Deutsche Industrie-Aufträge im September stark rückläufig
von -rg- – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gab den Auftragseingang der deutschen Industrie für September bekannt. Dabei hat die deutsche Industrie im September deutlich weniger Bestellungen erhalten als von Analysten im Vorfeld erwartet wurde.
Im Vergleich zum August sank der Auftragseingang nach vorläufigen Daten preis- und saisonbereinigt um 2,5 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Minus von 0,9 Prozent gerechnet. Für das September-Ergebnis sei laut Ministerium jedoch noch mit einer Aufwärtsrevision zu rechnen.
Die inländische Bestelltätigkeit verringerte sich im Berichtszeitraum um 2,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im August stand an dieser Stelle im Monatsvergleich noch ein Plus von revidiert 0,6 Prozent.
Die ausländische Bestelltätigkeit nahm im Berichtszeitraum um 3 Prozent gegenüber dem Vormonat ab. Noch im August war diese Größe im Monatsvergleich revidiert um 2,4 Prozent gestiegen.
In Ostdeutschland war das größte Minus zu verzeichnen. Hier waren die Bestellungen im Berichtszeitraum um 8,9 Prozent rückläufig. Im August lag diese Quote im Monatsvergleich bei einem Plus in Höhe von 19,3 Prozent.
Für die weitere Wirtschaftsentwicklung ist der Auftragseingang der Industrie ein wichtiger Frühindikator. Da die Daten von Monat zu Monat sehr stark schwanken können - zum Beispiel wegen Großaufträgen – sollte zur Interpretation der Zahlen der weniger schwankungsanfällige Zweimonatsvergleich herangezogen werden.
So zeigt der Zweimonatsvergleich zwischen August/September gegenüber Juni/Juli nur eine leichte Verringerung des Indikators um 0,2 Prozent.
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erschienen am 06.11.2002 um 14:20 Uhr
© WELT.de
von -rg- – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gab den Auftragseingang der deutschen Industrie für September bekannt. Dabei hat die deutsche Industrie im September deutlich weniger Bestellungen erhalten als von Analysten im Vorfeld erwartet wurde.
Im Vergleich zum August sank der Auftragseingang nach vorläufigen Daten preis- und saisonbereinigt um 2,5 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Minus von 0,9 Prozent gerechnet. Für das September-Ergebnis sei laut Ministerium jedoch noch mit einer Aufwärtsrevision zu rechnen.
Die inländische Bestelltätigkeit verringerte sich im Berichtszeitraum um 2,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im August stand an dieser Stelle im Monatsvergleich noch ein Plus von revidiert 0,6 Prozent.
Die ausländische Bestelltätigkeit nahm im Berichtszeitraum um 3 Prozent gegenüber dem Vormonat ab. Noch im August war diese Größe im Monatsvergleich revidiert um 2,4 Prozent gestiegen.
In Ostdeutschland war das größte Minus zu verzeichnen. Hier waren die Bestellungen im Berichtszeitraum um 8,9 Prozent rückläufig. Im August lag diese Quote im Monatsvergleich bei einem Plus in Höhe von 19,3 Prozent.
Für die weitere Wirtschaftsentwicklung ist der Auftragseingang der Industrie ein wichtiger Frühindikator. Da die Daten von Monat zu Monat sehr stark schwanken können - zum Beispiel wegen Großaufträgen – sollte zur Interpretation der Zahlen der weniger schwankungsanfällige Zweimonatsvergleich herangezogen werden.
So zeigt der Zweimonatsvergleich zwischen August/September gegenüber Juni/Juli nur eine leichte Verringerung des Indikators um 0,2 Prozent.
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erschienen am 06.11.2002 um 14:20 Uhr
© WELT.de