Wäre wohl auch ein bisschen viel verlangt, wenn die OPEC aus Rücksicht und Mitleid mit dem Westen hätte und zusehen würde, wie sie selbst für den Wahnsinn der westlichen Banken bezahlen müssen. Man muss schon sehr naiv sein, wenn man dachte, Venzuela, Iran, Lybien und andere, würden dabei untätig zusehen. Da die OPEC ohnehin - anders als in den 80er und 90er Jahren - geringe Reservekapazität hat, wird auch anderes als in den letzten Rezessionen - DENNOCH die Fördermenge kürzen. Der Ölpreis wird daher wohl auch nicht mehr die 50 und 60 USD sehen, von denen die Schnappsnasen hier träumen. Im US Bärenthread hatte Kricky sogar was von -völlig absurden - 30 USD phantasiert (sie hat wohl keine Anhnung, was die öffshore-Förderung, oder aus Ölsanden heute kostet).
Mmmmhhh - trotz "schlimmster Krise seit 1929" notiert der Ölpreis immer noch deutlich über dem 2007 Schnitt, dem Jahr als der Wirtschaftszylus seinen Höhepunkt erreichte, während DAX & DOW länsgt MEHRJAHRES-TIEFS erreicht haben. Luft im langfristigen Aspekt (PEAK OIL ist ein langfristiges Szenario - keine kurze Spekulation) - wurde also in erster Linie von DAX, TecDax, DJ, SP500, Dj etc etc eabgelassen, während Öl sich immer noch im langfristigen Aufwärtstrend befindet. Die Schnapsnasen werden auch noch zu denken beginnen ;0))
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OPEC plant Sondertreffen zu Förderkürzung
zurückNach dem deutlichen Rückgang des Ölpreises plant die OPEC offenbar ein Sondertreffen zur Kürzung der Förderung. Die Gemeinschaft habe zu einer außerordentlichen Zusammenkunft aufgerufen, bestätigte Venezuelas Präsident Hugo Chavez gestern in einer Fernsehansprache.
Über Ort oder Termin des Treffens machte er keine Angaben. Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Algeriens APS sind die Gespräche am 18. November in Wien vorgesehen. Das nächste OPEC-Treffen hätte turnusgemäß im Dezember stattfinden sollen.
"Werden das liefern, was der Markt braucht"
"Falls der Markt einen Einschnitt braucht, dann machen wir das", sagte der Ölminister des Golf-Emirats Katar, Abdullah bin Hamad el Attija, der Nachrichtenagentur Reuters.
"Wir werden das liefern, was der Markt braucht. Angesichts der Konjunkturabkühlung werden wir möglicherweise eine sinkende Nachfrage erleben, aber dies ist derzeit noch nicht abzusehen." Seit seinem Rekordhoch im Juli ist der Ölpreis um 40 Prozent eingebrochen.