www.finanzen.net/nachricht/aktien/...er-MAN-Uebernahme-1389203
Ist nichts Neues aber paar wichtige Abschnitte aus dem Bericht!
Am Markt wird die EU-Genehmigung positiv aufgenommen, Händler rechnen mit einer kräftigen Erholung für VW- und MAN-Aktien, die im Zuge der Konjunktursorgen in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich an Wert verloren hatten. Zugleich dürften nach Einschätzung von Marktteilnehmern nun die Spekulationen wieder einsetzen, dass VW den Anteil weiter aufstocken könnte. Im Frankfurter Spezialistenhandel geht es für beide Papiere um mehr als 4% nach oben.
Positiv:
Die Mehrheit bei MAN war eigentlich gar nicht das primäre Ziel von Volkswagen. Vielmehr ging es den Niedersachsen um die grundsätzliche kartellrechtliche Freigabe einer Übernahme aus Brüssel. Denn erst wenn die Kartellwächter grünes Licht geben, ist eine engere Zusammenarbeit von MAN mit der VW-Tochter Scania in Einkauf, Entwicklung und Produktion möglich - und damit die Hebung von Synergien, die kurzfristig auf 200 Mio EUR taxiert werden. Später sollen sie sogar noch deutlich höher liegen. Dem dazu nötigen Datenaustausch stand das Wettbewerbsrecht bis jetzt noch im Weg.
Negativ:
Ohne Risiko ist die MAN-Übernahme für Volkswagen nicht. Zum MAN-Konzern gehörte der Industriedienstleister Ferrostaal, der in einen immer noch ungeklärten Korruptionsskandal verwickelt ist. MAN streitet seit Monaten mit der International Petroleum Investment Co aus Abu Dhabi, der Ferrostaal inzwischen zu 70% gehört, wer für die Kosten und die zukünftigen Risiken des Schmiergeldskandals aufkommen muss. Schon bei Formulierung des Übernahmedokuments war sich VW der Risiken bewusst: Aus dem Streit könne MAN ein beträchtlicher finanzieller Schaden entstehen, hatte es dort geheißen.
Keine Kauf oder Verkaufsempfehlung!