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Danke für den schönen Artikel.
Am meisten hat mich diese Passage im Artikel amüsiert und auch irgendwie stutzig gemacht: "Eben erst hat Bangladesch zehn Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gekauft. Russland hat seine Bestände auf Jahressicht um mehr als ein Viertel, Indien um mehr als die Hälfte ausgeweitet."
Ich halte nichts davon, dass die Menschen in den USA eine andere Psyche (="Daueroptimisten") haben als hierzulande. Lange war man in allen Dingen die Nummer 1, jetzt ziehen ist sehr vielen Bereichen andere Länder an den USA vorbei. Die Fakten jedenfalls wiegen weiter schwer, die US-Verschuldung galoppiert dem US-Wirtschaftswachstum regelrecht davon. Steter Tropfen (Wirtschaftsdaten) höhlt den Stein - es dauert bis auch eingefleischten Optimisten - depressive Pessimisten werden. Wir sind aber schon einmal am halben Wege dahin. Genauso schwer wird, dann wieder die Menschen aus ihrer Depression herauszuholen. Aber das ist nur das zweite grosse Problem - das erste sind sind die grossen Probleme selbst...(hüben wie drüben, dort vielleicht grösser als hier, vielleicht aber auch nur anders...)
Auch wenn vieles nicht zu lachen ist und sein wird, aber die Goldbullen werden weiter vor Zufriedenheit brüllen und die Goldbären werden sich weiter verbrannte Pfoten holen - denn wie gesagt, gelöst ist noch kein Problem (gilt auch für Europa übrigens). 2 sehr interessante Artikel zum "Land der un(?)begrenzten Möglichkeiten:
Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken30.08.2010 | 15:08 | (DiePresse.com)
Über 40 Millionen Bürger der USA erhalten Lebensmittel-
http://diepresse.com/home/wirtschaft/...t/index.do&selChannel=573
USA verarmen: Schlimmste Situation seit 15 Jahren
16.09.2010 | 20:37 | (DiePresse.com)
43,6 Millionen Amerikaner leben in Armut, das ist jeder siebente Bürger. Bei den Erwerbstätigen ist der Stand sogar der höchste seit 40 Jahren. Die Kinderarmut wuchs auf 20,7 Prozent
Ganz besonders netten Gruss & schönes Wochenende heute an die stillen Mitleser von der Iller !
10 Jährige aus IRLAND sind bei 6,30 %%%
ich habe mein altes Posting gesucht wo ich die link´s mit 7 oder 8 Länder eingestellt habe,
die Suchfunktion läßt zu wünschen übrig !!!
Stichwort: rotzloefffel = 82 gefunden zeigt aber nur 25 an !!!
wie zeigt es den rest an ???
Grichenland: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND
Portugal: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GSPT10YR:IND
Spanien: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GSPG10YR:IND
Italien: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GBTPGR10:IND
Irland: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GIGB10YR:IND
Baltic Dry Index: www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=BDIY:IND
Offenbar ist man mit den Vorbereitungen für die Schaffung einer neuen Weltwährung, gestützt auf Sonderziehungsrechte und Goldvorräte einen weiteren Schritt gegangen. Man kann beim Verkünden der neuen Weltfinanzarchitektur die ärmsten und bevölkerungsreichsten Länder nicht zur Gänze außen vor lassen.
Gut 10 t Gold sind ein Anfang um einen der bevölkerungsreichsten Staaten mit ins Boot zu holen und um bei der Neuverteilung der Weltfinanzmittel (Stand der bengalischen Goldvorräte vor dem jüngsten Deal meines Wissens nach unter 10 t) nicht gleich das Scheitern vorprogrammiert zu haben.
Man lässt die Armen scheinbar auch teilhaben am Weltfinanzkuchen, welchen es neu zu verteilen gilt. Befremdlich allerdings die Umstände, wurden nicht eben diese 400 t zum Verkauf durch den IWF freigegeben, um die Not der Ärmsten zu lindern. Jetzt verkündet man den Verkauf eben dieses Goldes zu scheinbaren Höchstpreisen eben an diese Ärmsten. Die Verantwortlichen des IWF scheinen offenbar selbst an eine wesentliche Verbilligung des Goldes unter den herrschenden Bedingungen nicht mehr zu glauben.............
Für heute Gold ok gut gehalten
also was nettes sollte man unbedingt mal ansehen
www.bank-einbruch.de/
www.neueimpulse.org/index.php?id=208
viel spaß
Das Sparprogramm lastet schwer auf den Bürgern des finanziell angeschlagenen Staates. Viele schwanken zwischen Wut und Resignation. Für Ende des Monats haben die Gewerkschaften zum Generalstreik aufgerufen.
.........
Denn um eine Staatspleite zu verhindern, haben EU und Internationaler Währungsfonds (IWF) Griechenland ein umfassendes Sparprogramm aufgebürdet. Die Folgen spürt Dimosthenis jeden Tag. Im Juli stieg die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 23 Prozent. Bei Tabak, Alkohol und Benzin fiel die Preissteigerung noch höher aus. Beim Heizöl droht sogar eine Teuerung von mehr als 60 Prozent. Wenn Dimosthenis mit seiner Frau einkaufen geht, dreht das Ehepaar neuerdings jeden Cent zweimal um. „Wir kaufen in einem Supermarkt ein, der beim Kauf einer Ware zusätzlich eine weitere Portion als Geschenk gibt“, erzählt Dimosthenis. „Doch meistens sind dort die Regale sehr schnell leer.“
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Nicht wenigen geht es noch schlechter als dem Ehepaar Eleftheria und Nikos. Auf dem Bürgersteig vor dem eleganten Uni-Gebäude in der Panepistimiou-Straße sitzt ein Mann in verdreckten Hosen und ruft monoton „Ich habe Hunger, ich habe Hunger!“ Die Passanten hasten vorbei, nur wenige bücken sich, um ein Almosen zu geben. Früher bettelten in Athen vor allem Roma und Drogenabhängige. Doch jetzt hat sich das Profil verändert. Immer öfter halten ältere Menschen die Hand auf oder suchen in Mülleimern nach Verwertbarem. Die Suppenküchen der Stadt müssen viermal so viele Menschen versorgen wie noch vor einem Jahr.
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Glaubt man den Gewerkschaften, steht Griechenland vor einer gewaltigen Protestwelle. Am 29. September tritt das Land in einen Generalstreik. Ähnliche Aktionen haben auch die Gewerkschaften in Spanien und Italien geplant.
www.merkur.de/...37_Vor_dem_Sturm.44733.0.html?&no_cache=1
Klartext zur Basel-III-Farce, ein "must-read"-Artikel:
Im Gespräch: Marshall Auerback
Der Goldpreis steigt aus Misstrauen in die Politik
Die Basel III-Beschlüsse werden kaum etwas am Status Quo der Banken ändern, statt sie stärker zu regulieren, erklärt Marshall Auerback. Der für den Hedge- Fonds RAB Capital und Pimco tätige Ökonom und Strategieberater rechnet mit weiteren Krisen.
...Die Marktteilnehmer haben rasch realisiert, dass sich am Status Quo kaum etwas ändern wird, da die Kapitalanforderungen nicht sonderlich anspruchsvoll für die Banken sind. Die Basler Standards sind nicht gut, sondern furchtbar. Sie bringen kaum etwas, wenn es um die Vermeidung künftiger Krisen geht. Und die Deutschen scheinen an der Schwächung der Anforderungen maßgeblich beteiligt gewesen zu sein.
Wieso sind die Beschlüsse kein Fortschritt?
Wir brauchen weit höhere Kapitalstandards, als bisher vorgesehen. Dieser Regulierungsansatz adressiert die wirkliche Ursache der Finanzkrise nicht, nämlich Bilanzbetrug in den Finanzunternehmen. Faktisch sind die Kapitalforderungen gemäß Basel III sogar noch geringer als unter Basel II. Denn wir Amerikaner und ihr Europäer habt unkonventionelle Buchungsmethoden eingeführt, auf deren Basis Banken über den wahren Wert ihrer Vermögenswerte lügen können, um massivste Verluste auf Krediten und Anlagen zu verstecken. Die sind der Kern der Krise. ...
...Gerade in den vergangen zwei, drei Jahren gab es die größte Vermögensverteilung der Geschichte zu Gunsten obersten fünf Prozent der Bevölkerung, obwohl genau die für die Krise verantwortlich waren. ...
http://www.faz.net/s/RubBA38892BD32C4247883F32A9066B139A/Doc~ED528375B52144E838E7E2AE69D3BFA9A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
so langsam werden die botschaften aus dem westen immer grafierender.
.... mit was wollen die amerikaner denn kurzfr. auf die beine kommen? die
gestrige grafik von @maba zu den al-zahlen ist mehr als beunruhigende.
hier zu kann mann den artiel der ftd-nehmen, der sich hier einreiht.
mittelschicht verliert hoffnung!
www.ftd.de/politik/konjunktur/...rliert-hoffnung/50171117.html
p.s. vor diesem hintergrund habe ich mir mal den "zielwert" von @maba vorgenommen .... konnte
es eigentlich nicht glauben, stellt mittlerweile aber eine durchaus real. szenario dar!
gruss
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