Zu der Diskussion über einen Illustrierten-Artikel
des Tagesthemen-Moderators Ulrich Wickert erklärt der
NDR-Fernsehprogrammdirektor Dr. Jürgen Kellermeier:
"Ulrich Wickert hat Unfug geschrieben. Er hat den Fehler
eingesehen und sich dafür, auch öffentlich, entschuldigt. Er hat
seine Äußerung als 'missverständlich und misslungen' bezeichnet und
mit Bedauern zurückgenommen. Damit ist die Sache erledigt. Natürlich
erwarten wir, dass sich derlei nicht wiederholt."
Ulrich Wickert hat in der Sendung "Tagesthemen" am 3. Oktober
erklärt:
"Wenn Sie morgen über Äußerungen des Tagesthemen-Moderators in den
Zeitungen lesen, sollten Sie das wissen: Als Autor, der sich mit
Werten und Zivilisationen beschäftigt, versuche ich zu verstehen, was
mit den Terroranschlägen geschehen ist.
Der Präsident der Vereinigten Staaten George Bush ist nicht
vergleichbar mit dem Terroristen Osama bin Laden. In einen Artikel
zitiere ich die wichtigste indische Autorin Arundhati Roy aus ihrem
Beitrag in der FAZ vom 28. September. Die indische Autorin Roy
schreibt: 'Osama bin Laden ist das amerikanische Familiengeheimnis,
der dunkle Doppelgänger des amerikanischen Präsidenten.'
Dieser Satz ist ungeheuerlich.
Doch da ihn die wichtigste Autorin Indiens in der FAZ schreibt, habe
ich überlegt, was sie damit meinen könnte. So interpretierte ich ihre
Äußerung dann: 'Bush ist kein Mörder und Terrorist. Aber die
Denkstrukturen sind die gleichen.' Diese Formulierung ist offenbar
missverständlich und misslungen. Dafür entschuldige ich mich, und ich
nehme sie mit Bedauern zurück.
Ich stelle noch einmal ganz eindeutig fest: Ich vergleiche den Führer
der freien Welt nicht mit dem Drahtzieher des internationalen
Terrorismus."
Für mich fällt die Affäre ganz klar unter Pressefreiheit, freiheit der eigenen Meinung und freie Meinungsäußerung. Was sagt ihr dazu?
babe
des Tagesthemen-Moderators Ulrich Wickert erklärt der
NDR-Fernsehprogrammdirektor Dr. Jürgen Kellermeier:
"Ulrich Wickert hat Unfug geschrieben. Er hat den Fehler
eingesehen und sich dafür, auch öffentlich, entschuldigt. Er hat
seine Äußerung als 'missverständlich und misslungen' bezeichnet und
mit Bedauern zurückgenommen. Damit ist die Sache erledigt. Natürlich
erwarten wir, dass sich derlei nicht wiederholt."
Ulrich Wickert hat in der Sendung "Tagesthemen" am 3. Oktober
erklärt:
"Wenn Sie morgen über Äußerungen des Tagesthemen-Moderators in den
Zeitungen lesen, sollten Sie das wissen: Als Autor, der sich mit
Werten und Zivilisationen beschäftigt, versuche ich zu verstehen, was
mit den Terroranschlägen geschehen ist.
Der Präsident der Vereinigten Staaten George Bush ist nicht
vergleichbar mit dem Terroristen Osama bin Laden. In einen Artikel
zitiere ich die wichtigste indische Autorin Arundhati Roy aus ihrem
Beitrag in der FAZ vom 28. September. Die indische Autorin Roy
schreibt: 'Osama bin Laden ist das amerikanische Familiengeheimnis,
der dunkle Doppelgänger des amerikanischen Präsidenten.'
Dieser Satz ist ungeheuerlich.
Doch da ihn die wichtigste Autorin Indiens in der FAZ schreibt, habe
ich überlegt, was sie damit meinen könnte. So interpretierte ich ihre
Äußerung dann: 'Bush ist kein Mörder und Terrorist. Aber die
Denkstrukturen sind die gleichen.' Diese Formulierung ist offenbar
missverständlich und misslungen. Dafür entschuldige ich mich, und ich
nehme sie mit Bedauern zurück.
Ich stelle noch einmal ganz eindeutig fest: Ich vergleiche den Führer
der freien Welt nicht mit dem Drahtzieher des internationalen
Terrorismus."
Für mich fällt die Affäre ganz klar unter Pressefreiheit, freiheit der eigenen Meinung und freie Meinungsäußerung. Was sagt ihr dazu?
babe