussaHeadwaters. Berges kann sich darüber hinaus auch Anwendungen für chemischen Synthesen etwa zu Caprolactam, Phenol und Epichlorhydrin vorstellen.
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Headwaters, Inc. ist führend darin, Werte zu schaffen, indem natürliche Ressourcen innovativ und fortschrittlich genutzt werden. Das breit aufge-stellte Unternehmen bietet Produkte, Technologien und Dienstleistungen für die Energie- und Bauindustrie sowie für den Heimwerkermarkt. Aus den Einkünften seiner Aktivitäten mit alternativen Energien, Kohleverbren-nungsprodukten und Bauprodukten stehen Headwaters die Mittel für Ex-pansionen und für die Akquisition neuer Geschäfte zur Verfügung.
Als weltweite Nummer Eins in der Spezialchemie schafft Degussa mit inno-vativen Produkten und Systemlösungen Unverzichtbares für den Erfolg ihrer Kunden. Dies fassen wir in dem Anspruch „creating essentials“ zu-sammen. Im Geschäftsjahr 2004 erwirtschafteten 45.000 Mitarbeiter welt-weit einen Umsatz von 11,2 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 965 Mio. Euro.
„Forward Looking Statements“
Bestimmte in diesem Bericht enthaltene Erklärungen sind „forward-looking statements“ (Erklärungen zur zukünftigen Entwicklung) im Sinne der US-amerikanischen Gesetzgebung zu Wertpapieren, und Headwaters legt Wert darauf, dass für solche „forward-looking statements“ der dadurch geschaffene „safe harbor“ (sicherer Hafen) gewahrt bleibt.
Zu den „forward-looking statements“ gehören die Erwartungen, die Headwaters bezüglich der folgenden Bereiche hegt: Management und Vermarktung von Kohleverbrennungspro-dukten, Produktion und Marketing von Baumaterialien und Bauprodukten, die Lizensierung von Technologie und der Verkauf von Chemikalien an Anlagen, in denen alternative Brennstofftechnologien verwendet werden, Einnahmen aus Lizenzgebühren, Abgaben und Produktverkäufen, Entwicklung, Kommerzialisierung und Finanzierung von neuen Technologien sowie andere strategische geschäftliche Möglichkeiten und Akquisitionen und weitere Informationen über Headwaters. Solche Erklärungen sind nicht von Natur aus rein historisch, da sie Erklärungen zu den zukünftigen Geschäftsplänen von Headwaters, zum Betrieb von Anlagen, zur Verfügbarkeit von Steuergutschriften, zur Verfügbarkeit von Einsatzmaterial, und zur Marktfähigkeit der Kohleverbrennungsprodukte, Bauprodukte und von synthetischenBrennstoffen umfassen und somit „forward-looking statements“ im Sinne des „Private Securities Litigation Reform Act“ aus dem Jahr 1995 sind, indem sie sich auf zukünftige Ereignisse und zukünftige Ergebnisse des Unternehmens beziehen, die sich aufgrund gegenwärtiger Erwartungen, Abschätzungen, Vorhersagen und Prognosen ergeben, die bezüglich der Branchen bestehen, in denen Headwaters tätig ist, sowie aufgrund der Überzeugungen und Annahmen des Managements. Die tatsächlich erzielten Ergebnisse können erheblich von diesen Erwartungen abweichen. Wörter wie „erwarten“, „absehen“, „abzielen“, „Ziele“, „Prognosen“, „glauben“, „anstreben“, „abschätzen“, Abwandlungen dieser Wörter und ähnliche Ausdrücke sind als Kennzeichnung solcher „forward-looking statements“ gedacht. Alle Erklärungen bezüglich Prognosen der zukünftigen finanziellen Entwicklung, des erwarteten Wachstums und Trends in Geschäften von Headwaters sowie andere Charakterisierungen zukünftiger Ereignisse oder Umstände sind „forward-looking statements“.
Außer den Angelegenheiten, die Kohleverbrennungsprodukte, synthetische Brennstoffe und Bauprodukte oder die Wirtschaft im Allgemeinen betreffen, gehören zu den Faktoren, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse von den in „forward-looking statements“ geäußerten Erwartungen abweichen, unter anderem Faktoren, die in den mit „forward-looking statements“ und „Risk Factors“ betitelten Passagen unter Punkt 7 im Jahresbericht von Headwaters auf dem Formular 10-K für das Geschäftsjahr, das am 30. September 2003 endete, in den Quartalsberichten auf Formular 10-Q und in anderen regelmäßig erscheinenden Akten und Emissionsprospekten beschrieben sind.
Obwohl Headwaters davon überzeugt ist, dass ihre Erwartungen sich auf vernünftige Annahmen im Rahmen der Kenntnisse der Geschäfte und Operationen gründen, kann keine Zusicherung gegeben werden, dass die Ergebnisse nicht nachteilig durch solche Faktoren beeinflusst werden. Sofern es nicht von Gesetz wegen erforderlich ist, verpflichtet sich Headwaters in keiner Weise „forward-looking statements“ aus irgendwelchen Gründen zu revidieren oder zu aktualisieren. Leser werden ausdrücklich davor gewarnt, sich in unangemessener Weise auf diese „forward-looking statements“ zu verlassen, die sich ausschließlich auf die Situation zum Datum dieses Berichts beziehen.
Unter der Internetadresse www.hdwtrs.com werden unentgeltlich der Geschäftsbericht auf Formular 10-K, sowie der Quartalsbericht auf Formular 10-Q, aktuelle Berichte auf Formular 8-K sowie Ergänzungen zu den Berichten so bald wie irgend möglich zur Verfügung gestellt, wenn sie elektronisch oder auf anderem Wege an die SEC gegeben wurden. Die Berichte können über den Bereich Investor Relations auf der Web Site eingesehen werden.
Originaltext: Degussa AG Digitale Pressemappe: presseportal.de/story.htx?firmaid=18754 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_18754.rss2 ISIN: DE0005421903
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