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wo ist mein Geld geblieben


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Gruppe: Finanzmarkt-Ticket   Forum: Börse
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fondsmanage.:

Japan und Japanischer Yen

 
17.01.26 14:23
Ich hatte vor einiger Zeit berichtet, dass ich in „Anti-JPY“ investiert hatte, d. h. einen Put-OS auf EUR/JPY, nämlich DH4DGD. Erstkauf war am 15.08.2025, als man 172,30 JPY für 1 EUR erhielt. Ich war der Meinung (bzw. der Hoffnung), dass die JPY-Schwäche allmählich eni Ende haben müsste – leider haben die Marktirren bisher anders entschieden. Und folglich steht „mein“ Schein kräftig im Minus.

Aus Anlass von #12946 deshalb – speziell an Grandi, aber auch an alle „wissenden“ anderen – die Frage: Wie seht ihr die „künftige“ Entwicklung des JPY?

Die „historische“ Schwankungsbreite lag ja sehr lange Zeit zwischen 90 und 170 JPY/EUR, genau genommen mindestens von 1997 bis 05/2025, doch seit 05/2025 wurde diese „historische“ Grenze nach oben überschritten: Derzeit erhält man 183 JPY/EUR, d. h. der JPY hat allein seit 05/2025 nochmals 7% an Wert eingebüßt.

Es „kann“ ja nicht im Sinne der Japaner sein, dass deren Währung immer weiter an Wert verliert. Japan ist natürlich nicht dafür bekannt, eine so schwache Wirtschaft zu haben, dass sie ihr „Heil“ in einer Abwertung ihrer Währung suchen müssten. Aber ein schwacher Außenwert verteuert ja das Leben für die Japaner deutlich; denn es müssen ja z. B. fast alle Rohstoffe importiert werden. Theoretisch soll ja – zumindest in den Erklärungsversuchen einiger sog. Wirtschaftswissenschaftler – ein niedriger Währungswert die Exporte „beflügeln“. Das ist aber – wenn überhaupt – bekanntlich nur eingeschränkt zutreffend. Denn wenn „meine“ Währung weniger Wert ist/hat, dann sind zwar „meine“ Produkte aus Sicht eines Menschen, dessen Arbeit in anderer Währung entlohnt wird (also im Wesentlichen für alle Nicht-Inlands-Wohnende), billiger. Gleichzeitig verteuert sich aber das Leben der „Inländer“, denn für alle Importe müssen die Inländer deutlich mehr bezahlen. Das kann dann so weit führen, dass sich die Inländer gewisse ausländische Produkte nicht mehr leisten können. U. a. führt eine schwache Währung auch dazu, dass sich „das Volk“ keine Auslandsreisen mehr leisten kann, d. h. die „ausländische“ Fremdenverkehrswirtschaft (also z. B. die in Europa und USA) verliert – im Falle von Japan – einen großen und (zumindest in der Vergangenheit) finanzstarken Kundenzweig.

Es wäre natürlich nicht auszuschließen, dass die japanische Regierung weiterhin auf einen dauerhaft schwachen Yen setzt, denn das verringert de facto die Staatsverschuldung, wenn der Gläubiger ein Ausländer ist: Kleines Rechenbeispiel: Nehmen wir an, ich hätte dem japanischen Staat in 09/2012 genau 1.000 EUR „geliehen“, d. h. der japanische Staat hätte sich (bei damals 100 JPY/EUR) mit damals 100.000 JPY bei mir verschuldet. Dann würde mir der japanische Staat heute diese Summe noch schulden. In „meiner“ Währung beträgt der Gegenwert aber nur noch (bei nun 180 JPY/EUR) 555,56 EUR, d. h. ich als Gläubiger hätte einen großen Verlust gemacht. Aber auf „Dauer“ kann das auch nicht funktionieren. Und es gilt ohnehin nur, wenn der Kredit auf „ausländische Währung“ ausgestellt ist.

Der Verkauf von Staatsanleihen ausländischer Staaten (die also z. B. auf USD oder EUR lauten) bringt dem Land Japan in erster Linie Devisen ein (hier nämlich die „Rückzahlung“ oder der „Erlös“ in USD bzw. in EUR). Das ändert aber in erster Linie doch rein gar nichts an der massiven Staatsverschuldung des Staates Japan! Andererseits „relativiert“ sich das Ganze etwas, wenn quasi „alle“, d. h. Europa, Japan und USA „wechselseitig“ verschuldet sind.

Und am Beispiel D (aber auch fast aller anderen EU-Länder) sieht man, dass die Staatsschulden NIE getilgt werden, sondern nur „weginflationiert“ werden. (Das ist auch der Grund, warum ich niemals Staatsanleihen von D oder der EU kaufen würde.) Laut destatis.de hat sich die Schuldenstandsquote von D im Zeitraum von 2021 bis 2024 zwar rein „optisch“ verringert, nämlich von 67,9% auf 62,2%. Basis ist aber das BIP. Und das BIP steigt – gleichbleibende „tatsächliche“ Wirtschaftsleistung vorausgesetzt – quasi „automatisch“, da es jeweils in nomineller Währung angegeben wird – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. In nominalen Zahlen, d. h. gemessen in EUR, sind die Schulden aber um im o. g. Zeitraum um über 8% gestiegen, nämlich von 2.321 Mrd EUR (2021) auf 2.511 Mrd. EUR (2024).

Und im Amiland und mit dem USD sieht es (leider) nicht wesentlich anders aus.
Nur leider weiß ich auch nicht, welche Auswirkungen all dies langfristig auf die Wechselkurse haben wird, denn auf diese gibt es ja ganz viele Einflussfaktoren.
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Commander1:

Trump kündigt weitere Zölle für EU Länder an!

 
17.01.26 17:48
Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, England, die Niederlande und Finnland. Ab 1.2. 10 %, dann ab 01.06. 25%. Die Zölle sollen auf alle (!!) Waren gelten.
Quelle: Tagesschau, ARD
Antworten
Commander1:

Er will einen Handelskrieg...

3
17.01.26 17:56
dann soll er ihn bekommen!

Man verkauft seine Freunde nicht. So bescheuert kann noch nicht einmal die EU sein!
Antworten
Grandland 2:

Gespannt wie reagiert wird

3
17.01.26 17:59
Eigentlich kaum möglich zu akzeptieren.
Und er sitzt auch in der Sackgasse.

Digital-Steuer auf digitale Umsätze der Tech Konzerne?
Antworten
Grandland 2:

2. Möglichkeit

3
17.01.26 18:01
Alle verkaufen massenhaft US Staatsanleihen.
Antworten
Commander1:

Nicht 1 Jota würd' ich dem abgeben!

 
17.01.26 18:04
Ich hoffe, die EU hat endlich mal einen A...sch in der Hose!
Antworten
Commander1:

@Grandi

 
17.01.26 18:06
Gute Idee mit den Staatsanleihen. Das tut richtig weh!
Antworten
Ndrew:

.

 
17.01.26 18:12
Ich hoffe, dass nicht erstmal ne Woche diskutiert wird. Es muss ne geschlossene Reaktion geben. Bezweifle es aber leider.
Antworten
Grandland 2:

Kurse fallen in EU und USA?

 
17.01.26 19:00
Die Kurse werden in der EU fallen, je mehr betroffen desto mehr.
Aber auch in den USA werden die Kurse eher fallen.
Gold und Silver eher aufwärts.
Antworten
G559A:

Pegelstand / Zoll

 
17.01.26 19:09
Mein Depot mit 37 Werten ist mit 2.3% im Plus. Momentan halte ich meine Füsse still. Sika ist auf meiner Watchlist. Nicht wegen Dividende, sondern wegen spekulativem Kursgewinn. Und Nestle habe ich auch aufm Schirm.

Zoll: Die EU wird genau wie die CHler lamentieren und danach die Kröte schlucken. Oder wie die CHler beim Maharadscha vorbeitingeln, buckeln und dabei artig Goldbarren, schöne Ührchen und einen extra erschaffenen Eurofriedenspreis zur Besänftigung darreichen.

Heutzutage kann man nicht mehr soviel essen, wie man ko könnte...
Antworten
Micha01:

Kann man nur auf den supreme

 
17.01.26 19:21
court hoffen, daß er bestätigt, daß Teump dazu kein Recht hat.

Wird dennoch Montag an den Börsen bergab gehen. Wenn der Supreme Court gegen Trump urteilt, wirds hart bergauf gehen.
Antworten
Commander1:

Die neuen Zölle kämen zusätzlich

 
17.01.26 19:42
auf die 15% für die meisten EU Exporte nach Amerika on top.

Ich verstehe das so, dass rund 25% Zoll ab 01.02.26
, sowie 40% auf EU Waren ab 01.06.26 erhoben werden sollen...
Antworten
Balkonien:

Problem ist

 
17.01.26 20:05
dass nicht die ganze EU betroffen ist...
"Betroffen sind Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland."
Daher ist ein gemeinsamer EU Weg wohl obsolet....
Schätze, nur das Rechtssystem von Amerika kann jier yklarheit bringen...kann man darauf hoffen ?
Antworten
St2023:

Schlechter als letztes jahr

 
17.01.26 20:13
wird es auch nicht laufen, es haben sich schon sehr viele darauf eingestellt das Trump jederzeit durchdrehen kann. Macht er seit einem Jahr und hat sich und seine Familie der maßen bereichert.
VW geht neue Wege und machen sich von ihm unabhängig. Sie bauen neue Werke in Kanada gehen nach Süd Amerika und jetzt verstärkt nach Indien über Skoda. Die Welt wird neu geordnet.
Antworten
St2023:

Europa für Europa

3
17.01.26 20:15
Es ist ja sogar im Gespräch das Kanada der Europäischen union  sich anschließen will.  Warum wohl gemeinsam ist man stark.
Antworten
Zambo:

Nicht die ganze EU ist betroffen

6
17.01.26 20:59
von den Zöllen. Balkonien, das ist ein wichtiger Ansatz, denn die EU stört unsere Feinde. Früher konnten sie die Länder Europas gegeneinander ausspielen. Und genau das versucht nun Trump mit seinen Zöllen, er versucht Zwietracht zu stiften. Die Zölle in Verbindung mit der Grönlandfrage sind pure Erpressung, und es wäre schade, wenn sich Länder erpressen lassen.
Antworten
Balkonien:

Solange Italien, Ungarn, Tschechien und Slowakei

 
17.01.26 21:44
Ihre Egoisten Rolle spielen wird es schwierig sein...
Antworten
Micha01:

Man kann nicht nur

 
17.01.26 22:42
Gegen einzelne Länder in  der EU Zölle einführen. Außenwirtschaft und Zölle ist EU Recht. Wer gegen ein einzelnes Land Zölle erhebt, tut das gegen die EU. Die wird darauf reagieren. Deutschland und Frankreich hatten ja sogar auf Uschi eingewirkt, nicht hart zu reagieren...

warten wir mal auf den Supreme Court, der wird vermutlich Trumps komplette Zollpolitik auflösen.  
Antworten
Micha01:

Also FR und D

 
17.01.26 23:43
hatten damals.im Zollstreit auf Uschi eingewirkt, sich zurückzuhalten. Diesmal sehen sie es sicherlich anders. Aber die US Richter werden Trump schon einbremsen.
Antworten
Commander1:

"Die Ratifizierung...

 
18.01.26 00:40
des US Handelsabkommens der EU mit den USA, die eigentlich für nächste Woche geplant war, ist angesichts der Drohung von Donald Trump bezüglich Grönland  derzeit nicht möglich!"
EVP Chef Weber, Zitat Ende

Der VDA hat sich auch schon zu Wort gemeldet und die möglichen Kosten für die deutsche Wirtschaft, in eh schon herausfordernden Zeiten, als enorm bezeichnet, sollten diese Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden.



Antworten
Dschägga:

Die Frage ist doch

 
18.01.26 06:44
Was geht uns bitteschön Grönland an?
Möge der Erfolg mit euch sein.
Jeder ist selbst seines Glückes Schmied.
Antworten
G559A:

Was uns das angeht?

4
18.01.26 09:10
Dieselbe Frage haben sich gewisse Staaten damals, als ein gewisse Herr in Polen einmaschiert ist, auch gestellt. Das geht es uns an.
Antworten
PhoenixKA:

Es hat auch was gutes...

8
18.01.26 09:13
... es war noch nie so einfach absolute Trottelansichten herauszufiltern wie dieser Tage.
Antworten
Commander1:

@Dschägga...

 
18.01.26 10:01
Biff zu Marty McFly aus: "Zurück in die Zukunft!"

"Hallo? Hallo? Ist da jemand zu Hause, huh? (Und klopft ihm mehrmals mit der Faust auf die Stirn) " Denk nach McFly, denk nach!"

"Denk nach @Dschägga, Denk nach!"
Antworten
Top-Aktien:

Kommt jetzt die Korrektur oder ein Aktiencrash ?

 
18.01.26 10:28
-
(Verkleinert auf 38%) vergrößern
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