kann man nicht gleichsetzen mit bewaffnetem Banküberfall und Mord und einem unpolitischen Baader. Mehr habe ich nicht gesagt. Darüber hinaus bin ich schon etwas erstaunt über die Heftigkeit der Reaktion: ich gebe zu, zwischen dem Schleyer-Netzwerk in der BRD und der faschistischen Loge P2 in Italien gibt es schon einen Unterschied, aber in erster Linie ex post. Wer weiß, was aus Dtld. geworden wäre ohne die Nähe zum eisernen Vorhang, als ewige Hauptkampflinie im Ernstfall Ziel Nr. 1 und deshalb auf ewigen Ausgleich bedacht?
Ich bevorzuge es, die Dinge einfacher zu sehen: ein Mörder ist ein Mörder, sofern nicht Notwehr vorliegt. Aber ich finde es schon vermessen, einen Mann wie Schily derartige Dinge in die Schuhe zu schieben ... nein, ich glaube eher: ich bin mal wieder und immer noch entsetzt über die Unfähigkeit und den Unwillen, Dinge einfach mit mehr Hintergrund und losgelöst von irgendwelchen Schablonen zu sehen, die ohnehin nie etwas taugen.
Fragt 10 Leute, ob sie den Begriff "Rassismus" definieren können, und Ihr erhaltet 10 mla ja und 10 versch. Antworten.
Die Problematik jeder Diskussion ist die inzwischen verinnerlichte Abstraktion, ausgedrückt durch eben solche Begriffe, die mehr minder hilfreiche Mittel sind, Realität abzubilden, zu jeder Zeit verschieden und nie auf Einzelfälle anzuwenden.
In diesem Sinne, macht weiter so, los ohne michos, wie es bei McDoof heißt