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Die herbeigesehnte Sommerrallye lässt auf sich warten

 
Neue Impulse und damit eine rasche Besserung für die Aktienmärkte werden auch in dieser Woche weiter auf sich warten lassen. Viele Anleger üben sich noch in sommerbedingter Abstinenz. Die herbeigesehnte Sommerrallye scheint fundamental kaum gerechtfertigt, meinen die Analysten der GZ-Bank. Trotz kurzfristig möglicher Kursanstiege sei dem Aktienmarkt weiterhin mit Vorsicht zu begegnen. Voreilige Euphorie scheint verfrüht, es kann jederzeit zur Rückschlägen kommen.
Marktbestimmende Impulse werden von den Quartalszahlen erwartet, die US-Netzwerkausrüster und Marktschwergewicht Cisco am Dienstag vorlegen wird. Nach Ansicht von Merrill Lynch dürfte ein positiver Quartalsbericht von Cisco den gesamten europäischen Sektor für Telekomausrüstung hochziehen. Am selben Tag legen Adidas-Salomon und BASF die Ergebnisse zum 1. Halbjahr vor. In den USA präsentiert Procter&Gamble das Ergebnis zum 4. Quartal. Am Donnerstag berichten Bayer und Commerzbank zu den Halbjahresergebnissen. Auch zu wichtigen Unternehmen am Neuen Markt werden Zahlen erwartet. Qiagen berichtet am Montag zum 1. Halbjahr. Pfeiffer Vacuum legt am Dienstag das Halbjahresergebnis vor. Lion Bioscience berichtet am Mittwoch zum 1. Quartal. MobilCom folgt am Donnerstag mit dem Ergebnis zum 1. Halbjahr. BODENBILDUNG DÜRFTE NOCH NICHT ABGESCHLOSSEN SEIN Die Abschwächung der konjunkturellen Lage in den USA zeigt immer stärkere Auswirkungen auf Deutschland. Die aktuellen Fundamentaldaten insbesondere aus den USA mahnten weiterhin zur Vorsicht. Ein Ende des Abwärtstrends bei den Unternehmensgewinnen ist nach Ansicht der SEB-Bank noch nicht erkennbar. Die Erholung könne noch länger dauern als von den Märkten derzeit erwartet. Aus markttechnischen Gründen und durch die hohe vorhandene Liquidität könnte es aber kurzfristig zu einer weiteren Erholung kommen. Von den USA ist aufgrund wieder schlechterer Konjunkturzahlen mit weiteren Ertragsbelastungen zu rechnen, meinen die Analysten der Bankgesellschaft Berlin. Angesichts des unbefriedigenden fundamentalen Umfeldes sei Skepsis geraten, dass die Bodenbildung abgeschlossen ist und die Aktienkurse in eine länger anhaltende Aufwärtsbewegung eingeschwenkt sind. Solange von Unternehmensseite keine Trendwende erkennbar sei, empfiehlt die SEB-Bank eine ausreichende Liquiditätsreserve. Käufe sollten nur sukzessive in ausgewählten Werten wie BMW, Münchener Rück, Schering und Fresenius vorgenommen werden. Die GZ-Bank konzentriert sich auf ausgewählte Standardwerte, die eine solide Entwicklung erwarten lassen. Dazu zählen nach Ansicht der Analysten Aventis, Deutsche Bank und Volkswagen.  


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