|
... abgeführt und dann dort (in den USA) versteuert werden müssten. Du kannst die Steuerfreiheit nur dann (sicher) erreichen, wenn Yahoo! Inc. beim Verkauf der BABA-Aktien keine (wie auch immer gearteten) Gewinne versteuern muss, und zwar ganz gleich aus welchem Teil der Welt sie in das Yahoo!-Ergebnis konsolidiert werden. Das geht nur, wenn Yahoo! übernommen. Das muss dann aber (in meinen Augen) nicht zwingend ein Dritter sein. Es wäre wohl auch möglich, sich von einer Tochter von Yahoo! Inc. schlucken zu lassen und damit den Sitz des Unternehmens (der Muttergesellschaft) ins Ausland zu verlegen. Eine weitere Möglichkeit bestände darin, das Unternehmen in eine Investment-Company (nach irgendendeinem US-Gesetz XY) umzuwandeln und auf diese Weise die mögliche Steuerlast von Beteiligungsgewinnen auf die Aktionäre abzuwälzen. Bershire Hatheway ist z.B. ein solches (börsennotiertes) Unternehmen ...
Ich kann es nur noch einmal wiederholen, was ich hier schon sehr häufig geschrieben habe: Bei der Veräußerung der BABA-Beteiligungen wurden bereits im Vorfeld massive Fehler und Versäumnisse seitens des Yahoo!-Managements begangen. Da wurde einfach blauäugig und ohne Rücksicht auf horrende (Steuer-)Verluste verkauft, statt die hierfür notwenigen Strukturen (z.B. ein Investmentunternehmen bzw. eine Holding) zu gründen, um das Ganze dann möglichst steuergünstig für die Aktionäre umsetzen zu können. Am Ende würden die Aktionäre doch ohnehin zur Kasse gebeten, wenn sie ihre (dann teureren) Yahoo!-Aktien verkaufen. Stattdessen haben die Yahoo!-Manager einen Weg vorgezogen, bei denen der Fiskus gleich zweimal zulangen kann. Das ist doch der eigentliche Irrsinn und die Kurzsichtigkeit, die die Arbeit von Marissa & Co. nicht nur in dieser Frage deutlich aufzeigt! Das Management von Yahoo! ist gar nicht in der Lage (gewesen), die Tragweite ihrer Engegements bei Yahoo! Japan oder Alibaba zu erfassen. Obwohl Unterenhmenwie Apple, Google oder Amazon aufzeigen, wie man in solchen Fällen verfahren sollte, hat das Yahoo!-Management bis vor Kurzem den Eindruck gehabt, dass es mit solchen Dingen nichts zu tun hat! Das sind alles Amateure, die da im Board und im Vorstand sitzen. Wenigstens einer hätte doch aus seiner eigenen Vergangenheit oder durch das Lesen von Wirtschaftsnachrichten in der Zeitung auf die Idee kommen müssen, dass Unternehmensbeteiligungen in dieser Größe ein steueroptimiertes Management benötigen. Da muss man auch kein Steuerberater sein, um so etwas zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen!
Ich schreibe mich schon wieder in Rage, sorry!
... her schon raten, auf solchen Niveaus bei BABA und/oder YHOO nachzulegen. Wegen dem, was ich aber in den letzten 15 Monaten live und aus leidvoller Erfahrung erlebt habe, kann ich Dir nicht mit ruhigem Gewissen zu so einem Schritt raten. Ich kann nur für mich selbst sprechen, nämlich dass ich immer wieder bei fallenden Kursen nachgekauft und mein Break Even (meine Verlustschwelle) damit um einige Dollar nach unten korrigieren konnte. Dennoch brauche ich aktuell immer noch $37,26 (nach heutigem Wechselkurs), um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen, weil ich mein erstes und größtes Engegement jenseits der $40-Marke eingegangen bin.
Ich kann aber noch immer verhältnismäßig ruhig schlafen, weil Yahoo! eines der Unternehmen ist, die Warren Buffet einmal wie folgt beschrieben hat (frei übersetzt): Sie könnten selbst mit einem Affen an der Spitze nicht untergehen. Dafür sind die asiatischen Beteiligungen einfach zu groß und zu wertvoll und irgendwann wird auch dort hoffentlich jemand die (längst überfällige) Notbremse ziehen und dem Management den Weg zur Ausgangstür aufzeigen - irgendwann bald, so hoffe ich!
... in den Sand zu stecken. Wir können auch nicht erwarten, dass Yahoo! jeden Tag 8% zulegt, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir die $30 heute noch knacken werden ...
... und wenn nicht, dann doch hoffentlich bis zum Ende dieser Woche. MA50 ist nicht mehr weit entfernt und MA200 hat sich auch schon stark angenähert. Dann könnten auch ein paar Kaufprogramme für einen kurzfristigen Auftrieb sorgen. Wichtig wird sein und bleiben, wie sich China in den nächsten 3-4 Wochen entwickelt. Ich hoffe darauf, dass diese enormen Auschläge in Richtung Süden beim SHI diese Woche ausbleiben und dann ab kommender Woche der Mut zur Reinvestition zurückkommt.
Nach wie vor verstehe ich nicht, weshalb YHOO die prozentualen Aufschläge von BABA nicht mindestens mitmacht. Der komplette Wert von Yahoo! entspricht im Großen und Ganzen der BABA-Beteiligung und man hat den Spin-Off von Aabaco doch nicht abgeblasen, um jetzt über 30% Steuern auf die Alibaba-Beteiligung zu bezahlen. Das alles macht nach wie vor keinen Sinn, wie die Yahoo!-Aktie bewertet wird ...
Eher per Zufall bin ich auf diese 3 Artikel gestoßen:
http://www.livemint.com/Home-Page/...ks-to-buy-stake-in-Flipkart.html
http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/50990960.cms
http://www.forbes.com/sites/greatspeculations/...-india/#23c91d6e421b
Der letzte ist von heute. Kurz gesagt geht es darum dass Flipkart in Indien der marktführende Anbieter von e-commerce ist und jetzt fürchtet, dass Amazon ihm den Weg abläuft, nachdem der US-Konkurrent allein in den letzten beiden Monaten angeblich $500 Mio. in sein Indien-Geschäft investiert hat. Der bisherige Haupteigentümer (eine Investment-Firma) verfügt wohl nicht über adäquate Mittel, um Flipkart entsprechend weiterhelfen zu können. Deshalb soll jetzt Alibaba bei Flipkart einsteigen. Bekanntermaßen hält Alibaba auch einen großen Anteil an Snapdeal, dem 3. großen Player auf dem indischen Markt. Zusammen mit Flipkart könnte Alibaba dann 75% (!) des indischen Marktes für e-commerce beherrschen und Amazon mit seinen jetzt 15% Marktanteil ganz schön blaß aussehen lassen.
Ich schätze, wenn es hier zur Verkündung eines Deals zwischen Flipkart und Alibaba kommt, dann dürfte es für BABA wieder einen ordentlichen Satz in Richtung Norden gehen, während Amazon ordentlich einen auf die Mütze bekommt! BABA hat mit ca. $12 Mrd. freiem Cash-Flow im kommenden Geschäftsjahr alle Trümpfe in der Hand, um sich in Indien auf ganz lange Sicht als Platzhirsch zu positionieren.
Ich wusste gar nicht, dass Jack Ma mehr Aktien an Alibaba hält als Yahoo!. Das ist ja echt ein Ding!
Das sind regelmäßig aktualisierte Anzeigen von Besitzverhältnissen, die an die SEC berichtet und von ihr dann in Form solcher Berichte veröffentlicht werden...
Der Free Float bei Alibaba ist dann wohl wirklich sehr gering: Jack Ma und Yahoo! mit je 15,5%, Joseph Tsai mit 11,7%, die übrigen Shareholder auf dieser Mitteilung mit ca. 8% und dann noch SoftBank mit ca. 32,3% macht zusammen ca. 84%. Das heißt, dass noch 16% bzw. etwa 400 Mio. Aktien im Umlauf sind. Schaue ich mir aber die Liste der institutionellen Anleger von Alibaba in dieser Übersicht an ...
http://www.nasdaq.com/symbol/baba/institutional-holdings
... und zähle die Werte zusammen (830 Institutonelle mit 662.204.247 Aktien (ca. 26,3%) , dann passen die Zahlen irgendwie nicht zusammen!? Leider habe ich keine Erklärung dafür, wo genau die über 250 Mio. Aktien der institutionellen Anleger herkommen. Da sind die Aktien der ganzen Kleinaktionäre noch nicht einmal berücksichtigt. Irgendetwas stimmt da nicht ...
... darin begründet, dass bei dieser Summenbildung (AGGREGATE AMOUNT BENEFICIALLY OWNED BY EACH REPORTING PERSON) nicht nur die Aktien, sondern auch die damit verbundenen Stimmrechte mit einkalkuliert werden. So gerechnet hat Jack Ma dann "nur" einen Aktienanteil von 6,37% (157,9 Mio. Stück) und Joseph Tsai hat einen Aktienanteil von "nur" 2,59% (64,2 Mio. Stück).
Damit wären über 65% der Aktien in den Händen der "Gründer" (Ma, Tsai, deren "Freunde und Stiftungen", SoftBank, Yahoo!), über 26% in institutioneller Hand und nur etwa 8% (ca. 200 Mio. Aktien) verteilen sich auf Kleinaktionäre und private Investoren.
... allerletzten sein, die einen Kurs bewegen können. Bei BABA wechseln zwischen den Quartalen aktuell etwa 250 Mio. Aktien zwischen den Institutionellen hin und her. Das ist die eine einflußreiche Größe. Eine weitaus wichtigeren (kurstreibende) Gruppe sind aber die Shortseller, die mit geliehenen Aktien handeln (aktuell ca. 90 Mio. Aktien) und dann dürfte es (innerhalb der institutionellen Gruppe) noch eine kleine Gruppe geben, die den Hochfrequenzhandel mit CFDs und ETFs (oder wie das auch immer heißt) unterstützt und hauptsächlich an den Gebühren der Kurzzeitzocker ihr Geld verdient und spätestens am Ende des Tages ihre Positionen glattstellt. Deren Aktien (ca. 80% des täglichen Volumens) wechseln pro Tag dann auch mehrfach den Besitzer. Das sind dann also eher Banken und Broker, deren Bestände am Ende des Quartals der Gruppe der institutionellen Anleger zugerechnet wird, obwohl das mit institutioneller Anlage so ziemlich gar nichts zu tun hat, wenn man das Spielgeld seiner Anleger in Form von Aktien verwaltet. Eher das Gegenteil ist der Fall ...
... und da eine Krähe der anderen Krähe kein Auge aushackt, sind den Möglichkeiten der manipilativen Eingriffe kaum (sichtbare und nachvollziehbare) Grenzen gesetzt. Dieses Geschäft ist dann auch für die SEC nicht mehr zu kontrollieren.
... aber da nur bis Ende März ein neuer Kandidat vorgeschlagen werden kann und dieser sich und das von Starboard favorisierte Konzept einer Neuaufstellung nur in dieser knappen Zeit vorstellen kann, werden wir in den nächsten paar Tagen hoffentlich umfassende Informationen über Starboard erfahren, wie genau sie sich das mit Yahoo! vorstellen.
Marissa steht zwar mit dem Rücken zur Wand, aber bislang hatte man den Eindruck, dass ihr das nicht so viel ausmacht. Alles, was sie macht, ist relativ träge und unaufgeregt, was ich nicht im positiven Sinne verstanden haben möchte. Jetzt wird es sich also zeigen, ob es einen von ihr und den Leuten, die hinter ihr stehen, noch nicht veröffentlichten "Plan B" gibt, der eigentlich nur eine Übernahme (von Yahoo!) oder ein großer Streaming-Vertrag mit der NFL sein kann, oder ob sie wirklich nicht mehr auf die Beine stellen konnte als die jetzt als die nun offenbart fehlgeschlagenen und jämmerlichen Versuche, die Yahoo! in den letzten 3,5 Jahren drehen sollten.
Ich meine, dass die meisten Aktionäre ja auch "nur" mit einem guten Kursverlauf zufrieden gewesen wären. Ein paar Hausaufgaben in Sachen Finanzen (Steueroptimierung) und die Ausübung der noch offenen (und weiterer) Aktienrückkaufprogramme hätten ihr sicherlich mehr Zeit verschafft, aber aus irgendeinem undurchsichtigen Grund, den ich beim besten Willen nicht ausmachen kann, wurden weder diese (einfachen) Hausaufgaben gemacht, noch die Aktienrückkäufe gestartet. Für mich nach wie vor ein Indiz dafür, dass etwas anderes geplant ist oder war, nur dass ihr jetzt aber die Zeit davonrennt und die Geduld der Aktionäre am Ende ist.
https://finance.yahoo.com/news/...board-must-act-quick-143626041.html
Mr. Peck von SunTrust meint, dass wenn der Vorstand die Angebote für den Verkauf von Teilen des Core Business nicht schnell genug bearbeitet, dann sollte doch besser das Board diese Angelegenheiten in die Hand nehmen. Dass das aber alles ein und dieselbe Bande von "pieeeeeeeeeep* ist, müsste inzwischen auch Robert S. Peck verstanden haben ...
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 2 | 19 | nordasia.com jetzt kaufen, weil | luiza | Mark349 | 05.11.24 13:41 | |
| 40 | Uebrigens !!! Mein Musterdepot fuer die naechsten Wochen | tchernobyl | cora49 | 19.09.22 19:37 | ||
| 27 | der grosse crash wird kommen ihr nimmersatten!!! o.T. | effe11 | Elan | 08.08.21 14:40 | ||
| 7 | NORDASIA.COM!!!Welche Werte stecken in dem Fond? | Gordon Gekko | Gordon Gekko | 25.04.21 18:54 | ||
| 9 | GOLD | Stockbroker | Kicky | 25.04.21 13:25 |