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Meldung des Tages: Mega‑Fund bestätigt: Titan‑Rallye beginnt!

Wer schlau ist, geht noch heute rein


Beiträge: 86
Zugriffe: 8.932 / Heute: 1
Libuda:

Wer schlau ist, geht noch heute rein

9
04.01.08 18:58
denn ich bin der Auffassung, dass es so kommen wird, wie das Thomas Grüner auf ariva zusammengefasst hat:

"Fazit

Die Geschichte scheint sich - wie in meinem Vergleich 1997 vs. 2007 - erneut zu wiederholen. Das Jahr 2008 beginnt sehr ähnlich wie 1998. Auch damals hat der DAX eine schwache Entwicklung "angetäuscht", um anschließend regelrecht zu explodieren. Die Parallelen drängen sich auf. Die Angst steigt begleitend an. Eine gute Mischung zur Vorbereitung für eine heftige Rallye. Analysieren Sie nüchtern die aktuelle Situation."

Antworten
bauwi:

Im Jahr der Wahlen (USA) vorstellbar!

2
04.01.08 19:03
Aber was sagt schon Statistik?
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.
Antworten
Knitzebrei:

Wo rein ?? Ins Schwimmbad ?? :(

2
04.01.08 19:10
Antworten
Libuda:

Natürlich kann man auch ins Schwimmbad gehen

 
04.01.08 19:22
oder sich die nachstehende Platte, die etwa jedes Jahr neu aufgelegt wird, anhören. Den Anstieg im DAX von 2.300 auf 8.000 hat man schon verpasst und den auf 10.172 bis zum Jahresende verpasst man erneut. So einige Lemminge, die immer noch an diese Platte, glauben, können Euch ein Lied davon singen:

Hier als Kostprobe so ein Liedchen von der Platte. Und beim Nachlesen könntet Ihr einmal darüber nachdenken, wo damals der DAX stand.

Die neueste COT-Zahlen   Anti Lemming   05.02.06 19:08  

zeigen teils extreme spekulative Future-Long-Positionen (netto) in

SP-500 (Allzeit-Hoch)
Nasdaq
Öl (höchste Long-Positionierung seit Sept. 05)
Silber
Kanadischer und Australischer Dollar (Rohstoff-Währungen)
Mais (Rekord-Anstieg an Longs wegen Hoffnung auf Mais als Benzin-Ersatzstoff)

Wahnsinn, diese Rekord-hohe spekulative Long-Position bei den SP-500-Futures. Sie ist an sich schon ein verlässlicher Kontraindikator - und angesichts der ausufernden Nahost-Spannungen ein doppelter. Kann daher eigentlich nur noch drastisch abwärts gehen.

Damit würde auch die BILD-Zeitung mit ihrer Aktienempfehlung auf der Titelseite ihrem Ruf als "Mutter aller Kontraindikatoren" perfekt gerecht werden.




Antworten
metropolis:

Libuda

4
04.01.08 19:25
irgendwann wirst du recht haben mit deinem Dax 10000. Aber nicht hier und heute. Mein Vorschlag: Mach 2 Jahre Urlaub und komm dann wieder, denn jeder Guru zu seiner Zeit.  
Antworten
ippo:

Experten setzen auf Automobilwerte.

 
04.01.08 19:26
Trotz des Kursrutsches in den vergangenen Wochen halten Experten an ihren Kaufempfehlungen einschließlich der hohen Kursziele fest.

Das Sanierungsprogramm bei BMW findet den Beifall der Analysten. Die Experten haben im Vorfeld und nach Bekanntgabe der strategischen Neuausrichtung des bayrischen Herstellers ihre Kaufempfehlungen für die Aktie bekräftigt und teilweise ihre Kursziele höher geschraubt. So hat die Bank M.M. Warburg BMW mit "Buy" und einem Kursziel von 57 Euro bestätigt, ein Kepler-Analyst hat das Kursziel von 42 auf 48 Euro gesetzt. Das durchschnittliche Kursziel liegt nun bei 51 Euro und damit um knapp 25 Prozent über der aktuellen BMW-Notierung in Höhe von 41 Euro.

Eine ähnliche Situation gibt es bei Daimler, auch wenn in diesem Fall nicht mehr so viele aktuelle Kaufempfehlungen vorliegen. Das Kurspotenzial ist mit 36 Prozent aber dennoch hoch. Bei einem aktuellen Kurs von 62 Euro liegt das durchschnittliche Ziel der Analysten bei knapp unter 85 Euro.

Noch krasser ist die Schere zwischen aktueller Notierung und Kursziel bei Continental. Die Aktie des Zuliefererers ist seit November 2007 um mehr als 20 Prozent gefallen, die Analysten haben aber in den vergangenen drei Wochen noch ihre hohen Kursziele bekräftigt. M.M. Warburg hat beispielsweise Continental mit "Buy" und einem Kursziel von 130 Euro bestätigt. Grund: Das Unternehmen sehe noch weiteren Spielraum für Kostensenkungen. schrieb Analyst Marc-Rene Tonn. Continental sei mit Blick auf das Reifengeschäft 2008 vorsichtig, da die Lagerbestände der Reifenhändler weiter hoch sein dürften. Das Ergebnis ist ein riesiges Kurspotenzial von 50 Prozent. Bei einem aktuellen Kurs von rund 80 Euro liegt das durchschnittliche Ziel der Experten bei 124,50 Euro.
HANDELSBLATT, Freitag, 4. Januar 2008
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Libuda:

Manchmal ist die Bildzeitung

6
04.01.08 19:29
mit abstrusen Geschichten wie "Frau dreht Mann durch Fleischwolf, BILD sprach mit dem Klops" noch näher an der Realität als das eine oder andere Posting auf Aktienboards.
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magicbroker:

zu #1.

 
04.01.08 19:34
Der Vergleich mit 1998 ist absolut nicht zutreffend, meiner Meinung nach.

Wie in meinem Nachbarthread in Posting 4 geschrieben :

http://www.ariva.de/Dax_Jahresausblick_t314428

Drängt sich mir eher ein Vergleich mit 2000 auf....:

http://www.magicbroker.de/...on=com_content&task=view&id=312&Itemid=2

In 1998 waren die ersten 2 Handelstage positiv, + 3,31% (140Pkte) und + 1,21 % (52Pkte), ausgehend von 4225 Punkten ! Erst danach kamen 5 Tage mit insgesamt 280 Punkten Verlust. Das ist in meinen Augen doch ein krasser Unterschied zu diesem Jahr, wo wir doch bis jetzt nur verloren haben....

Insgesamt hat der Dax 1998 "nur" 17% gemacht, während es in 1997 48% waren. Wo war denn da in 1998 die Explosion ?

Ich denke, der Vergleich mit 2000 passt besser und deckt sich auch nicht mit der einhelligen Analysten-Meinung, was ja meistens sehr positiv ist...;-)
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lackilu:

#6

 
04.01.08 19:46
und warum "schmiert " BMW ab,oder nur durchatmen,habe heute Call gek.
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Knitzebrei:

Das einzige, was durch den Wolf gedreht wird,

 
04.01.08 19:47
ist das Vermögen der Aktionäre...

...BILD sprach mit dem Seuchenvogel....

:((


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Watchlist2008:

Ihr seid mir alle noch ein wenig zu optimistisch

6
04.01.08 19:53
Leider. Ihr werdet leider noch ein wenig Geld verlieren müssen, denn vergesst niemals:
Ihr seid das Volk!
Freunde, grausam aber wahr..
Antworten
Knitzebrei:

"Börse ist grausam" :((

 
04.01.08 19:57
Antworten
MaxGreen:

Ich würde noch mit Käufen einige Tage warten.

2
04.01.08 20:08
Nächste Woche kommen die großen Adressen wieder an den Markt. Mal sehen was dann der Markt für ein Szenario spielt.
Wir halten uns noch ganz gut im Vergleich zu den Problemen beim Nikkei.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
metropolis:

Nur für die, den den Tredn der Zeit verschlafen

4
04.01.08 20:10
oder nicht wahrhaben wollen. Sommer war Bullen-Mastzeit, nun im Winter wird ihr Fleisch dringend benötigt. Von den Bären. Und glaubt mir, es gibt noch eine Menge fetter Bullen da draußen... Erst wenn sich die Bären gegenseitig auf die Füße treten sollte man wieder ins Bullenlager wechseln.
Antworten
fischerei:

Libuda,

 
04.01.08 20:22
bist Du Guru oder Hellseher?
Meine Glaskugel zeigt mir einen DAX-Stand von DEUTLICH unter 8000 Punkten per 31.12.2008 an. POLIERE mal deine Glaskugel, dann siehst du wieder REALISTISCHE Punktestände im DAX.
Antworten
Jorgos:

... und wer intelligen ist

2
04.01.08 20:27
lässt es erstmal sein !
Antworten
Jorgos:

Upps, da habe ich zu schnell getippt.

 
04.01.08 20:28
Intelligen ist aber auch ein nettes Wort. :;)
Antworten
BaiaI:

14 bin deiner Meinung

2
04.01.08 20:29
schon allein das Gerede über Endjahres-/ Anfangsjahres-Rallye. Man las von Mitte Nov an nichts anderes mehr. Und was war? Der DAX hat sich in seiner Korrektur nicht beirren lassen... Dann wars der Ablauf der Scheine, Hexentanz und Windowdressing. Man kann alles igendwie begründen.
Klarheit werden wir erst bekommen, wenn am Montag die Institutionellen wieder einsteigen. Aber ich denk es wird auch eher eine magere Zeit folgen. Wenns nicht so ist umso besser, bin mit 30% von meinem ursprünglichen Volumen noch investiert. Den Rest hab ich im Herbst schon rausgezogen, weils mir da schon spanisch vorkam.
Antworten
BaiaI:

Jorgos

 
04.01.08 20:30
da freu ich mich aber. Du hier. Na so ein Zufall!!! Bin doch eigentlich schon wieder weg... Und Du bist wie immer auf der Sonnenseite des Lebens... Und ich wie immer nicht so :-)))))
Antworten
Stöffen:

Nun ja,

2
04.01.08 20:38
schön das es bei Ariva auf den gemieteten Plätzen nicht nur die Meinung eines Thomas Grüner gibt. Andere Kommentatoren raten da schon mal zu etwas mehr Besonnenheit:

Die Anleger waren in 2000 nicht long, weil sie an steigende Kurse glaubten, sondern sie glaubten an steigende Kurse, weil sie long waren. Die Folge:
Fast fünf Jahre Hausse seit März 2003 haben heute in den Köpfen erneut einen "Unverwundbarkeitsmythos" hinterlassen, der durch die per Saldo doch erstaunlich gute Performance des Vorjahres noch zementiert wird.

http://www.ariva.de/...ntscheidenden_Gewinn_Trends_fuer_2008_c2469276
Antworten
Libuda:

Stöffen und Anti-Lemming kommentieren sich

 
05.01.08 11:39
am besten selbst:

http://www.ariva.de/Der_Doomsday_Baeren_Thread_t245194?page=0

Mützlich ist außerdem, wenn man sich zusätzlich den DAX-Stand von damals raussucht und einmal nachrechnet, wieviel man durch das Nichteinsteigen verloren hat. Ärmer dran ist, wer damals einen auf Super-Bär gemacht hat und "herumgeputtet" hat - der arme Kerl ist jetzt wahrscheinlich ziemlich kaputt.
Antworten
metropolis:

Libuda

3
05.01.08 11:47
Auch Doomsday-Bären bekommen irgendwann an der Börse recht. Sieh's mal so: Sie waren einfach zu früh dran. Was nicht heißt, dass sie heute immernoch falsch liegen, denn auch eine kaputte Uhr zeigt 2x am Tag die richtige Zeit an.

Es könnte nun soweit sein, denk mal drüber nach. Das Geschätz eines Thomas Grüner ist das wenig hilfreich, weil er mit Statistik-Tricks eine Hausse herbeiredet, die zumindest in den USA nicht mehr zu sehen ist. Der Dax wird früher oder später folgen.

Man kann sich aber auch auf den Standpunkt stellen, diese Turbulenzen aussitzen zu wollen. Dann sollte man sich aber mit 20-30% Verlustrisiko zwischendurch abfinden können. Leider sagt Thomas Güner das nicht so explizit.
Antworten
LAIC:

Wenn man sich

 
05.01.08 12:01
die Charts der Leitindizes anschaut, so muss ich sagen, glaube ich eher an die steigende Variante, denn langfristig betrachtet, ist es einfach so, dass wir am unteren Rand stehen, nicht am oberen. Schaut mal wo wir im Augenblick stehen, da ist noch viel Luft nach oben. Die starke Volatilität der Indizes spiegelt wieder, dass der Versuch gestartet werden soll, auf den nächst höheren Trendkanal aufzusteigen. Wenn ich mir z.B. Rohstoffwerte anschaue, so haben die sich in den letzten Tagen extrem gut gehalten. Ich halte es für möglich, das es nochmals ein runter geht, beim TEXDAX auf etwa 850-900 Punkte, aber das war's dann auch. Viele waren noch im Urlaub, ab nächster Woche geht es zur Sache! Vor jedem heftigen Kursausschlag nach oben steht eine Korrektur - dass sie gestern so heftig ausgefallen ist, bestärkt mich in der Ansicht, das dies der Beginn eines massiven Anstieges ist.
Antworten
metropolis:

Schön schön

 
05.01.08 12:11
Solange es noch so rosarot optimistische Bullen wie dich gibt - und das ist zur Zeit die absolute Mehrheit - haben wir Bären noch viel zu verdienen. Erst wenn der letzte Bulle ein Bär geworden ist wird es Zeit das Fell abzulegen. Also: Bitte weiter so, ich lese es gerne (kein Scherz)!
Antworten
Sarahspatz:

Weder die eine noch die andere

6
05.01.08 12:19
dogmatische Haltung bringts. Nur die Realistische mit Fähigkeit zum Umschalten je nach Lage.
Antworten
Stöffen:

Die etwas andere Seite der Medaille

2
05.01.08 12:30
Wer den Doomsday- bzw. US-Bären-Thread aufmerksam verfolgt hat, in welchen kritisch frühzeitig auf die Hütchenspiel-Entwicklungen in den USA explizit hingewiesen wurde, der hat u.a. in vielerlei Hinsicht sein Kapital gut schützen können.
Anbei nur ein Beispiel, dem man hier noch –zig andere beifügen könnte.

Aber wir wissen ja nur zu gut, wie eisern deine rosa Brille so etwas filtert.
Wer schlau ist, geht noch heute rein 139847
Antworten
Sarahspatz:

Du meinst mich?

 
05.01.08 12:32
Antworten
Libuda:

Ich bin auch für Realimus oder Libuda würde sagen:

 
05.01.08 12:38
"Die Wahrheit liegt auf dem Platz". Das heißt, auf lange Sicht sind die Fundamentals entscheiden - und da sind wir immer noch im Bereich einer massiven Unterbewertung. Das Argument, dass die Aktien in 2008 schon im fünften Jahr steigen würden, was eigentlich nicht möglich sei, ist lächerlich, wenn man das losgelöst von dem Einbruch von 2000-2002 sieht. Die Blase nach unten, die der Blase nach oben folgte, ist immer noch nicht korrigert - so einfach ist das.

Natürlich kann man sich auch etwas mehr Arbeit machen und nach den Faktoren fragen, die den Wert eines Vermögensgegenstandes ausmachen. Der Wert eines Vermögensgegenständen ist die Summe aller auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Zahlungen. Das klingt einfach, ist aber doch sehr viel schwieriger als es auf den ersten Blick aussieht.

Kommen wir zu den Zahlungen, wobei wir da einmal von den Gewinnen ausgehen wollen. Die kann man bestimmen. Schwieriger wird es da schon mit ihren Wachstumsraten.

Schwierig ist auch die Festlegung eines Diskonierungssatzes: Zu einem Zinssatz für sichere Anlagen müsste da noch ein Risikozuschlag hinzukommen.

Was sagt nun ein KGV von 12 aus: Es besagt, dass die zukünftigen Zahlungen mit 8,33% auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst werden, wobei auch noch unterstellt wird, dass die Gewinne nicht steigen. Nehmen wir ein nominales Wachstum von 4% (Wachstumsrate plus Inflationsrate) an und entsprechend auch der Gewinne, dann besagt ein KGV von 12, dass die zukünftigen Gewinne mit einem Diskontierungssatz von 8,33% plus 4% = 12,33% abgezinst werden. Der Abzinsungsfaktor ist also mit 12,33% dreimal so hoch wie der Kapitalmarktzins. Ich kenne jedenfalls keine Phase in den letzten 100 Jahren, wo Aktien so billig waren. Und daher werden sie weiter steigen.

Antworten
Stöffen:

Dein Gerede von den günstigen Aktien

5
05.01.08 12:48
Hier sollte man als Anleger derlei Argumente kritisch betrachten. Denn die Gewinnprognosen werden in Boomphasen oft einfach nur linear von der Entwicklung der jüngeren Vergangenheit auf die nähere Zukunft linear extrapoliert. Aus diesem Grund sind sie nur wenig realistisch, wenn es um die Einschätzung der künftigen Entwicklung im Rahmen einer wirtschaftlichen Abschwächung geht: Verschlechtert sich das wirtschaftliche Umfeld, so gehen in der Regel die Unternehmensgewinne zurück und die Bewertung steigt.

Das lässt sich gegenwärtig vor allem bei Werten im Immobilien- und Finanzbereich beobachten, die zunächst in den Vereinigten Staaten und nun zunehmend auch in anderen Regionen aufgrund von hohen Abschreibungen und stagnierenden Gewinnen in die Defensive geraten. Daran dürfte sich bis auf weiteres aufgrund der sich weiter vertiefenden Immobilien- und Kreditkrise nur wenig ändern, auch wenn einige Strategen schon länger auf eine Erholung setzen mögen. Bisher haben sich alle, aber wirklich alle, die Finger verbrannt, die sich frühzeitig Bau-, Finanz- oder Immobilienwerte ins Depot legten.

In einer Rezession gehen die Gewinne der Unternehmen zurück. Aus diesem Grund werden die Aktienkurse anfällig für Rückschläge. Bei den amerikanischen Firmen kann man den Gewinnrückgang zumindest im Binnenmarkt schon sehen. Lediglich bei den international tätigen Unternehmen nehmen sie aufgrund der Aktivitäten im Ausland und aufgrund der Währungsgewinne noch zu. Ich denke, auch das wird sich künftig noch ändern.
Antworten
Sarahspatz:

stöffen,

4
05.01.08 13:25
mit Lesen des Bärenthreads hätte man Kapital schützen können? lol
Ich glaub, Du hast hier die dunkelrote Brille auf.
Zur Erinnerung:
Wer schlau ist, geht noch heute rein 3866577
Und dann les nochmal #25. Das ist meine Grundeinstellung.
Antworten
Stöffen:

Sarah

4
05.01.08 13:37
was du hier unterschlägst, ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass es sich hier um einen US-BÄREN-THREAD handelt, der die Entwicklungen in den USA kritisch beleuchtet. Und da sehe ich eindeutig, dass der Thread in seiner Tendenz sehr wohl richtig lag.
Den Thread-Teilnehmern hier dann ständig die bis dato (noch) erfolgreiche Abkopplung des DAX entgegenzuhalten, heißt Äpfel mit Birnen verwechseln ;-))

Nochmal zur Kenntnisnahme:
Anti Lemming schrieb seinerzeit zu Beginn des Threads
...Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).
Antworten
Libuda:

Zunächst einmal sollte jeder

 
05.01.08 13:37
der sich mit Aktien beschäftigt, in der Lage sein, konjunkturelle und strukturelle Aspekte auseinanderzuhalten. Dann muss auch nicht seit drei oder vier Jahren von der permanent heranbrausenden Konjunkturschwäche reden, sondern kann die Gewinnsituation von Unternehmen realistisch betrachten, ohne sich in "Geht-Butter-geht-Käse-Gerede" zu verlieren, etwas mehr Butter muss da schon bei die Fische, um auch nur halbwegs ernst genommen zu werden. Ansonsten gilt eben: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.

Der wichtigste Aspekt ist sicher der strukturelle Aspekt, also die Frage, wie sich das Wachstumpotenzial in der Zukunft entwickeln wird. Diese Frage ist eng verknüpft mit der Frage nach der Steigerung der Arbeitsproduktiviät. Dass wir da nicht schwarz sehen müssen, zeigen die Studien des Conference Board, die vor ungefähr einem Jahr von einer Steigerungsrate für das folgende Jahrzehnt von 2,2% ausging. Zusammen mit dem Bevölkerungswachstum ergibt sich somit für die USA auf längere Sicht ein Wachstumpotenzial von etwas mehr als 3%. Da aber die großen US-Firmen weltweit tätig sind muss man mindestens zur Hältfte das noch höhere Wachstumspotenzial der Restwelt zugrunde legen.

Innerhalb dieses langfristigen Trends haben wir die konjunkturelle Entwicklung. Die kann mild oder weniger mild nach oben und unten ausschlagen. Mild schlagen immer von Nachfrageschwäche verursachte Entwicklungen aus, so etwas haben wir jetzt. Heftiger geht es bei Überinvestitionskrisen zu, wie wir sie 1999/2000 hatten, übrigen die erste nach viele von Nachfrageschwäche ausgelösten hintereinander. Dass man die damaligen Entwicklung, die die Unternehmen sehr unvorbereitet traf, jetzt 1:1 wieder herbeizaubert ist geradezu lächerlich. Kein Technologieunternehmen sitzt auf so hohen Fixkosten wie damals und hatte in seine bereits getätigten Investitionen extrem hohe Wachstumsraten eskomptiert.

Unter Würdigung dieser Datenlage kommen die US-Analysten im Gegensatz zu Stöffen, dem ich aufgrund seiner Ausführungen hier auf diesem Board wesentlich weniger zutraue als der Gesamtheit der US-Analysten, die die Datenlage für die Zahlen von Thomson Financial bilden, zu einer einstelligen Gewinnzunahme in 2008. Unter diesen Voraussetzungen und unter Berücksichtigung des niedrigen realen Kapitalmarktzinses in den USA sind auch US-Aktien unterbewertet.
Antworten
Stöffen:

Why Stocks Will Struggle in 2008

 
05.01.08 15:03
Nur einen Fakt können wir hier nun mal nicht wegdiskutieren bzw. verleugnen:
Für Anleger aus dem Euro-Raum waren Invests in US-Aktien 2007 in vielerlei Hinsicht ein Schuss in den Ofen. Da braucht man u.a. nur einen Blick auf die Performance deiner Heulsusen-Nummer Internet Capital in 2007 zu werfen. Und es gibt 'ne Menge Belege dafür, dass sich die Performance der US-Indices auch in 2008 nicht sonderlich verbessern wird.

Why Stocks Will Struggle in 2008

Following is my commentary from the January 2008 issue of the Forbes Growth Investor, which was released earlier to subscribers:
The stock market ended 2007 with a whimper. The closely followed S&P 500 Index managed to post only a 3.5% gain for the full year. Investors could have done about as well simply by holding cash and avoiding risk entirely. Although the other major indexes did somewhat better than the S&P 500, 2007 was a lackluster year overall.

Troubles in the housing market are largely to blame for weak stock returns. In fact, shares of home builders and financial companies were particularly hard hit during the year. As of now, prospects for stocks in 2008 do not look all that promising as the housing bubble has yet to fully deflate. According to the most recent reports, problems in housing are likely to get worse before they finally bottom. New home sales were down 34% year-over-year in November. Existing home sales were down 20%. If home sales continue at current rates, it will take more than nine months to clear the inventory of new homes on the market and more than 10 months to deplete the inventory of existing homes.

But it’s not just sales that are falling. Housing prices are collapsing as well. In October, the S&P/Case-Shiller 10-City Composite Home Price Index posted its biggest decline ever, falling 6.7% from a year ago and 1.4% from the previous month. This index is down 7.3% from its June peak. More worrisome, however, is that the rate of decline is accelerating.

All along, the more optimistic economists had been telling us not to worry. They said the sub-prime market was relatively small and its troubles would not spread to the rest of the housing market. They were wrong about this. What’s worse, it now appears that housing problems are spreading into nonhousing areas as well. Evidence is mounting that credit card delinquencies and defaults are rising. According to one study conducted by the Associated Press, outstanding balances on credit card accounts that are at least 30 days late jumped 26% from a year ago. Those that are 90 days late jumped 50%. The same study found an 18% increase in defaults. With the holiday shopping season having just ended, it’s a sure bet that these numbers will get worse.

Investors are just starting to realize that credit card problems are related to the housing and mortgage debacles. Because lending standards have been tightened, even otherwise creditworthy borrowers cannot easily tap the shrinking equity in their homes to pay off their credit card bills. And the so-called sophisticated institutional investors are less willing now than they once were to purchase securitized credit card loans.

Prospects for stocks in 2008 do not look good indeed. Housing and consumer spending are not the only things to worry about. Economic growth is slowing, yet persistently high energy prices and rising core inflation give the Fed little room to cut interest rates. Even the jobs market, which had long remained a bright spot in the economy, is starting to make investors nervous. Many economists now expect continued reduced growth in non-farm payrolls and an increase in the unemployment rate. The Dec. payroll figure and unemployment rate were considerably worse than expected this morning sending markets sharply lower.

Vahan Janjigian is V.P. and Exec. Director at Forbes Inc. can be seen on the Forbes.com He is also Editor of the Forbes Growth Investor and Forbes Special Situation Survey investment newsletters.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Wer schlau ist, geht noch heute rein 139866
Antworten
Libuda:

Wenn die Argumente ausgehen kommen

 
05.01.08 15:28
dann Begriffe wie "Heulsusennummern" und ellenlange Beiträge von absurden Katastropheten, die schon seit 30 Jahre als der Dow noch unter 1.000 war, das gleiche Band ablaufen lassen. Wenn man meist auf Boards postet, wo andere Meinungen auf "Ignore" gestellt werden, tut man sich eben mit der argumentativen Auseinandersetzung schwer.

Dass Internet Capital nach seinem Wiederanstieg von $3.40 aus sich in Euro gerechnet in 2006 und 2007 jeweils nur um etwas weniger als 15% lässt sich sicher gut verkraften. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass meine nun knapp 17.000 Stück in den nächsten 12-18 Monaten $500,000 Dollar werden sein werden - und da ich mit sinkenden Eurokursen rechne, wären das immerhin 400.000 Euro - nicht schlecht für einen Einsatz, der ungefähr eines Viertes dessen ist.
Antworten
jatman1:

schade

2
05.01.08 17:10
es nimmt mal wieder seinen klassischen verlauf: jeder will vermeintlich was WISSEN.
Ich bin der meinung, dass man im universum des marktes nicht wirklich etwas wissen kann, sondern lediglich meinungen zu etwas haben kann. in der regel sind die nahezu immer tendenziell.
gäbe es jemand, der tatsächlich in der lage wäre, argumentationen in ihrer wahrhaftigkeit zu beurteilen, hätte er die fähigkeit am markt nahezu ausschließlich erfolgreich zu agieren.

somit sehe ich, gleich in welchem thread, jeden buchstaben als versuch, anderen seine sicht der dinge mitzuteilen.
aber seltsamer weise geraten die poster relativ schnell aneinander . . .

und alle indexe fliegen          HOOOCH!
:-)
Antworten
Aggermann:

# 35

 
05.01.08 17:46
Super-Beitrag, genau meine Meinung.
Antworten
Libuda:

Wie Du vielleicht schon mitbekommen hast

 
05.01.08 18:11
bin ich auch überwiegend Deiner Ansicht, dass die Aktienmärkte doch ziemlich vollkommene Märkte sind und Stockpicking bei den großen Werten nicht viel bringt. Daher decke ich auch mein Basisinvestment mit Exchange Traded Fonds ab - allerdings nicht mit rein indexgewichteten, da hier die gerade gut gelaufenen Werte eine zu starke Gewichtung haben, sondern mit Index-Fonds, die andere Gewichte benutzen (allerdings noch nicht viele Jahre lange). Nur mit meinem Spielgeld spiele ich eben ein wenig und versuche Märkte zu entdecken, bei denen es sich nicht um vollkommene handelt. Die größten Chancen sehe ich dabei dort, wo Emotionen, dem rationalen Handeln  (denn Informationsdefizite sind heutzutage seltener als früher) - vielleicht hast Du mitbekommen, dass ich auf einen sehr bescheidenen Turn-Around (was nach einer Tausendstellung aber dann gleich eine Vervielfachung bedeutet) eines ehemaligen Internet-Darlings setze. Dort haben die Anleger in 2000 60 Milliarden Dollar verloren und entsprechend viele negative Emotionen sind bei diesem inzwischen eigentlich schuldenfreien und damit risikoarmen Wert vorhanden. Das geht soweit, dass Anleger jemanden wie mich, der zu diesem Wert postet, der ihnen das Genick gebrochen hat, Jahre über mehrere Boards verfolgen und permanent die Webmaster zumüllen, dass man diesen Störenfried endlich aus dem Verkehr ziehen müsse.

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, der über den der vollkommenen Märkte hinausgeht bzw. zusätzlich zu beachten ist. Nicht nur nach Kapitalmarkttheorie, sondern in der in the long run beobachteten Realität gilt: Je größer das Risiko ist, desto größer ist die Rendite. Unter Risiko verstehe ich jetzt nur das unvermeidliche Risiko (Marktrisiko), nicht das durch mangelnde Streuung entstandene, denn das wird bekanntlich nicht belohnt. Das führt zu der simplen Erkenntnis, dass die Aktienanlage ein Muss ist, wenn man genügend Zeit hat, weil die Aktienanlage anderen Anlagen überlegen ist. Von den letzten 100 30-Jahres-Zeiträumen (1977-2007, 1976-2006, 1975-2005 usw. bis 1877-1907) gibt es keinen einzigen Zeitraum, in dem beispielsweise die Rentenanlage die Aktienanlage geschlagen hätte. Und genau das bestreitet die Weltuntergangsfraktion, die zwar hier auf ariva noch keine 30 Jahre dabei sind, aber einige Jahre läuft das Band mit den Liedern vom Weltuntergang hier schon ab - und in der Zwischenzeit hat sich der DAX mehr als verdreifacht. Und wenn ich diesen Thread nicht selbst eröffenet hätte, sondern einer von denen, dürfte ich schon längst nicht mehr posten, denn sie braten am liebsten im eigenen Weltuntergangssaft und/oder träumen immer noch von Kar Marxens großer finaler Krise nachdem sie nach dem Marsch durch die Institutionen bei ihrem ersten großen Umgang mit den ehemaligen Feind "Aktie" ihr Vermögen vergeigt haben.  
Antworten
Libuda:

Wie sich zum Beispiel dieser Stöffen,

 
05.01.08 23:19
der extremste aus der Weltuntergangstruppe, aus der realen Welt verabschiedet hat und nur Sprechblasen produziert, zeigen z.B. die folgenden Unternehmensmeldungen aus der letzten Woche:

Meldung 1: "2008 will General Electric seinen Gewinn um mindestens 10% verbessern. Das Ergebnis je Aktie soll auf mindestens 2,42$ steigen, nach 2,15-2,21$ in 2007. Binnen drei Jahren will GE außerdem Aktien für 15 Mrd. Dollar zurückkaufen."

Meldung 2: "Nach einem anvisierten Gewinn je Aktie (ohne Sonderposten) von 3,08-3,14$ peilt der Pharmakonzern Merck 2008 eine Verbesserung auf 3,28-3,38 an."

Meldung 3: "Auf 3,85-4$ dürfte der Gewinn beim Pharmakonzern Eli Lilly wachsen. 07 sollen 3,50-3,55 verdient werden."

Das ist zwar alles nicht spektakulär, aber ordentlich. Und davon lebt die Welt - nicht von wilden Fantastereien nach unten und oben aus der Nervenklinik.  
Antworten
Stöffen:

Hassu Probleme

 
06.01.08 00:33
mitti Grammatick? Dieser Stöffen?
Armer Tropf !
Sicherlich Libuda, es ist alles bestens bestellt, es gibt nur noch eine Richtung, und die heißt aufwärts. Is' auch klar, wer bis zum Anschlag in Internet Capital investiert ist ... ;-))
Ich drehe mal noch'n büschen an den Click-Raten deiner Threads, aber wohl nicht mehr lange...;-))

Unemployment Sounds Warning About Economy
The unemployment rate surged to 5 percent in December as the economy added a meager 18,000 jobs, the smallest monthly increase in four years, the Labor Department reported on Friday.

Economists viewed the report as the most powerful indication to date that the United States could well be falling into a recessionary downturn. Evidence of widening unemployment heightened anticipation that the Federal Reserve would further cut interest rates this month, perhaps by an unusually large half a percentage point, in a bid to prevent the economy from sliding into the muck.

“This is unambiguously negative,” said Mark Zandi, chief economist at Moody’s Economy.com. “The economy is on the edge of recession, if we’re not already engulfed in one.”
A recession is typically defined as an extended period of at least several months during which economic activity shrinks and unemployment rises.

The swift deterioration in the job market resonated as a warning sign that troubles once confined to real estate and construction are spilling into the broader economy, threatening the ability of American consumers to keep spending with customary abandon.
On Wall Street, the report led to a big sell-off that sent the Dow Jones industrial average plunging nearly 2 percent.

As the presidential race heated up, Democrats seized upon the bleak job numbers to indict Republican-led economic policies. “This morning’s jobs report confirms what most Americans already knew,” Nancy Pelosi, the House speaker, said in a statement. “President Bush’s economic policies have failed our country’s middle class.”

President Bush cautioned that “we can’t take economic growth for granted” and said he would work with Congress to be “more diligent” on protecting the economy. Speaking to reporters at the White House after a meeting with his economic advisers, Mr. Bush warned that “the worst thing the Congress could do is raise taxes on the American people.”
The lone consolation for investors, workers and the public at large was that the bad news seemed severe enough to prod the Fed to push its benchmark rate below its current 4.25 percent when policy makers meet at the end of the month. Lower interest rates decrease borrowing costs and encourage banks to lend more freely, spurring spending, hiring and investment.

The Fed has already eased rates three times since September in a bid to inject confidence into jittery markets. But analysts cautioned that central bankers may now feel constrained against further easing: inflation is growing, particularly as oil hovers near $100 a barrel. Lower interest rates, over time, can generate the seeds of inflation, and could make an already weak dollar worth less against foreign currencies.

“The Fed is trying to juggle a two-sided sword,” said Ryan Larson, senior equity trader at Voyageur Asset Management. “They’re trying to fight inflation moving higher and they’re trying to fight a slowdown in growth.”

In an effort to encourage lending, the Fed has been pumping cash through the banking system by auctioning off loans at discounted rates. On Friday, it said it would expand a pair of auctions scheduled for this month, offering $30 billion.
Some economists said the markets and other analysts were making too much of a lone jobs report that could yet be revised.

“The stock and bond markets are going into panic mode,” said Michael Darda, chief economist at MKM Partners, a research and trading firm in Greenwich, Conn. “We’re going to have a slowdown, but I don’t think we’re going to have a recession.”

While filings for jobless benefits have been rising in recent weeks, the pace has not been swift enough to justify such a sharp jump in the unemployment rate, Mr. Darda added.
For months, the economy had managed to grow vigorously despite worrying developments, from the unraveling of the housing industry to turmoil in the credit markets. Through it all, economists marveled at the resilience of the labor market, suggesting that as long as the economy kept creating jobs by the tens of thousands each month, Americans would keep spending and growth would carry on.

But the jobs report for December suggested that the negatives dogging the economy finally appear to be dragging it down.

“There’s no mystery as to why the unemployment rate went up,” said Robert A. Barbera, chief economist at the research firm ITG. “The mystery is why it took so long.”
December’s addition of 18,000 jobs to nonfarm payrolls was an abrupt drop from the 115,000 created in November — a figure revised on Friday from an initial estimate of 94,000. It put the annual rate of job growth at its lowest since 2004.

Some areas of the economy continued to expand, according to the report. Government jobs grew, and health care added 28,000 jobs. Food services added 27,000.

But that growth was largely reversed by pain elsewhere. Retailing lost 24,000 jobs in December. Financial services lost 7,000. Construction shed another 49,000 jobs. Even commercial construction, which some have suggested could compensate for woes among home builders, lost 17,000 jobs. Over all, private sector jobs slid by 13,000.

Despite a weak dollar, which has helped compensate for disappointment at home by lifting American sales abroad, the nation shed 31,000 manufacturing jobs in December.

For the third consecutive month, wages grew slower than the pace of inflation, cutting into the real income of many workers. Among rank-and-file workers, who make up more than four-fifths of the labor force, average hourly earnings rose 3.7 percent last year, below the 4.3 percent rise in 2006.

Job growth has been slowing steadily for two years. In 2005, the economy generated 212,000 new jobs a month, according to the Labor Department. Last year, the pace dropped to 122,000.

The spike in the unemployment rate, which was 4.7 percent in November, suggested that the deterioration of the job market is now accelerating.

Last year, companies fretted about business prospects amid falling housing prices and tightening credit. Many stopped hiring, but large-scale layoffs were rare. But now, some appear to have concluded that they can no longer tough it out.

“December’s bleak jobs report represents the siren call that this business cycle is just about over,” declared Bernard Baumohl, managing director at the Economic Outlook Group, in a note to clients. “We’re about to tilt over to the other side of the economic curve and begin the downsizing.”

In Penacook, N.H., the tilt came during the Christmas season: Riverside Millwork, a supplier of windows, doors and stair parts, laid off 43 people. That added to a wave of layoffs that has winnowed the staff from 225 to 40 since October 2005, when home building began its decline.

“We’ve cut just about everything that we can possibly cut,” said Larry Byer, the company’s human resource manager. “When you don’t have assets to sell or to keep you going, the bodies have to go.”

In calculating the rate of job growth, the Labor Department relies upon a sampling of payroll data and an extrapolation of how many jobs have been created and destroyed. An accompanying survey of households, used to calculate the unemployment rate, presented an even bleaker picture, showing that the number of Americans saying they were working plunged by 436,000 in December — the worst number in five years.

The trend was pronounced for teenagers, blacks and Hispanics, with unemployment among those groups jumping 0.6 percentage point, triple the increase for whites.
The household survey is notoriously volatile and treated with skepticism. But unlike the payroll data, it is not subject to revision, other than for seasonal factors, making it a better indicator when the economy is on the cusp of change, Mr. Barbera said.
Between December 2005 and December 2006, the household survey showed jobs increasing by 2.2 percent. Over the last year, jobs grew less than 0.2 percent.
“Every time we’ve gotten down to this level since 1956, there’s been a recession,” Mr. Barbera said.

The risk is that the weakening job market will swell from a symptom of malaise to a cause. As fewer jobs are created, spending power could dry up. Faced with declining business, employers could further trim payrolls. As unemployment grows, more homeowners could fall behind on mortgages, leading to more losses at banks, and more layoffs.
“The risk of a vicious cycle setting in now is very high,” Mr. Zandi said. “The job market’s operating at stall speed. Either it picks up soon or it quickly unravels.”
Edmund L. Andrews contributed reporting.

www.nytimes.com/2008/01/05/business/...anted=print&oref=slogin
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Platschquatsc.:

@Libuda "Wer schlau ist, geht noch heute rein"

8
06.01.08 04:21
wer dem Grüner oder Dir seit Sommer gefolgt ist war nie draußen und auch das sollte mal erwähnt werden ob diejenigen jetzt noch Geld übrig haben um aufzustocken welche diesen Tips gefolgt sind weiß ich natürlich nicht aber sie haben hoffentlich ein besseres Kauftiming zukünftig als der von Dir geschätzte Grüner.
Hier ein paar Kostproben vom Analysten Grüner und sein Timing:

Böse Bärenklatsche! vom 13.07.07
Gewaltiger Shortsqueeze läuft...
Die Märkte scheinen nun in den nächsten Aufwärtsschub überzugehen.
http://www.ariva.de/Boese_Baerenklatsche_c2335868

DAX - das ging fix! vom 02.11.07
Man sollte ab jetzt jeden schwachen Tag für Käufe ausgesuchter Qualitätswerte nutzen. Seit gestern sind wir in unserem neuen Fonds mit stärkeren Käufen am Markt unterwegs und haben unsere Liquiditätsquote weiter abgebaut.
http://www.ariva.de/DAX_das_ging_fix_c2423888

Spektakuläre Entwicklung! vom 07.12.07
Wieder einmal hat der DAX eine typische Falle zuschnappen lassen.
Die letzten Wochen waren sehr typisch für den seit 2003 laufenden Bullenmarkt.
http://www.ariva.de/Spektakulaere_Entwicklung_c2453675

Fazit: Das Wort verkaufen existiert in seinen Ariva-Kolumnen überhaupt nicht trotz des von Ihm favorisierten 1997/98 Vergleichs in Posting 1. Grüner kennt nur
kaufen, kaufen, kaufen egal wann (häufig am Top) und dabei war es schon ziemlich schwer im Dax so ein beschissenes Longtiming hinzubekommen bei einem Vergleich mit 1997.
Also entweder hat er JETZT erst eine Ähnlichkeit zum Daxverlauf 97/98 vs. 07/08 entdeckt und möchte seine Kunden, die im letzten halben Jahr immer am Top gekauft haben beruhigen obwohl sie mit Festgeld oder Bonds(komische Kursgewinne? wo doch historisch das Aktien-KGV das Renten KGV schlägt laut Libuda) besser und stressfreier gefahren wären, beruhigen oder was ich eher vermute der SuperAnalyst schreibt immer so wie es gerade passt was im Nachhinein natürlich "schlau erscheint".
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Wer schlau ist, geht noch heute rein 139943
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griga:

posting 25

 
06.01.08 11:51
volltreffer fuer trader....fuer blueships long spielt ein traum keine rolle, sondern nur das managment.
Antworten
Libuda:

Ohne jetzt für den Grüner Schleichwerbung

 
06.01.08 12:34
machen zu wollen, ist das meiste von ihm nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen, sondern basiert wohl auf der Zusammenarbeit mit Fisher Investment - dahinter steht Ken Fisher, der zumindest seit 2002 mit Abstand erfolgreichste US-Investor, der sich nie von irgendwelchen Weltuntergangstiraden hat anstecken lassen. Außerdem ist er dazu wohl einer der bekanntesten US-Börsen-Kolumisten, der erfolgreichste auf jeden Fall, und hat auch regelmäßig im Handelsblatt eine Kolumne, wo sie den Weltuntergangs-Chaoten von Morgan Stanley rausgeworfen und durch Fisher ersetzt haben.

Im Bereich der volkswirtschaftlichen Analyse ist das erfolgreiche Gegenstück zu Ken Fisher der John Lipsky, ehemaliger Chef-Volkswirt von J.P. Morgan gewesen, der vor ein oder 2 Jahre in leitender Funktion zum IWF oder zur Weltbank gewechselt ist. Seit der dort weg ist, liegen die von J.P.Morgan mit ihren Prognosen allerdings auch regelmäßig daneben.
Antworten
Sarahspatz:

@31 Stöffen

2
06.01.08 14:24
was du hier unterschlägst, ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass es sich hier um einen US-BÄREN-THREAD handelt, der die Entwicklungen in den USA kritisch beleuchtet.

Stöffen, Du hast Dich vertan. Wir diskutieren hier in einem Bullen-Thread von Libuda. Insofern ist es auch nicht angebracht mir Unterschlagung vorzuwerfen.

Mir ist hier nicht an persönlichen Konflikten oder Beleidigungen gelegen. Es geht um sinnvolle Geldanlagen. Da war ich in den letzten Jahren eben bullish, was aber durchaus nicht immer so war und sich wieder ändern wird. Nochmal: m.M. ist eine zu dogmatische Haltung in beide Richtungen verkehrt. Es zählt nur, die Realität zu akzeptieren und möglichst frühzeitig zu erkennen.

Ich habe mich hier angemeldet, um Entwicklungen besser verstehen und beurteilen zu können. Auch wenn sich meine Meinungsbildung nicht hauptsächlich auf dieses Forum stützt. Im Übrigen lese ich im Bärenthread regelmäßig mit und finde besonders Malkos Beiträge sehr lesenswert.
Antworten
Stöffen:

Sorry Sarah,

3
06.01.08 14:47
aber vielleicht kannst du ja Libuda mal höflich bitten, mich auf Ignore zu setzen. Solange dies nicht der Fall ist, betrachte ich dieses Board als frei und behalte mir vor, mein Sennef dazuzugeben.

Anbei gebe ich dir 20 Gründe mit auf den Weg, die einer Anlagenfindung dienlich sein könnten ;-))

Interesting first week of 2008 for the stock markets and the U.S. economy. And my guess is that it will only get worse. El Cliffo beckons. And here are 20 reasons why:

1. The U.S. consumers are tapped out. They have record household debt. They have the longest period of negative savings since The Great Depression. They have record mortgage debt. They have record credit card debt. There was a 40 percent increase, year over year, in personal bankruptcies last year, with 800,000 Americans filing under the new, harsher bankruptcy laws. They have no more home equity to use for mortgage refinancings after having pulled out almost four trillion dollars worth of equity out of their homes in the past six years or so. The loan delinquencies and defaults are soaring. The consumer is DEADZO!! And that is particularly frightening when you know that consumer spending accounts for 72 percent of all U.S. economic activity.

2. The Housing Bust. Home sales are at their worst levels in about two decades. Prices are slowly dropping, but that price decline is going to accelerate in the coming year. There is a record inventory of unsold homes on the market. Homes are still laughably overpriced and unaffordable.

3. The Mortgage Mess. This is causing TRILLIONS of dollars worth of losses for the financial sector. It is contained...to the planet earth. Watch it worsen this year as more of those subprime loans and creative mortgage deals come up for renewal.

4. The Credit Crunch: We are seeing tens of billions of dollars worth of bad loans being written off every week by the big banks, which are now loathe to provide easy credit to deadbeats, as they have done for far too long. The U.S. economy has survived by providing cheap money via loans to anyone who could fog up a mirror. That era has come to an end.

5. Total U.S. debt. According to Congress' comptroller general, the total U.S. debt is now at $48 TRILLION. That debt was at $20 Trillion in 2000. This unprecedented debt is, in a word,
unsustainable.

6. Weakening U.S. dollar. The dollar is weak and will continue to get weaker as the Fed cuts rates in an attempt to prop up a sagging economy.

7. JOBS. More than 1 million fictional jobs were created last year through the birth/death computer model. But, fact is, decent-paying jobs have gone for good. More than 3 million manufacturing jobs have gone overseas in the past six years. Watch for more mass layoffs in the financial sector, the real estate sector, the auto sector and even the retail sector.

8. The Iraq Quagmire. More than half a trillion bucks have disappeared into this black hole. The end is not in sight.

9. The DEAD Real Estate Sector: Notice that every homebuilder is reporting earnings declines of 80 percent or more? This is just the beginning.

10. The DEAD Auto Sector. Seems that the only thing that the Big Three (GM, Ford and Chrysler) can do is to close down plants and fire workers. Sales are declining. Losses are astronomical. Total auto sector debt is amazing!

11. The DYING Financial Sector: Citigroup has lost 60 percent of its share value in the past 12 months. And Citi, together with the other big financial outfits, are all writing off tens of billions of dollars every week or so...the price they are paying for lending huge amounts of money that could never be repaid. This is going to get much, much worse. We could see some major financial institutions going bankrupt this year.

12. Massive Price Inflation for NEEDS. Food, energy, health care and insurance are just four categories of needs that have seen double digit price increases in the past year. The government statistical magicians who say that inflation is at about two percent are liars and should be taken out behind the barn and beaten with a two-by-four.

13. RECORD Trade Deficit. When your country stops manufacturing things, you have to import those items. When your currency drops, those imported goods become more expensive. This is the classic double whammy and it will only get worse as the Fed cuts rates.

14. Record REAL Budget deficit. The budget does not include the massive spending on the wars, plus it does not include the massive shortfalls in funding for entitlement programs. More lies by Big Brother cannot hide the fact that the U.S. budget deficit is worsening by the day.

15. Record Disparity between the Rich and the Poor. Plus, the middle class is disappearing. Hope that the richest Americans and the corporate honchos appreciate those TRILLIONS of dollars worth of tax cuts.

16. NO corporate governance. Earnings reports are a crock of Kudlow. Analysts' estimates of earnings are low-ball jokes which allow companies to always beat by a penny. The SEC is toothless, gutless and useless. Seen CEO pay lately? Seen insider selling recently? It's all a big joke being played on the clueless small investors.

17. $100 Oil. High energy prices take a huge toll on business and consumers. We have seen Peak Oil. Get ready for $125 oil this year.

18. Significant slowing of retail sales. This is a consequence of the tapped out consumer. This holiday shopping season was a huge disappointment. More big retail disappointments are just around the corner.

19. The Nasdaq is in big trouble. This stock market is a free-for-all, with most of the action coming from small investors, who are, in fact, speculators. They are getting scared. They are selling. They are going to see a repeat of what happened to that tech-laden speculative market in the massive 2000-2003 Secular Bear Market.

20. Fear. Complacency has ruled the markets for the past five years. Volatility has been contained by The Powers That Be...until the autumn of 2007. Small investors have had absolutely no concern about losing dough. There wasn't a two percent down day on the S&P for about four years. But, recently, things have changed. Fear is still not a major factor. But once the losses start mounting, the small investor might skip fear and go straight to PANIC. Greed, it seems, has had its day.

The incredible disconnect between the markets and the grim economic realities has been something to behold.

Economic fundamentals do not matter...UNTIL THEY BECOME THE ONLY THING THAT MATTERS.
Antworten
Libuda:

Ken Fisher ist vor allem deshalb so erfolgreich

2
06.01.08 16:38

weil er nicht mit einem Brett vor dem Kopf herumläuft, wie wir das ja bei verblendeten Ideologen aller Schattierungen und Verzockern, die ihr Geld in 2000 versemmelt haben, erleben.

Nehmen wir z.B. die Hysterie, die letzten Freitag bei diesen Schreihhälsen ein Nonevent (mit Ausnahme der Betroffenen) wie ein Anstieg der Arbeitslosigkeit von 0,3% auslöste. Eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivitäten, wie wir sie haben, muss dieses Ergebnis haben - das ist unvermeidbar. Schlimm wäre eine, wenn bei einer Abschwächung des Wachstums die Beschäftigung konstant bliebe. Denn da wäre dann in der Tat etwas faul, nämlich mit der Entwicklung der Arbeitsproduktivität. So wissen wir, dass die Produktivität, die das Wachstumpotenzial aufzeigt, o.k. ist. Das dieses Potenzial einmal mehr und einmal weniger ausgelastet ist, ist beileibe nicht der von den Katastropheten, die uns mit ellenlangen Ergüssen von Weltuntergangsschwaflern vollmullen, weil sie nicht argumentieren können, verkündete Weltuntergang.

Aber die Mehrheit der Investoren, nicht unsere Dauerchaoten, kommen da schnell auf den Trichter - daher werden wir auch morgen einen kräftigen Rebound sehen.    
Antworten
Libuda:

Ein anderes Beispiel für populistische Dumm-

 
06.01.08 16:50
schwätzer ist der Reißer vom Wochenende.

Da kann man nur die Frage stellen: Wie blöd muss man sein, um beim DIW eine Stelle zu bekommen. Und das s
Schlimme ist, dass wir diese Unfähigen auch noch aus unseren Steuern bezahlen müssen. Den aufgrund von Angebot und Nachfrage gibt es fur solche Blödmanner und Blödfrauen, die nicht einmal den Steueranteil beim Benzin beruckichtigen können, sicher keinen Job.

. Januar 2008, 07:12 Uhr
Teuerung
Experten rechnen mit Benzinpreis von vier Euro
Das DIW befürchtet einen Anstieg des Benzinpreises auf vier Euro je Liter. Die Forscher begründen die Erwartung mit dem weiteren Anstieg des Ölpreises. Der Wirtschaftsweise Bert Rürup hingegen sieht keinen Grund "ökonomische Untergangsszenarien zu malen".

UMFRAGE.Umfrage
Was meinen Sie: Was kostet Benzin an Tankstellen in zehn Jahren?
    1,50 bis 2 Euro je Liter  
 2 bis 3 Euro je Liter  
 3 bis 4 Euro je Liter  
 mehr als 4 Euro  
 Die Preise sinken unter den jetztigen Stand  
 Keine Ahnung  

 abstimmen    Ergebnis
6%  1,50 bis 2 Euro je Liter
27%  2 bis 3 Euro je Liter
27%  3 bis 4 Euro je Liter
27%  mehr als 4 Euro
7%  Die Preise sinken unter den jetztigen Stand
6%  Keine Ahnung

Aktuell: 2622 Stimmen Laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) droht in den kommenden zehn Jahren eine Verdreifachung des Benzinpreises. „Sollte sich der Ölpreis verdoppeln – was nicht unwahrscheinlich ist – und der Dollarkurs normalisieren, würde der Liter Super vier Euro kosten“, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert der „Bild“-Zeitung. Derzeit kostet der Liter Superbenzin an deutschen Tankstellen um die 1,37 Euro.

Für die Mieter von Wohnungen und Häusern hätte ein solcher Anstieg gravierende Kosten. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds ist in diesem Fall mit einem Anstieg der Heiz- und Warmwasserkosten sowohl bei Öl- als auch bei Gasheizungen um 75 bis 80 Prozent zu rechnen, schreibt die Zeitung weiter.

Allerdings sind nicht alle Fachleute derselben Meinung wie das DIW. Der Wirtschaftsweise Bert Rürup sagte hingegen, er tue sich schwer mit Kollegen, „die genau wissen, wie hoch der Ölpreis in fünf oder zehn Jahren sein wird. Das kann man meines Erachtens nicht machen.“ Er selbst sehe keinen Grund, „ökonomische Untergangsszenarien zu malen“. Anders als Mitte der 70er Jahre sei der Rohölpreis nun nicht die Folge einer Angebotsverknappung, sondern eines sehr dynamischen weltwirtschaftlichen Wachstums. Zum Ende dieses Jahres könne der Preis bei unter 90 Dollar oder sogar in der Größenordnung von 80 Dollar liegen. Eine Reihe von Experten geht zumindest davon aus, dass über mittlere Sicht - bis zum Jahresende 2008 – der Ölpreis sinken kann (WELT ONLINE berichtete). Weiterführende links
Weniger Benzinverbrauch durch Nanoteilchen
Tanken für 49 Cent pro Liter
Diesel 20 Cent teurer, Super 13 Cent teurer
Erste Tankstellen schaffen Normalbenzin ab
Angesichts des Anstiegs der Ölpreise sprach sich Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) für eine neue Debatte über den Atomausstieg aus. Deutschland müsse seinen „Energiemix möglichst breit anlegen“, sagte Glos der „Frankfurter Rundschau“.

„Dazu gehören für mich die erneuerbaren Energien, aber auch die Kernenergie, die uns beide weniger abhängig von teuren Energieimporten machen“, betonte der CSU-Politiker. Angesichts der hohen Ölpreise sei es richtig, sich „weitere Gedanken über unseren Umgang mit Energie zu machen“.
Öl kostet je Barrel über 100 Dollar
Der Ölpreis hat seine Rekordjagd fortgesetzt - und durchbrach in New York erstmals die 100-Dollar-Marke. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der in New York gehandelten Sorte Light Sweet Crude erreichte zwischenzeitlich das historische Hoch von 100,09 Dollar, schloss dann aber mit 99,18 Dollar. In London markierte ein Barrel der Nordseesorte Brent – die für die Benzin- und Dieselpreise hierzulande wichtig ist – ein Allzeithoch von 98,50 Dollar, sank aber schließlich auf 97,60 Dollar. An den Tankstellen blieben die Preise nach ADAC-Angaben zunächst relativ stabil. Schlagworte
Ölpreis Benzinpreis Teuerung Atomdebatte Superbenzin Diesel Tankstellen Heizkosten Warmwasserkosten DIW Mieterbund Im Dezember 2007 hatten die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen wieder nachgegeben. An den Zapfsäulen kostete Eurosuper mit 136,3 Cent pro Liter 5,6 Cent weniger als im Vormonat. Diesel war für durchschnittlich 128,4 Cent pro Liter in Deutschland zu haben und damit 2,4 Cent günstiger als im bisher teuersten Monat November. Der Steueranteil am Benzinpreis aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer belief sich laut MWV im Dezember 2007 auf 87,3 Cent pro Liter oder 64 Prozent.  
Antworten
Knitzebrei:

Horch ! Das Totenglöcklein der Börse läutet...

 
06.01.08 17:11
:(

Wollen wir daher einen Augenblick stille werden und inne halten - angesichts des großen Abschlachtens der Anleger-Depots am morgigen Tage...Was war gut - was war schlecht in unserem Börsianer-Leben ? .....usw....

:((
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metropolis:

Brüller der Woche

 
06.01.08 17:19
"Da kann man nur die Frage stellen: Wie blöd muss man sein, um beim DIW eine Stelle zu bekommen. Und das Schlimme ist, dass wir diese Unfähigen auch noch aus unseren Steuern bezahlen müssen."

Ich finde es viel schlimmer, dass demnächst viele gescheiterte Spekulantenexistenzen wie Dauerbulle Libuda pleite sein werden und von HarzIV - also auch MEINEN Steuergeldern - leben müssen.

Libuda, du Hausse-Rambo, ich nehme dich beim Wort: Morgen kräftiger Rebound, danach Superrally! Sonst schicke ich dir deinen Namensvetter vorbei:
Wer schlau ist, geht noch heute rein 140001
Antworten
Libuda:

Das mit dem Dauerbulle muss ich etwas

 
06.01.08 19:19
einschränken - für Deutschland gilt das seit Frühjahr 2003 als der DAX bei 2.300 stand, wo damals ein gewisser snag für bis 2006 als einziger in Deutschland einen DAX-Stand von 6.000 voraussagt - und das übrigens auch fundamental so begründete, wie es nachher eintraf. In 1999/2000 war snag bei dem Warnen etwa zu früh, denn er war schon zwischen 6000 und 7000 auf der Verkäuferseite (zumindest für den Teil, den er generell durchsitzt, der aber noch nie so klein war wie 1999/2000, weil auch die Überbewertung noch nie groß war).  Nicht ganz so erfolgreich war snag alias Libuda beim Nasdaq - denn da hat er schon in 2001 einen Teilanstieg nach den Ereignissen im September vorgenommen, wo noch etwas Warten besser gewesen wäre.

Warum also Bulle seit dieser Zeit? Ganz einfach: Weil der Blase nach oben in 1999/2000 eine nach unten folgte, immer noch nicht völlig korrigiert ist. Deshalb ist gut möglich, dass wir morgen vor Eröffnung in den USA die deutschen Tiefstkurse für 2008 sehen. Und das Anleger-Einmaleins lautet nun einmal: Billig einkaufen und teuer verkaufen. Da sollte man Schlauschwätzer igorieren, die immer erst kaufen, wenn die Kurse steigen - meistens warten sie lange bis sie gar nicht mehr einsteigen. Einige haben den Einstieg seit 2003 geschafft und müllen seitdem aus Frust die Aktienboards mit Märchen vom Weltuntergang voll. Denn schlechte Verlierer sind das oben drein, weil sie alles verzockt haben, soll der Rest der Menschheit nichts verdienen - da bleibt aber der Wunsch Vater des Gedankens.  
Antworten
Knitzebrei:

ping..ping..ping...leise tönt

 
06.01.08 19:34
weiter das Totenglöcklein der Börse...


Antworten
asdf:

wenn hier einer alles verzockt hat dann bist es ja

 
06.01.08 19:34
wohl du. deshalb bist du wohl auch so frustriert.

Antworten
310367a:

überlegt mal ganz normal

 
06.01.08 20:00
BANKENKRISE WELTWEIT......durch die prime krise.....was das bedeutet?????????
gruss
310367a
Antworten
metropolis:

Das bedeutet: Rohstoffe sind On!

4
06.01.08 20:04
Ich habe schonmal vorsorglich in Blei investiert:
Wer schlau ist, geht noch heute rein 140036
Antworten
Stöffen:

Zinssenkungs-Rallys dienen der Distribution

2
06.01.08 21:07
Was mir völlig unverständlich bleibt, das ist der Fakt, dass sich die USA, die sich zumindest schon am Rande einer Rezession befinden, hier von den „Hurra-jetzt-in-Aktien-einsteigen-Protagonisten fast komplett ausgeblendet wird. Man sollte daher im Hinterkopf behalten, dass erfahrungsgemäß künftige kurzfristige Börsen-Rallys, welche im Zuge der durch das Rezessionsszenarios vorgenommenen Zinssenkungen entstehen, auch stets von den großen Adressen genutzt werden, den Kleinanlegern „fürsorglich“ ihre Papiere anzudrehen.

Der bekannte amerikanische Anlage- und Wirtschaftsberater Gary Shilling erklärte Mitte Dezember in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau, warum er daher vorerst nicht zu einem Einstieg bei Aktien rät, sondern dagegen voll auf Kursgewinne und fallende Renditen bei länger laufenden Staatsanleihen setzt.

Können Zinssenkungen nun nicht zu einer neuen Rally an der Wall Street führen?

Anfänglich vielleicht schon. Aber die Erfahrung zeigt, dass wir uns jedes Mal in oder nahe an einer Rezession befinden, sobald die amerikanische Zentralbank mit einem Zinssenkungszyklus beginnt. Ich denke, dass es auch diesmal nicht bei einzelnen Zinssenkungen bleiben wird. Interessanterweise fallen die Aktienmärkte üblicherweise in der ersten Hälfte einer rezessiven Entwicklung, obwohl die Zentralbank die Leitzinsen senkt. Das kommt daher, weil die negativen Effekte von stagnierenden Unternehmensgewinnen die Effekte der Zinssenkungen überkompensieren. Erst in der zweiten Hälfte einer Rezession laufen die Börsen in Vorwegnahme der sich wieder verbessernden Lage nach oben.

Das komplette Interview unter nachfolgendem Link einsehbar

www.faz.net/s/...88AAC9FE67B77D58F7~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
Wer schlau ist, geht noch heute rein 140044
Antworten
Libuda:

Ein altes indianisches Sprichwort lautet

 
06.01.08 21:46
"Gold kann man nicht essen". Heute würden die alten Indianer vermutlich sagen "Geld kann man nicht essen", denn man bezahlt heute in der Regel nicht mehr mit Gold, sondern mit Geld.

Was ich damit sagen wollte: Geld ist nur, was nicht von mir stammt, "ein Schleier über den realen Dingen". Das heißt nichts anderes, dass nicht die Notenbanken die Welt machen, sondern die reale Welt macht sich selber. Im Mittelpunkt der realen ökonomischen Welt steht, wieviel mehr an Gütern und Dienstleistungen die Menschheit in 2008 produzieren kann. Die dafür entscheidenden Faktoren sind die Steigerung der Arbeitsproduktivität (wieviel % mehr and Gütern und Dienstleistungen produziert ein bestimmte Menge "Menschheit", z.B. 1.000 arbeitende Menschen) und wie hoch ist das Wachstum der arbeitende Menschheit. So einfach ist alles - dazu muss man nicht ellenlangen dumpfen Schwachsinn von Katastropheten kopieren.

Natürlich spielt auch das Geld eine Rolle - denn es ist ja, wie oben angeführt, der Schleier über allen Dingen. Die Notenbanken müssen sich so verhalten, dass die diesen Prozess nicht stören. Während eingefleischte Monetaristen die Ansicht vertraten, dass es ausreiche, wenn man die Geldmenge entsprechend der Gütermenge variiere, sind wir inzwischen heute etwas schlauer. Wir wissen, dass niedrige Zinsen hilfreich sein können, wenn Abwärtspiralen nach unten zu entstehen drohen. Herr Barnanke beherrscht das genauso gut wie Herr Greenspan. Dass er dafür von den Anbetern des Weltuntergangs gehasst wie die Pest, kann man nachvollziehen, stört ihn sicher nicht, sondern tut ihm vermutlich sehr gut. Und dass das alles unter relativ niedrigen Inflationsraten abläuft (vor 30 Jahren hatten wir fast 10%) lässt ihn sehr ruhig schlafen.
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Libuda:

Ein verbiesterter Ideologe ist der Fels von Morgan

 
07.01.08 11:46
Stanley, der es auch nicht gelernt hat, über den Tellerrand seiner monetaristischen Scheuklappen hinauszublicken. Seit dem DAX-Anstieg von 2.300 im Frühjahr 2003 hat der fast immer nur zum Ausstieg geraten und seine Kunden vermutlich im Unsummen Geld gebracht und permanent das Märchen unter die Leute gestreut, dass Alan Greenspan mit seiner Geldpolitik die Vermögenspreise hochtreibe.

Dabei ist der Anstieg der Aktienkurse zunächst einmal ein Reflex auf den Einsturz in 2000-2002. Und dann kommen noch zwei fundamentale Aspekte mit hinzu: die durch hohe Steigerung der Produktivität möglichen hohen Steigerungen der Gewinne und die niedrigen realen  Kapitalmarktzinsen. Niedrige reale Kapitalmarktzinsen hat aber nicht der Herr Greenspan fabriziert, sondern das ist das Ergebnis von Kapitalangebot und Kapitalnachfrage, was der Fels nicht kapiert hat oder mit seinen monterastischen Scheuklappen auch nicht kapieren will. Die Nachfrage nach Kapital ist klein, weil fast alle Staaten weltweit ihre Verschuldung in rasanten Tempo abgebaut haben und der Unternehmenssektor sich komplett aus dem Cash Flow finanziert (wegen der hohen Gewinne, aber auch vorsichtigeren Investitionen nach den Überinvestitionen um die Jahrtausendwende). Und das Angebot an Kapital ist so hoch, weil wir die höchste Sparquoten seit Adam und Eva haben - wahrscheinlich kommen die Leute in viele Schwellenländern mit ihren hohen Einkommenssteigerungen noch nicht klar und wissen nicht, wie die ausgegeben werden (daher z.B. eine Sparquote von über 50% in China, aber auch bei uns ist die gestiegen, weil die Leute stärker an ihre Altersverorgung denken).
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metropolis:

Libuda - Ich warte auf deine Rally

 
07.01.08 16:58
Denk dran, ich schick sonst meinen großen Bruder vorbei:
Wer schlau ist, geht noch heute rein 140209
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biomuell:

" Wer schlau ist, geht noch heute rein "

3
07.01.08 17:17
hatte Libuda damit einen short gemeint - um voll beim Absacken des US Indices mitzupartizipieren?
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Knitzebrei:

Diese Frage ist einfach zu beantworten:

 
07.01.08 17:24
Ist die Börse nach oben gelaufen, dann waren calls gemeint - lief die Börse nach unten, dann meinte er puts...

:(
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magnusfe:

...

 
07.01.08 17:25
alles rein ... dann geht es auch hoch

immer mehr kaufen

und immer schön eure häuser verkaufen und dafür aktien kaufen wie die amis er vormachen

dann klappt es auch mit der turbospeedhausse ...

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metropolis:

#58/59

 
07.01.08 17:30
Ach so, dann habe ich Libuda falsch verstanden. Tja, die Börse ist ein rutschiges Parkett und manch einer spricht mit gespaltener Zunge. Aber wenn er ein heimlicher Bär ist der nur die Bullen reinlegen will, dann ist ja alles klar *grins*
Wer schlau ist, geht noch heute rein 140215
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Libuda:

Über die Breite von Tellerränden

 
07.01.08 17:42
Man konnte in der letzte Stunde einen guten Überblick über die Breite von Tellerränden einiger Poster gewinnen. Danke.
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metropolis:

Hast du etwa geglaubt,

4
07.01.08 17:50
dass man dich noch ernst nimmt bei deinem gebetsmühlenartigen Hausse-Geschwafel? Da fahren doch nur Anfänger drauf ab, die keine Ahnung haben wir kompliziert die Zusammenhänge eigentlich sind. Dein Schwarz-Weiß-Denken (Guter Bulle/Böser Bär) ist eher was für's Kasperletheater.
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Aggermann:

# 62

 
07.01.08 18:10
da hast du vollkommen recht-Neid und Dummheit sind immerdar.
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Libuda:

Friedensdividende sichern

 
07.01.08 18:22
denn nachdem der Iran schon seit Jahren ihr Atomwaffenprogramm eingestellt haben, wird es sich selbst der größte Kriegstreiber nach dem Ende des 2. Weltkrieges vermutlich nicht mehr getrauen, noch einen weiteren Krieg anzuzetteln.

Denn ich meine, ihn bisher noch nicht mit Leuten vergleichen zu müssen, die vor dem Ende es 2. Weltkrieges an Regierungen waren.

Denn jede Stunde weniger, die Amerikas schlimmster Ayatollah aller Zeiten an der Marionette Bush ziehen darf, wird sich in steigenden Kursen niederschlagen.
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Libuda:

Und die Forschungsdividende sichern

 
07.01.08 22:40
Untern dem Titel "Keine Forscher, kein Wachstum - die Folgend des Brain-Drains" kann man heute im Handelsblatt lesen:

"Die Studie führt das wissenschaftliche Übergewicht der USA eindrucksvoll vor Augen - 62% der Top-Forscher sind in den USA tätig. In Deutschland arbeiten dagegen weniger als 5%, in Europa insgesamt nur 25%. Dies hat laut Zucker und Duby (die Verfasser der Studie) erhebliche Folgen für Wachstum und Wohlstand. Denn je mehr Top-Wissenschaftler einer Disziplin vor Ort tätig sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Sektor neue Unternehmen gegründet werden, stellen die Forscher fest. Dies gilt sowohl auf der Ebene der 25 betrachteten Nationen als auch für einzelne Regionen in den USA."
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Libuda:

Börsenstrategen erwarten 11% Plus für S&P500

2
08.01.08 11:13
Handelsblatt von heute:

"Die Börsenstrategen der großen US-Häuser sind für 2008 zuversichtlich und rechnen mit einem Anstieg des breit gefassten S&P500 um 11%. "Aus historisches Sicht sind die Märkte be einem Punkt angelangt, bei dem es immer nach oben ging", sagt etwa Tobias Levkovic von der Citigroup.
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Libuda:

Erst war es Vogelgrippe, dann Carry-Trades

 
08.01.08 23:16
Wenn die Sau durchs Dorf getrieben wird, muss man kaufen:

Countrywide Financial denies bankruptcy
9th January 2008, 6:29 WST

Countrywide Financial has denied market speculation it might seek bankruptcy protection, after shares of the largest US mortgage lender slid to their lowest level in nearly eight years.

"There is no substance to the rumour that Countrywide is planning to file for bankruptcy, and we are not aware of any basis for the rumour that any of the major rating agencies are contemplating negative action relative to the company," Countrywide said in a statement.

Countrywide shares pared earlier losses following the statement. In afternoon trading, the stock was down $1.05, or 13.7 per cent, at $6.59 on the New York Stock Exchange. It had earlier fallen nearly 25 per cent to $5.76, its lowest level since March 2000.

Like many US mortgage lenders, Countrywide has struggled with the nation's housing slump.

Borrower defaults have soared as falling home prices and tighter credit markets led it stop making many of its more profitable home loans.

The refusal of many investors to buy all but the safest mortgage has led to write-downs of loans on its books.

On Oct. 26, Calabasas, California-based Countrywide posted a $US1.2 billion ($A1.38 billion) third-quarter loss, but said it expected to be profitable in the fourth quarter.

Chief Executive Angelo Mozilo said at the time he also expected Countrywide to survive the credit crunch. Mozilo co-founded Countrywide in 1969.

Bank of America Corp injected $US2 billion ($A2.3 billion) into Countrywide last August. Countrywide later set plans to lay off as many as 12,000 employees, or one-fifth of its workforce.

Countrywide is expected to disclose December mortgage lending activity as soon as Friday, and to report fourth-quarter results later this month.

REUTERS



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fourstar:

na auf die citigroup würde

 
09.01.08 00:05
ich auch unbedingt hören..die haben ja letztes jahr alles richtig gemacht*fg*

der dow rasselt im januar noch auf die 12000..
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Libuda:

Lasst Euch nicht von Schwätzern verarschen, die

 
11.01.08 20:14
behaupten, dass man später noch billiger reinkomme. Auf dem ariva-board wird dies inbesondere von dem Oberanbeter des Weltuntergangs und seinen Lemmingen propagiert. Das Resultat ist, dass die seit dem Frühjahr 2003 beim DAX-Stand von 2.300 an der Seitenlinie stehen und nie drin waren. Um Euch zu vergewissern, braucht Ihr nur ihre alten Threads aus den vergangenen Jahren zu lesen.

Heute ist wieder ein idealer Einstiegszeitpunkt, weil die ziemlich einfach absehbare Vergrößerung des Handelsbilanzdefizites im November als Schreckensszenario abgefeiert wird. Dabei kann es eigenlich gar nicht anders kommen, wenn man nicht auf Volkshochschul- und/oder Baumschulniveau sich mit dem Problem beschäftigt. Entgegen dem, was man in der Volkshochschule oder in der Baumschule gelernt hat, sinkt ein Handelbilanzdefizit nicht sofort bei einer scharfen Abwertung, die wir ja im November hatten, sondern es steigt sogar - da hat etwas mit den Elastzitäten bei der Einfuhr zu tun. Die USA erstellen ja ihre Handelsbilanz in Dollarwerten - und da steigt der Einfuhrwert selbst bei sinkenden Einfuhrmengen, da die Abnahme der Einfuhrmenge in Prozent kleiner ist als die prozentuale Preissteigerung der Einfuhrgüter in Dollar. Erst nach und nach wird der Mengeneffekt größer als der Preiseffekt.

Bei solchen Zusammenhängen müssen erst die Dummbeutel, die die Zusammenhänge nicht verstehen, verkaufen, ehe sich die Situation normalisiert und wieder umkehrt. Die Dummheit der Dummbeutel sollte man aber zu Käufen ausnützen.
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MaxGreen:

Ist heute der richtige Kaufzeitpunkt ?

3
15.01.08 17:22
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
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Dasor:

Wenn

 
15.01.08 17:23
dann nur zum Zocken....  
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Fintelwuselwix:

boah

 
15.01.08 17:29
im allgemeinen bin ich ja auch eher bullisch, aber wenn man dann solche threads wie diesen hier und seine marktschreiereien liest, dann kommt einem doch das kalte....ich sach mal: "übergeben", damit das posting atehen bleibt
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Libuda:

Ich halte nichts von Schwätzern mit einem

2
15.01.08 22:48
Anlagehorizont von halb zwölf bis viertel nach zwölf, die wegen minimaler Indexveränderungen, das sind welche von plus/minus zehn Prozent ein Rad schlagen. Das heisst also aus meiner Sicht, dass wir morgen einen weiteren Tag mit exzellenten Einstiegschancen haben.
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MaxGreen:

Kaufen beim Frische-Dax

 
15.01.08 22:59
Ich warte noch ab mit Käufen
Wer schlau ist, geht noch heute rein 141991
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Libuda:

Denn schauen wir uns heute einmal genau

 
15.01.08 23:03
an, dann kann man auch leicht erkennen, warum man morgen unbedingt rein sollte. Die Panik ist im wesentlichen ist durch die Abschreibungen der Citigroup entstanden, die die Citygroup bzw. ihr neuer Chef unbedingt wollte, die aber nicht darauf beruhen, dass bei der City-Bank Vermögensgegenstände in Hohe der Abschreibungen weniger wert geworden wären. Denn als Maßstab für die Abschreibungen benutzt man den ABX-Index, der in keinster Weise die tatsächlichen Verluste einfängt. Z.B. würde der heutige Stand dieses Index aussagen, dass alle AAA-gerateten Subprimes ausfallen, was schon kompletter Unfug ist, denn die Leute werden sich den Arsch aufreißen, um ihre Häuser zu halten. Dabei sollte man darauf achten, dass der Index unterstellt, dass alle ausfallen - Idiotie nicht nur im Quadrat, sondern hoch 27. Das ist aber noch nicht alles. Ging man noch vor einiger Zeit, davon aus, dass bei der anschließenden Versteigerung dieser komplett als notleidend angenommenen Kredite wenigstens 50% des Beleihungswertes erzielt werden, unterstellt dieser Index, der Basis für die Abschreibungen ist, inzwischen nur noch Erlöse weit unter 50%.

Warum bewerten aber nun die Banken Forderungen, die vermutlich nur mit 10% ausfallen werden so schwachsinnig? Ganz einfach, für die neuen Chefs sind dadurch gelegten gigantischen Stillen Reserven eine gigantische Gewinnquelle auf Jahre. Die Zeche bezahlen die bisherigen Aktionäre dieser Banken, die von den neuen Chef ausgenommen werden, da der enorme Zufluss von Kapital aus den Ölstaaten und China das Kapital der Banken verwässert.
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Libuda:

Hier spiegelt sich wirtschaftliche Lage weltweit

 
18.01.08 12:52
am besten:

GE 4Q Profit Meets Consensus
Friday January 18, 6:46 am ET  
General Electric Reports 4th-Quarter Profit Growth of 4 Percent on Strong Global Demand


FAIRFIELD, Conn. (AP) -- Industrial, financial and media conglomerate General Electric Co. said Friday its fourth-quarter profit rose 4 percent on strong global demand, and it reaffirmed its outlook for fiscal 2008.
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For the quarter ended Dec. 31, net income rose to $6.7 billion, or 66 cents per share, from $6.44 billion, or 62 cents per share, a year ago. Earnings from continuing operations totaled 68 cents per share in the latest period, up from 58 cents in the prior-year quarter.

Revenue rose 18 percent to $48.59 billion from $41.28 billion a year ago.

Profit met the consensus estimate of analysts surveyed by Thomson Financial, while revenue topped Wall Street's outlook of $47.28 billion. GE had forecast a quarterly profit of 67 cents to 69 cents per share.

The company said more than half of its revenue now comes from outside the U.S., helping to cushion GE from a possible U.S. recession.

Looking ahead, GE said it expects to earn $2.42 per share from continuing operations in 2008, on $195 billion in revenue, compared with Wall Street's consensus estimates of $2.43 per share on revenue of $188.66 billion.

For the first quarter, the company also backed guidance for profit of 50 cents to 53 cents per share from continuing operations. Wall Street is predicting profit of 51 cents per share.


Antworten
MaxGreen:

DAX vom Hoch heute 200 Punkte runter

 
18.01.08 17:46
ich kam gerade vom Einkaufen (Lebensmittel) und staunte nicht schlecht. Ich hatte einen Schlusskurs von 7450 erwartet, aber es sollte nicht sein. Vor dem WE Depots säubern.
Die Amis wollen die 12000.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
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weitweg:

Krise - keine Spur

 
18.01.08 17:57
Gab wohl heute ein Interview mit Robert Köhler, Vorstandsvorsitzender von SGL Carbon. Von Krise in der US-Stahlindustrie keine Spur, hat er wohl gesagt. Vielleicht hat jemand das Interview gesehen und kann das gerade noch mal bestätigen.
Gruß, weitweg

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
Antworten
weitweg:

Interview im Bloomberg

 
18.01.08 18:02
Gruß, weitweg

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
Antworten
Libuda:

Keine Spur würde ich nicht sagen, aber vieles

 
19.01.08 16:59
davon existiert nur in den Hirngespinsten von Goldman Sachs, die zwar gut durch die Subprime-Geschichte gekommen sind, weil sie sich durch den Kauf des ABX-Index abgesichert hatten, übrigens die Deutsche Bank auch. Das Problem ist nun allerdings, dass sie ganz gerne von dieser Absicherung runterkommen wollen, aber nicht könnnen - denn sie haben ein Produkt gekauft, das z.B. unterstellt, dass z.B. die besten Tranchen von Subprime-Darlehen komplett notleidend werden (vorher müssen schon alle anderen schlechten Tranchen ausgefallen sein)und bei der anschließenden Versteigerung der Häuser nur 51% des Beleihungswertes erzielt werden (noch ein Anmerkung zu den Tranchen: Man teilt z.B. ein Kreditpaket in zehn Tranchen auf. Die am höchsten verzinste Tranche fängt die ersten zehn Prozent der notleidenden Kredit auf, dafür ist der Zins extrem hoch. Die nächsten 10% werden von der nächsten Tranche aufgefangen. Bei der besten Tranche sind dann schon vorher 90% der Kredite notleidend geworden. Schon jetzt ist klar, dass von den obersten Tranche keine Krümel ausfällt.) Goldman Sachs hatte nun eigentlich damit gerechnet, dass ihnen die anderen Banken den ABX zur Sicherung ihrer offenen Posititionen abkaufen. Aber da liegt nun das Problem von Goldman Sachs und wohl auch der Deutschen Bank: Die anderen Bank haben ihnen gehörig in die Suppe gespuckt, denn sie haben ihre zweifelhaften Positionen nicht mit dem Kauf des ABX zu den oben beschrieben irrsinigen Konditionen abgesichert, sondern die Positionen auf die eigenen Bücher genommen und soviel abgeschrieben, als wenn sie den ABX gekauf hätten. Das war sehr klug, denn es werden nur Bruchteile davon ausfallen, was der jetzige Preis des ABX unterstellt. Das haben auch die arabischen und anderen asiatischen Investoren erkannt und zugeschlagen. Allerdings glaube ich nicht, dass reine Investmentbanken ihr früheres Bewertungsniveau in absehbarer Zeit wieder erreichen werden, auch wenn sie gegenüber dem jetzigen Niveau steigen werden. Denn die Politik wird ihre Pfründe beschneiden müssen, selbst wenn sie momentan Hillary Clinton komplett finanzieren.

Und jetzt komme ich zu dem, was ich eigentlich sagen wollte: So lange Goldman Sachs noch auf riesigen ABX-Positionen sitzt, müssen die permanent "Die Welt geht unter." schreien. Ich halte dieses verbotenen Zusammenarbeit der Analyse (besser kriminelle Propaganda) und der Handelsabteilungen von Goldman Sachs für kriminell.
Antworten
MaxGreen:

Wer schlau war der hat noch abgewartet

2
21.01.08 11:15
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Optionimist:

so

 
21.01.08 11:20
long bei 7078 ... ;)
" Keiner bleibt Jungfrau, die Börse fickt jeden "
Antworten
MaxGreen:

Kann man jetzt rein ?

 
21.01.08 12:03
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Maxgreeen:

Jetzt sieht es doch günstig aus,oder?

 
03.03.08 15:01
Aber ein Kaufsignal für den DAX kann ich noch nicht erkennen!
Antworten
anjab:

auch das war nix

 
11.12.08 17:10
Antworten
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