In der kommenden Woche blicken die Anleger vor allem auf die Sitzung der US-Notenbank Fed. Unternehmensnachrichten dürften nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Frankfurt - Am kommenden Dienstag tagt der für Geldmarktpolitik zuständige Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed. "Aus Sicht des Marktes wird die Fed erstmals eine neutrale geldpolitische Orientierung bekannt geben", sagte Rainer Wagner, zuständig bei der Helaba für Anlagestrategie. Daher dürften Unternehmensnachrichten eine untergeordnete Rolle spielen. "Wichtiger ist, wie zuversichtlich die Fed ist."
Überraschungen erwartet dabei allerdings kaum jemand. Weitere Leitzinssenkungen stehen nach Ansicht von Marktbeobachtern nicht bevor. Eine Zinserhöhung sei zwar wahrscheinlicher, werde aber nicht in Kürze erwartet, hieß es. Die Stimmung an den Märkten bleibe trotz zuletzt teils enttäuschender US-Konjunkturdaten positiv, schreibt die DZ Bank. Die Aktienmärkte verarbeiteten weiter ihre kräftigen Kursgewinne der Vorwochen. Daher sei auf kurze Sicht eine Seitwärtsbewegung wahrscheinlicher als ein anhaltender Aufwärtstrend.
Chancen für steigende Aktienkurse gut
Nach Ansicht der Commerzbank bleiben die Chancen für steigende Aktienkurse trotz der aktuellen Einbußen gut. "Allerdings werden Korrekturen im Aufwärtstrend eher die Regel als die Ausnahme sein", schreiben die Analysten. Die Bankgesellschaft Berlin erwartet weitere Gewinnmitnahmen und eine Zurückhaltung der Anleger. Der kurzfristige Aufwärtstrend sei jedoch nicht am Ende angekommen.
Nach Ansicht von Rainer Wagner dürfte auch der dreifache Verfallstermin am vergangenen Freitag den Aktienmarkt beeinflussen. "Jetzt kommen die Teams zusammen, um über die künftige Absicherungsstrategie nachzudenken." Die Aktienkurse könnten sich daher schwankungsanfälliger präsentieren. Die Seitwärtsbewegungen des Marktes in den vergangenen Monaten seien vor allem auf viele Absicherungsstrategien zurückzuführen gewesen, meinte der Stratege.
Seine Jahresbilanz legt am Dienstag das Spezialchemieunternehmen Degussa vor. Zwei Tage später ist die Muttergesellschaft, der Versorgerkonzern Eon , mit Jahreszahlen an der Reihe. Ebenfalls am Donnerstag geben die HypoVereinsbank und der Mobilfunker Mobilcom ihre Jahresergebnisse bekannt. Im Mittelpunkt könnte auch die Hauptversammlung der BabcockBorsig am Dienstag stehen. Der US-Investor Guy Wyser-Pratte hatte auf die Verschiebung des Aktionärstreffens gedrängt.
Frankfurt - Am kommenden Dienstag tagt der für Geldmarktpolitik zuständige Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed. "Aus Sicht des Marktes wird die Fed erstmals eine neutrale geldpolitische Orientierung bekannt geben", sagte Rainer Wagner, zuständig bei der Helaba für Anlagestrategie. Daher dürften Unternehmensnachrichten eine untergeordnete Rolle spielen. "Wichtiger ist, wie zuversichtlich die Fed ist."
Überraschungen erwartet dabei allerdings kaum jemand. Weitere Leitzinssenkungen stehen nach Ansicht von Marktbeobachtern nicht bevor. Eine Zinserhöhung sei zwar wahrscheinlicher, werde aber nicht in Kürze erwartet, hieß es. Die Stimmung an den Märkten bleibe trotz zuletzt teils enttäuschender US-Konjunkturdaten positiv, schreibt die DZ Bank. Die Aktienmärkte verarbeiteten weiter ihre kräftigen Kursgewinne der Vorwochen. Daher sei auf kurze Sicht eine Seitwärtsbewegung wahrscheinlicher als ein anhaltender Aufwärtstrend.
Chancen für steigende Aktienkurse gut
Nach Ansicht der Commerzbank bleiben die Chancen für steigende Aktienkurse trotz der aktuellen Einbußen gut. "Allerdings werden Korrekturen im Aufwärtstrend eher die Regel als die Ausnahme sein", schreiben die Analysten. Die Bankgesellschaft Berlin erwartet weitere Gewinnmitnahmen und eine Zurückhaltung der Anleger. Der kurzfristige Aufwärtstrend sei jedoch nicht am Ende angekommen.
Nach Ansicht von Rainer Wagner dürfte auch der dreifache Verfallstermin am vergangenen Freitag den Aktienmarkt beeinflussen. "Jetzt kommen die Teams zusammen, um über die künftige Absicherungsstrategie nachzudenken." Die Aktienkurse könnten sich daher schwankungsanfälliger präsentieren. Die Seitwärtsbewegungen des Marktes in den vergangenen Monaten seien vor allem auf viele Absicherungsstrategien zurückzuführen gewesen, meinte der Stratege.
Seine Jahresbilanz legt am Dienstag das Spezialchemieunternehmen Degussa vor. Zwei Tage später ist die Muttergesellschaft, der Versorgerkonzern Eon , mit Jahreszahlen an der Reihe. Ebenfalls am Donnerstag geben die HypoVereinsbank und der Mobilfunker Mobilcom ihre Jahresergebnisse bekannt. Im Mittelpunkt könnte auch die Hauptversammlung der BabcockBorsig am Dienstag stehen. Der US-Investor Guy Wyser-Pratte hatte auf die Verschiebung des Aktionärstreffens gedrängt.