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Wenn wir "zivilisierten" schon beginnen, gen Kinderarbeit etc. (!) den Zeigefinger zu heben, und da spreche ich mal gezielt die an, die bei Edelmetallen (dazu gehört auch das "recyclen" ganzer Müllhalden dort, das vorwiegend Kinder machen müssen), dann sollten ebenjene Moraliker einmal an sich herabsehen.
Die allerwenigsten, und da gehe ich fast jede Wette ein, tragen Kleidung, deren Herkunft garantiert und vom Träger nachvollzogen nicht aus Gegenden stammt, in denen neben Kinderarbeit die fundamentalsten Menschen/Arbeits/sonstwie Rechte mit Füssen getreten werden.
Der wirklich gute Anzug mag vielleicht gerade noch vom Schneider sein, der bis ins letzte Hinterland die Herkunft der Stoffe selbst nachvollzogen hat und sich nicht nur auf irgendwelche Herkunftsbezeichnungen und Aufnäher verlassen hat.
Aber die "Basics", wie Jeans, T-shirts, Socken, wasauchimmernochsoalles, garantiert und 100% nicht ganz "sauber".
Wir leben hier auf unserer Insel der Glückseligkeit, und da schliesse ich mich leider nicht aus, auf dem Rücken "ausgebeuteter" Menschen.
Und nicht nur was Textilien betrifft, fast jeder Massenartikel, den wir hier so kaufen können, ist davon betroffen.
Wir halten unsere Sklaven indirekt, Hauptsache, wir haben das Elend nicht vor der Nase und verstecken uns hinter tollen Aufklebern/Nähern mit "nachhaltiger Herkunft" "Fair Trade" etc. Damit beruhigen wir unser Gewissen (wird unser Gewissen beruhigt).
Wir (unsere Gesellschaft) sind die letzten, die den Moralapostel herauskehren sollten.