IRS hat gesprochen und meint, dass man den Spin-Off steuerfrei nicht garantiert....so ähnlich...schlecht...
|
Die Behörde, deren Aufgabe es quasi ist, die geltende Gesetzgebung in dieser Angelegenheit anzuwenden und eine entsprechende Entscheidung zu treffen, ob ein detailliert vorgetragener Plan (Spin-Off) die Voraussetzungen nun erfüllt oder eben nicht, sieht sich nach fast 7monatiger Prüfung nicht in der Lage, eine abschließende Entscheidung zu treffen.
Das kommt mir so vo wie bei den US-Krimis, bei denen sich FBI, CIA und die örtliche Polizeibehörde vor einem Bankgebäude über Zuständigkeiten streiten, während die Verbrecher drinnen die Tresore leer räumen und die Geiseln töten, während sie gleichzeitig mit erhobenem Mittelfinger den sich streitenden Beamten anzeigen, wieso sie auf diese Weise vorgehen können.
So eine Bananenrepublik! Unfassbar! Da macht doch jeder, was ihm gefällt, ohne Rücksicht auf Verluste...
... schwierige Situation, wie man sich jetzt hier verhalten sollte. Man kann ja nicht einfach ein Statement wie das von mir in die Öffentlichkeit tragen und hoffen, dass man auf diese Weise eine positive Stellungnahme erreicht! Durch die öffentliche Bekanntmachung der IRS-Antwort wird natürlich schon irgendwo auch Druck aufgebaut: Was soll man davon halten, wenn man auf der einen Seite kein "Go" bekommt, auf der anderen Seite aber auch gesagt bekommt, dass deshalb eine steuerfreie Abspaltung nicht als unmöglich angesehen wird? Irgendwie passt das doch alles nicht zusammen. Yahoo! wird seine Bemühungen nun zwar fortsetzen, aber um welchen Preis? Wird es eine (zunächst steuerfreie) Abspaltung geben und anschließend folgen dann jahrelange Gerichtsverfahren, die das endgültig klären werden? Wird man gleich vor Gericht gehen und dort eine (schnelle) Entscheidung einfordern? Nach einer Woche Bedenkzeit (Das IRS-Schreiben stammt vom 02.09.2015) müsste es doch möglich sein, seinen Aktionären konkret mitzuteilen, wie es weitergeht und welche Gefahren damit verbunden sind...
Ab morgen muss mit aller macht das Aktienrückkaufprogramm in Angriff genommen werden - bis ans Limit! Gleichzeitig muss dieser Anwalt irgendein Gericht anrufen und eine klare Antwort auf die Frage einfordern, ob die geplante Transaktion steuerfrei durchgezogen werden kann oder eben nicht. Mit $26 pro Aktie war Yahoo! nachbörslich kurzfristig weniger als die Hälfte des jüngsten Hochs wert. So eine Kursentwicklung muss irgendwo jetzt auch Konsequenzen haben und Köpfe müssen rollen. Derart geballte Inkompetenz und Intransparenz müssen einfach bestraft werden, ganz gleich wie das jetzt mit Aabaco und der IRS weitergeht. Da müssen jetzt endlich einmal echte Profis ans Ruder, die den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Ich komme mir vor wie in einem Kindergarten!
... eher nicht mehr geben. Die IRS hat ganze 7 Monate gebraucht, um eine (unbefriedigende) Antwort auf die Anfrage von Yahoo! zu finden. Yahoo! hat die Anfrage daraufhin zurückgezogen. Damit steht das Unternehmen irgendwo da, wo es Anfang des Jahres auch schon stand, als es die Anfrage an die IRS stellte. Ich vermute, man wird auch das SEC-Filing bezüglich Aabaco demnächst noch zurückziehen. Nun wird jetzt alles komplett neu überdacht werden müssen und eine Abspaltung von Aabaco wird es im 4. Quartal 2015 wohl eher nicht mehr geben. Yahoo! wäre ja auch von jetzt auf gleich insolvent, wenn man Aabaco abspalten und dann später zur Kasse gebeten würde!
Es spricht momentan wirklich alles für eine Übernahme (unter dem Buchwert), aber von wem und wann diese initiiert wird, steht in den Sternen. Das werden noch spannende Wochen bis zum Jahresende und so etwas wird man garantiert kein 2. Mal in seinem Leben erleben, was hier geboten wird: Ganz großes Trash-Börsenkino!
... nicht viel passiert: Yahoo! dümpelt in seinem Core-Geschäft weiter vor sich hin und bei Alibaba haben die Bankster ihr böses Spiel gespielt. Ich glaube übrigens nicht, dass Alibaba beim Gewinn enttäuschen wird. Gewinn ist wichtig, auch und vor allem für Jack Ma. Als er davon sprach, dass die Mitarbeiter bei Alibaba einen hohen Stellenwert hätten, meinte er vor allem sich und seine Kollegen im Vorstand. Beim Fußvolk hat er ja schon durch Einstellungsstopps und dem Einfrieren von Gehältern die Daumenschrauben angezogen. Denen geht es auch nicht viel besser, als den Kleinaktionären...
Wenn der Zuwachs der aktiven Käufer noch im Rahmen ist und die Kostenseite sich weiter so gut entwickelt, wie sie es schon im 1. Quartal des aktuellen Fiskaljahres getan hat, muss man mit Hilfe des Währungseffektes keine negative Überraschung beim Gewinn erwarten. Ich rechne inzwischen "nur noch" mit knapp über $3 Gewinn pro Aktie (es waren einmal $3,25), aber beim aktuellen Kurs von etwas über $60 ist das ein KGV von gerade einmal 20. Bei Amazon liegt es (mit etwas Glück) bei über 200, ich schätze eher bei 500 oder gar noch höher (bzw. nicht meßbar). Alibaba wird dennoch mit über 30% in diesem Jahr wachsen und hat eine nach wie vor unglaubliche Marge von ca. 50% (bezogen auf den Unternehmensumsatz). Da ist also (unter normalen Gesichtspunkten) jede Menge Luft nach oben. Bis $100 zum Jahresende ganz sicher, und dann sind wir ja schon fast wieder im kommenden Geschäftsjahr und da wären auch Kurse bis $140 und mehr locker zu rechtfertigen bei Gewinnen von ca. $4 pro Aktie. Das wird ja nicht weniger und die Bilanz ist ähnlich "blitzsauber" wie die von Yahoo!: Jede Menge Cash und die Schulden sind angesichts der Unternehmensgröße und seiner Wertschöpfung nicht der Rede wert. Hier wird momentan einfach nur negativ übertrieben, so wie bei Amazon, Twitter & Co. entsprechend maßlos in die andere Richtung übertrieben wird. In den USA ist eben nur der "König", der Geld verbrennt...
Ich frage mich, wieso eBay eigentlich PayPal ohne irgendwelche Steuernachteile an die Börse bringen konnte? Da hat man von der IRS nichts gehört. Die Unternehmensanteile hat man doch auch irgendwann für kleines Geld übernommen und nun an die Börse gebracht, der Kuchen wurde unter den eBay-Aktionären aufgeteilt. Was ist hier also (prinzipiell) anders als bei Yahoo! und Alibaba? Ok, Alibaba war und ist ein eigenständiges Unternehmen, aber das war und ist PayPal auch (gewesen). Ich glaube wirklich, es liegt am wenig kaltschnäuzigen Management, dass hier jeder glaubt, dem Unternehmen auf der Nase herumtanzen zu müssen. Ein Warren Buffet hätte vermutlich nur müde gelächelt, einen Schluck Cherry Cola aus der Dose genommen und hätte seine (fähigen) Anwälte auf die Sache angesetzt. Die Beamten hätten sich spätestens beim süffisanten Lächeln in die Hose gemacht. Bei Marissa Mayer wüsste ich nicht einmal ansatzweise, weshalb sie als eine respektable Unternehmenssprecherin durchgehen sollte. Wenn sie den Mund aufmacht, kann man eigentlich nur Mitleid empfinden. Alles an ihr ist schwach ...
Wenn es nach mir ginge, würde ich noch einmal die Möglichkeit prüfen, die 384 Mio. Alibaba-Aktien direkt auf die Aktionäre zu verteilen. Eine weitere Möglichkeit wäre, die 384 Mio. Aktien einfach bei Yahoo! zu belassen und das Kerngeschäft an die Börse zu bringen. Bei der Gelegenheit könnte man sich in Tumblr umbenennen und die Vergangenheit hinter sich lassen. Wenn ich $50 Mrd. auf der hohen Kante hätte, würde ich Yahoo! für diesen Preis übernehmen und in den nächsten 2-3 Jahren meistbietend zerschlagen. Da sollten locker $20 Mrd. Gewinn drin sein. Ich vermute jedoch, dass der eigentliche Plan irgendwas mit Yahoo! Japan (und indirekt mit Softbank) zu tun hat...
...und bis zur Auflösung des Rätsels hängt alles an der Kursentwicklung von Alibaba!
... damit man seine öffentlichen Beiträge nicht unter dem Vorwand einer "Beleidigung" (von Marissa Mayer) gesperrt bekommt. Das ist natürlich eine richtig heftige Aussage, dass Marissa Mayer nur aufgrund ihrer Schwangerschaft seit nunmehr 6 Monaten von Yahoo! mitgeschleppt wird. Ich denke aber, dass die Erkenntnis, dass Marissa Mayer ein unfähiger CEO ist, in diesem Board schon im Oktober letzten Jahres ein Thema war - und nicht erst in den letzten 6 Monaten.
Ich finde den Professor im Interview wirklich klasse, dass er kein Blatt vor dem Mund nimmt und ein offensichtliches Tabu-Thema (Entlassung trotz Schwangerschaft) so offen anspricht. Es ist ja nicht so, dass Marissa Mayer ein Sozialfall wäre, allerdings weist ihr Verhalten eindeutig soziopathische Züge auf: Irgendwann muss man doch auch selbst einsehen, dass man einer Aufgabe nicht gewachsen ist. Sich dann (womöglich auch noch künstlich) schwängern zu lassen, um dann noch ein paar 10 Millionen mehr auf's Konto zu schaufeln, ist in meinen Augen einfach nicht in Ordnung und riecht nach Erpressung. Gut, das Board of Directors von Yahoo! war seit dem Fortgang von Jerry Yang nie mehr wirklich weitsichtig und konsequent, sonst hätte man sich nicht in eine solche Situation gebracht!
Wer da wohl kauft? Mit $2,8 Mrd. Spielgeld (für Aktienrückkäufe) könnte ich auch gute Geschäfte machen. Leider wird das Geld als "Löschwasser" missbraucht, um vom eigentlichen Problem (des Brandstifters) abzulenken, so wie in den letzten 3 Jahren auch, in denen Frau Mayer die Zügel in ihren Händen hielt!
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 2 | 19 | nordasia.com jetzt kaufen, weil | luiza | Mark349 | 05.11.24 13:41 | |
| 40 | Uebrigens !!! Mein Musterdepot fuer die naechsten Wochen | tchernobyl | cora49 | 19.09.22 19:37 | ||
| 27 | der grosse crash wird kommen ihr nimmersatten!!! o.T. | effe11 | Elan | 08.08.21 14:40 | ||
| 7 | NORDASIA.COM!!!Welche Werte stecken in dem Fond? | Gordon Gekko | Gordon Gekko | 25.04.21 18:54 | ||
| 9 | GOLD | Stockbroker | Kicky | 25.04.21 13:25 |