KIEW/GENF (dpa-AFX) - Die nächste Runde der US-vermittelten Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland wird Angaben aus Kiew zufolge Anfang März in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. "Es ist notwendig, alles, was für echte Sicherheitsgarantien erreicht wurde, zu finalisieren und ein Treffen der Staatschefs vorzubereiten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Ein solches Gipfeltreffen könne helfen, "Schlüsselfragen" zu lösen. "Wenn es um Russland geht, um ein so personalisiertes Regime, dann noch mehr als in anderen Ländern", hob Selenskyj hervor.
Zuvor hatten in der Schweiz Gespräche zwischen einer ukrainischen und einer US-amerikanischen Delegation zur Vorbereitung eines neuen dreiseitigen Treffens mit Russland stattgefunden. Selenskyj habe dabei mehrfach mit den ukrainischen Unterhändlern Rustem Umjerow und David Arachamija, sowie den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner gesprochen.
Selenskyj: Putin nicht bereit für Frieden
Selenskyj erneuerte den Vorwurf, dass Moskau nicht bereit zu einem Friedensschluss sei. Der russische Präsident Wladimir Putin stoppe seine "Kriegsmaschine" nicht. "Im Gegenteil, er bereitet sich darauf vor, weiter zu kämpfen, und die Welt muss bereit sein, Druck auf Russland auszuüben, damit sich dies ändert", sagte der Ukrainer. Das Rezept seien Sanktionen gegen russisches Energieexporte und Banken.
Die Ukraine wehrt sich seit etwas über vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Washington drängt die beiden Kriegsparteien seit längerem zu einem schnellen Friedensschluss./ast/DP/he
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