EZB-Präsident Wim Duisenberg tritt am 9. Juli 2003 zurück. Dies teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit.
Erster EZB-Präsident
Wim Duisenberg ist der erste Präsident der EZB und seit dem 1. Juni 1998 im Amt. Duisenberg feiert am 9. Juli 2003 seinen 68. Geburtstag. Der Niederländer hatte bereits bei seinem Amtsantritt erklärt, dass er aufgrund seines Alters nicht die volle Amtszeit von acht Jahren bis 2006 an der Spitze der Zentralbank bleiben wolle. Seine jetzige Entscheidung sei vor diesem Hintergrund zu sehen, betonte die EZB.
Beschlussorgane informiert
Duisenberg hatte seine Entscheidung bereits am Mittwoch dem derzeitigen EU-Ratpräsidenten José Maria Aznar und dem Präsidenten der EU-Finanzminister, Rodrigo de Rato y Figaredo, mitgeteilt. Außerdem informierte er die Mitglieder der drei EZB-Beschlussorgane.
Nachfolge noch ungewiß
Als Favorit für die Nachfolge gilt der französische Notenbankpräsident Jean-Claude Trichet, gegen den allerdings in Frankreich ein Untersuchungsverfahren läuft. EZB-Vizepräsident Christian Noyer wird als Ersatzkandidat gehandelt.
Euro-Kurs bleibt unbeeindruckt
Der Euro-Kurs reagierte auf auf diese Nachricht relativ unbeeindruckt. Die Währung notierte wie bereits am Morgen etwa auf dem Niveau des Referenzkurses vom Mittwoch.
dpa
Erster EZB-Präsident
Wim Duisenberg ist der erste Präsident der EZB und seit dem 1. Juni 1998 im Amt. Duisenberg feiert am 9. Juli 2003 seinen 68. Geburtstag. Der Niederländer hatte bereits bei seinem Amtsantritt erklärt, dass er aufgrund seines Alters nicht die volle Amtszeit von acht Jahren bis 2006 an der Spitze der Zentralbank bleiben wolle. Seine jetzige Entscheidung sei vor diesem Hintergrund zu sehen, betonte die EZB.
Beschlussorgane informiert
Duisenberg hatte seine Entscheidung bereits am Mittwoch dem derzeitigen EU-Ratpräsidenten José Maria Aznar und dem Präsidenten der EU-Finanzminister, Rodrigo de Rato y Figaredo, mitgeteilt. Außerdem informierte er die Mitglieder der drei EZB-Beschlussorgane.
Nachfolge noch ungewiß
Als Favorit für die Nachfolge gilt der französische Notenbankpräsident Jean-Claude Trichet, gegen den allerdings in Frankreich ein Untersuchungsverfahren läuft. EZB-Vizepräsident Christian Noyer wird als Ersatzkandidat gehandelt.
Euro-Kurs bleibt unbeeindruckt
Der Euro-Kurs reagierte auf auf diese Nachricht relativ unbeeindruckt. Die Währung notierte wie bereits am Morgen etwa auf dem Niveau des Referenzkurses vom Mittwoch.
dpa