Wochenausblick: 3000 -Marke im Dax bedroht


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Wochenausblick: 3000 -Marke im Dax bedroht

 
15.12.02 12:25
WOCHENAUSBLICK: Starker Euro und Ölpreis bedrohen 3.000-Punkte-Marke im DAX

In der kommenden Woche bleiben Unternehmensnachrichten an der Börse Mangelware. Die dritte Dezemberwoche ist zudem traditionell eine der umsatzärmsten des Jahres. Zahlreiche Marktteilnehmer haben ihre Orderbücher bereits geschlossen - die Privatanleger bleiben in der Minderheit. Dazu kommt der letzte "dreifache Hexensabbat" des Jahres am Freitag, wenn Futures, Optionen und Terminkontrakte gleichzeitig auslaufen.

Entsprechend rücken andere Faktoren in das Blickfeld der verbleibenen institutionellen Investoren: der Irak-Konflikt, der Ölpreis, Konjunkturdaten oder der Euro-Wechselkurs. Für einen Vorgeschmack sorgte bereits der letzte Handelstag der Woche. Am Freitag belastete ein kräftig anziehender Ölpreis sämtliche Autowerte und zog den DAX  nochmals kräftig unter 3.100 Punkte.

3.000 PUNKTE ALS WIRKSAME UNTERSTÜTZUNG

Dabei bildete sich die Marke von 3.000 DAX-Zählern nach übereinstimmender Auffassung von Experten inzwischen als starke Unterstützung aus. Sollte allerdings das Säbelrasseln der USA gegenüber dem Irak zunehmen, und dafür gibt es Anzeichen, reagiert der DAX erfahrungsgemäß viel empfindlicher als andere Märkte. Die Politik wird das Geschehen an der Börse verstärkt mitbestimmen, prognostizierte die Hamburger Sparkasse in einer Markteinschätzung.

Mit Spannung wird am Mittwoch an der Börse die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex für Dezember erwartet. Die WestLB rechnet mit einem weiteren Abgleiten des vielbeachteten Stimmungsindikators auf 86,8 Punkte. Einen Tag später dürfte nach Einschätzung der gleichen Adresse die Industrieproduktion in Deutschland auf eine weitere Verlangsamung der Konjunktur hinweisen. Und das sind keine guten Nachrichten für den DAX, selbst wenn die Erwartungen getroffen werden.

'WENIG POTENZIAL BERI UNVERÄNDERT HOHEM RISIKO'

Fazit der HypoVereinsbank: "Das kurzfristige Kurspotenzial nach der Senkung der Leitzinsen durch die EZB in der vorvergangenen Woche bleibt trotz mittelfristigem Bewertungsumfeld begrenzt." Frühestens im Frühjahr 2003 werde sich der große Zinsschritt in Europa positiv bemerkbar machen, hieß es. Bis dahin sind Aktien derzeit zwar sehr günstig zu haben, werden aber im Kurs, wenn überhaupt, nur wenig ansteigen. Das Risiko für weitere Kursverluste bleibt dabei aber unverändert hoch./mr/ck/jh/

---Von Martin Reinert, dpa-AFX---




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Dax vor unruhiger Woche

 
15.12.02 12:35
Dax vor unruhiger Woche
«Dreifacher Hexensabatt»: Börsianer erwarten schwankende Kurse

Nach einer eher schlechten Woche für die deutschen Aktienmärkte steht in den kommenden Tagen der VerfalIstermin für Optionen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Frankfurt/M. - Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex und eine Gerichtsentscheidung zur angestrebten Ruhrgas-Übernahme durch den Energieriesen Eon werden in der kommenden Woche Händlern zufolge die Richtung des deutschen Aktienmarktes bestimmen. An ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Form stark steigender Kurse glauben viele Marktteilnehmer allerdings nicht. Schon in der abgelaufenen Woche hatte der Dax eine schwache Tendenz gezeigt. Das Börsenbarometer sank im Wochenverlauf um rund vier Prozent nahe an die wichtige Grenze von 3000 Punkten. Händler machten dafür unter anderem die Angst vor einem Irak-Krieg und weiteren Anschlägen gegen die USA und ihre Verbündeten verantwortlich.

In der kommenden Woche wird der Dax angesichts des am kommenden Freitag bevorstehenden Verfallstermins auf Aktien- und Indexoptionen sowie Futures weiterhin stark schwanken, sagten Händler. Im Vorfeld dieses so genannten dreifachen Hexensabbats versuchen Marktteilnehmer in der Regel die Aktienkurse, auf die sie Derivate haben, in die von ihnen gewünschte Richtung zu bewegen. Dies ist besonders bei dünnen Umsätzen gut möglich, was vor den Weihnachtsfeiertagen gewöhnlich der Fall ist.

«Die Tendenz am Markt ist kaum vorherzusagen», sagte der Aktienstratege Giuseppe Amato vom Handelshaus Lang & Schwarz. Wichtig werde aber vor allem die Marke von 3000 Punkten im Dax sein. Sollte der Index unter diese Marke fallen, werde das Abwärtspotenzial am Markt deutlich zunehmen. Unterhalb von 3000 Punkten hat der Dax zuletzt Mitte Oktober geschlossen. Hinweise auf den aktuellen Stand der deutschen Konjunktur versprechen sich die Anleger von dem viel beachteten Ifo-Geschäftsklimaindex.

Am Mittwoch will das Ifo-Institut die Ergebnisse der Dezember-Befragung veröffentlichen. Im November war das Stimmungsbarometer den sechsten Monat in Folge rückläufig und leicht auf 87,3 Punkte gefallen.

Diese Woche hatte bereits der ZEW-Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, der als Vorbote des Ifo-Index gilt, für Dezember eine weiter rückläufige Entwicklung angezeigt. Die in den vergangenen Monaten stark gefallenen Aktien des Energiekonzerns Eon werden auf Grund eines erwarteten Gerichtsentscheids im Vordergrund stehen.

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte den Vollzug der Übernahme der Essener Ruhrgas durch Eon per Einstweiliger Verfügung gestoppt. Das Gericht wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche zu dem geplanten Zusammenschluss äußern. Vor Dienstag wird jedoch keine Entscheidung erwartet
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