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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


Thema
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Gold 4.795,98 $ -1,19% Perf. seit Threadbeginn:   +512,59%
 
TimmayM:

Fiskalklippe

 
30.12.12 17:54
Wird es eurer Meinung nach eine größe NORD/SÜD Bewegung beim Goldkurs geben sollten die Amerikaner die im Haushaltsstreit keine Einigung erzielen?
Antworten
Tony Ford:

@julian...

5
30.12.12 18:15

Fast ein Jahr ist das her. Im Moment bin ich aufgeregt weil ich den BITCOIN als Währung verhindern will...Mein Gold wäre dann nichts mehr Wert...und Toni Bitcoin- Minister.

Warum wäre dein Gold dann nix mehr wert? Der Bitcoin ist doch keine Gefahr fürs liebe Gold, eher eine Ergänzung.

Wiegesagt, wenn mir Jemand zeigt, wie ich mein Gold durch die Leitung bekomme, so bräuchte ich den Bitcoin auch nicht mehr.

Andererseits frage ich mich des Öfteren, wie sinnvoll so manches Denken in Werterhaltung ist. Im Grunde bräuchte man keinen nennenswerten Wertspeicher, wenn sich die Menschen einander behilflich wären.

Beispiel Freundeskreis, da braucht man ja auch nahezu kein Geld, da werden Dienste auch kostenfrei geleistet, warum dieses Prinzip nicht auf weitere Beziehungsebenen erweitern?

Auch das Thema Rente und Krisensicherung, im Grunde sind die Ressourcen ja in einer Krise nicht plötzlich weg oder auch im Rentenalter gibt es genügend Ressourcen um alle Rentner ausreichend versorgen zu können, es braucht halt nur Mitmenschen, welche einander sorgen und sich gegenseitig helfen, wie eben im Familien- oder Freundeskreis.

Somit bräuchte man auch keine nennenswerte Vorsorge treffen, denn die Vorsorge sind die Mitmenschen die man kennt und zu denen man eine Beziehung aufgebaut hat.

Im Grunde ist es eine Welt in der man sich eben Leistungen nicht einfach so ergaunern kann, sondern sich durch gute Reputation tagtäglich neu verdienen müsste. Menschen, welche ein solches System zu ihrem Eigennutz ausnützen würden, würden eben Freundesbeziehungen verlieren und kämen nicht in den Genuss der gegenseitigen kostengünstigen oder gar kostenfreien Hilfe. 

Man stelle sich die Potenziale vor, welche man mit einem solchen System entfachen könnte, denn erstmals in der Geschichte der Menschheit würden die wahren Leistungserbringer am Stärksten profitieren und Kreativität sowie Menschlichkeit belohnt.

Mag sein, dass sowas für viele Leute absurd und völlig unrealistisch klingt, doch es gibt eine zunehmende Anzahl von Menschen, welche eben dem Profit den Rücken kehren und im Sinne Für die Gesellschaft und Mitmenschen echte Leistungen erbringen wollen.

z.B. gibt es die Organisation http://opensourceecology.org/

in der Ingenieure, Bastler, Techniker dieser Welt Technologien entwickeln, welche sie ohne jeden Patentschutz, ohne Lizenzgebühren und Geheimhaltung einfach allen Menschen kostenfrei zur Verfügung stellen wollen.

U.a. sind die auch dabei einen Akku mit Kapazität bis zu 50kWh und Lebensdauer von 50 Jahren zu entwickeln.

Da hier keine finanziellen Interessen mehr "im Wege" stehen und es auch keine Umsatzzwänge mehr gibt, ist eine teils deutlich längere Lebensdauer eine logische Folge von open-source.

Irgendwann wird die Zeit kommen und open-source wird closed-source-Systeme zunehmend ablösen, weils einfach für den Endverbraucher sehr viel günstiger ist.

Antworten
Tony Ford:

opensourceecology.org

 
30.12.12 18:32
hier mal die deutsche Seite
opensourceecology.org/wiki/Crash_course_on_OSE/de
Antworten
Gold_fass_an:

Das kommt 2013 auf uns zu

12
30.12.12 18:44
Das NWO-Programm wird im neuen Jahr mit voller Kraft umgesetzt und keiner hält die Verbrecher auf. Mit der vorsätzlichen Krise uns zu verarmen und der Versuch uns in einen Weltkrieg zu stürzen geht unvermindert weiter. Obwohl wir noch nie durch das Internet so gut über die wahren Hintergründe informiert sind, ist meine Hoffnung, die Lämmer verwandeln sich irgendwann in Löwen, wohl vergeblich. Hier einige der Massnahmen auf die wir uns freuen können:

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Das kommt 2013 auf uns zu alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/12/...tml#ixzz2GYec6cNS


Na dann: Prosit Neujahr!
Antworten
GoldMutter:

2013

23
30.12.12 19:35
Ja was kommt auf uns zu?

Im diesem Moment liegt einer der besten Freunde, die ein Mensch haben kann, auf Intensivstation und kämpft um sein Leben.

Jetzt und hier nehme ich mir vor, mich noch mehr um meinen Nächsten zu kümmern, Nachsicht und Toleranz zu üben und Hilfbereitschaft und Mitgefühl zu zeigen.

Es kommt nie ALLES auf einen zu, nur immer soviel, wie er gerade verkraften kann. Darum kann man sich auch nicht um die ganze Welt, sondern nur um seinen Nächsten Sorgen machen. Würde das im Allgemeinen praktiziert, gingen wir alle einem Goldenen Zeitalter entgegen - gegen dessen Beginn jede Diktatur der Welt machtlos wäre.

Allen hier einen guten Beschluß und Gesundheit, Glück, Erfolg und Hoffnung fürs Neue Jahr 2013.
Antworten
salzkönig:

Etwas zum Lachen

3
30.12.12 21:11

 

fast genauso gut wie "Diener for One"

 

http://www.youtube.com/watch?v=cLrBxc0PrXk&feature=player_embedded

 

 

Antworten
Tony Ford:

#74055

2
31.12.12 08:44
Sehr guter Beitrag.

Wenn ich mir jedoch so manche Goldfreunde hier anschaue, so bezweifle ich jedoch, ob es jeder so sieht oder ob es eher nur eine Fassade ist.
Denn mal ehrlich, viele der Goldies hier sind doch weitestgehend auf ihr eigenes Glück bedacht und haben dies auch schon offen zugegeben, dass Jeder seines Glückes eigen Schmied ist und alles andere Gutmensch-Kacke iss, die Keiner braucht.

Gold sehe ich in diesem Zusammenhang als eine Art "Hilfsmittel" um sich von diversen Zwängen (Zinszwängen, staatlicher Wilkür) befreien zu können, denn nur ein freier Mensch wird sich vollends entfalten können, aus dessen Fundament dann eine bessere Welt bzw. Weiterentwicklung der Gesellschaft stattfinden kann, sofern man es zu verhindern weiß, dass man mittels Gold keine zu große Macht über andere Menschen ausüben kann.
Zumindest wird es sehr viel schwerer sein, sein Gold zu vermehren, da Gold wiegesagt keine Zinsen abwirft und neue Leistung Bedarf, ja im Grunde einer Leistungsgesellschaft ein ganzes Stück näher käme.

Ideal wäre meiner Meinung nach natürlich der übernächste Schritt, nämlich einer erbrachten Leistung keine direkte Gegenleistung mehr folgen lassen zu müssen, d.h. man hilft aus Nächstenliebe und erfährt Hilfe auch wieder aus Nächstenliebe heraus.
Machtzentren könnten durch Anhäufung von Leistungsspeicher wie Geld oder eben auch Gold sowie selbst Bitcoin könnten dann nicht mehr entstehen. Zudem wäre eine Manipulation der Leistung nicht mehr möglich, da Leistungen nicht mehr gehortet werden würden, sondern adhoch erbracht werden wenn Bedarf da ist unabhängig einer Gegenleistung.

Aber gut, dies sind ferne Visionen und bis dahin braucht es erst mal den nächsten Schritt, nämlich der Dezentralisierung der Macht.

Na dann guten Rutsch !
Antworten
ranjo:

@ Julian Gold ... 704020

6
31.12.12 08:53
" Die notwendige Flexibilität und Offenheit in der Wahl der Mittel dieses Ziel zu erreichen darf aber nicht unterschätzt werden. Hier kommt es ganz sicher darauf an sich nur sehr geprüft von seinem Umfeld inspirieren zu lassen. Werte und Ziele für die man steht, sind in der heutigen Zeit keine überall angestrebten und gelebten ( Vor) Bilder mehr."
---

Ja, das ist ein matchentscheidender Hinweis. Genau das ist das Problem. Aber wie lösen ?
"Umwertung aller Werte ?" Religion ? Politik ?
Ich bin der Meinung das funktioniert nicht,  10% Gauner hast Du immer in einer Gesellschaft und wenn alle anderen noch edle Werte in den Köpfen haben. das klappt nicht.
-
Wenn Du aber die kollektive Ethik in das System technisch (!) fest einbaust, haben die 10 % Gauner keine Chance. selbstregulierend ergibt sich die eingebaute Ethik von selbst.
Zum Bsp. Geschwindigkeitsbegrenzung fest im Auto einbauen, und schon kann keiner mehr  zu schnell fahren.
Oder umgekehrt: der Libor-Beschiss war nur möglich, weil die Methode der täglichen Fixierung des Libor ( händisch durch ein paar Trader) völlig blödsinnig gestaltet ist.
-
Oder bei Steuerbetrug: falls man die Kapitaleinkommen direkt an der Ausschüttungs-Quelle automatisch und hoch über dem individuellen Steuersatz besteuert und abführt, kann keiner mehr bescheissen. und es lohnt sich auch gar nicht.
Politiker verstehen diesen Aspekt leider nicht und verlassen sich eher altmodisch auf Gesetze Verbote und Strafen.
Antworten
Tony Ford:

@ranjo...

 
31.12.12 09:17
Ich würde es weniger durch Begrenzungen oder überwachende Mechanismen tun, denn dies hat den Nachteil, dass es die Freiheiten beschränkt.

Beispiel Autobahn und Geschwindigkeitsbegrenzung, da gehts halt relativ schnell um die Frage, wo genau diese Grenze sein soll und vor allem Wer sich das Recht herausnimmt, diese Grenzen festsetzen zu dürfen.

Besser wäre es, die Autobahnen einfach so zu konstruieren, dass die die erheblich schneller fahren, es zu spüren bekommen bzw. ihre Karre kaputt machen. Z.B. baut man einfach ein paar Bodenwellen ein, welche sich ab einer zu hohen Geschwindigkeit aufschaukeln und die Karre übermäßig beanspruchen oder gar aus der Bahn bringen.

Dann die Besteuerung, dieses Thema ist sehr schwierig, aber auch hier würde ich vorschlagen, dass man die Besteuerung vielleicht sogar senkt oder ganz abschafft, stattdessen aber KEINE Bank mehr rettet und Verspekulationen gnadenlos an die Wand fahren lässt, so dass eben immer mal wieder Geldvermögen "Hopps" gehen.
Fehlt dem Staat dann das Geld, so gibt er kein Geld mehr aus und stellt die Gesellschaft vor dieses Problem, wodurch die Vermögenden zum Ziel werden und entweder weiter ihr Geld außer Lande schaffen und dann vom Volke gejagt bzw. verjagt werden oder durch Investitionen ihre Geldvermögen wieder in den Geldkreislauf bringen, so dass Menschen wieder in Lohn und Brot kommen.
Aber wiegesagt, dieses Thema ist ein sehr schwieriges und komplexes Thema, an dass sich Niemand herantrauen will, weil die die es tun könnten, ja die Nutznieser sind.
Antworten
silverfreaky:

Erstmal allen Anhängern

5
31.12.12 09:29
von Edelmetallen einen guten Rutsch ins neue Jahr.Der Beitrag von Tony Ford hat mir sehr gut gefallen.
Die Edelmetalle sollen unsere Unabhängigkeit von der Krake Staat bewahren.Damit wir freie Bürger bleiben und tun und lassen können was wir wollen.(Im Rahmen der Gesetze).
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 565430
Antworten
ranjo:

@ Tony

4
31.12.12 09:31
Bzgl. Banken wäre ich eher für kleine dezentrale Banken wo sich Kreditgeber und Kreditgeber lokal kennen. Die Würstchen-Bude nimmt Kredit auf und man geht jeden Tag dran vorbei.
Aber:
Die Goldman & Sax müssen weg. dann gibt es keine Systemrelevanz mehr.
Ob Bürger ihre  lokale Bank dann retten wollen oder nicht, wäre dann egal.
Antworten
silverfreaky:

Bevor ich jetzt gleich

 
31.12.12 09:31
mit Sprüchen überhäuft werde statt 2007 nimmt ihr 2013.
Aber das Bild hat mir halt gefallen.
Antworten
mastertrader.:

Chinas Einfluss im Goldsektor steigt weiter

9
31.12.12 09:44

Von unter 10 Tonnen jährlicher Goldförderung im Jahr 1979 wurde die  Jahresproduktion in China bis auf 355 Tonnen im vergangenen Jahr  gesteigert. Heute ist China mit Abstand der größte Goldproduzent auf der  Erde und hat alle ehemaligen Leader wie Südafrika und Australien mit  einem berauschenden Tempo vom Spitzenplatz verdrängt.

weiterlesen...

Antworten
schusterkatze:

@ all

4
31.12.12 10:12

ich wünsche allen teilnehmern hier einen guten rutsch und ein erfolgreiches neues jahr.

mfg.schusterkatze

Antworten
julian gold:

Toni Ford,

 
31.12.12 10:58
Also du traust der Gemeinschaft keine Gestaltung mehr zu. Auch die BodenWellen müsste ja jemand beschließen. Wir als Gesellschaft haben einfach das Problem das wir uns fast überhaupt nicht mehr auf vernünftige Verhaltensweisen einigen können. Natürlich macht der Staat da mit, bisher. Nun aber geht das nicht mehr und deswegen steuert er zunehmend dagegen. Was richtig ist. Nur sieht das keiner. Das Problem ist wenn alles weil es gerechtfertigt scheint gegen die wand fährt ist das von der Gesellschaft nicht zu ertragen. Sie würde auch kippen. Nun wird Zeit gekauft und jeder hat Zeit sich Neu einzurichten. Ich sage dir, die meisten werden es nicht schaffen weil sie völlig verdreht sind. Und solche Leute willst du sich selber überlassen? Also das scheint mir nicht der richtige Weg.
Antworten
julian gold:

Habe mir nochmal deinen Beitrag durchgelesen,

 
31.12.12 11:08
sag mal meinst du das ernst mit die Karre aus der Bahn bringen? Hast wohl Sylvester schon gefeiert was?
Antworten
julian gold:

Ich muss allerdings eingestehen

 
31.12.12 11:24
das ich auch gewisse Zweifel habe das die Gemeinschaft/Staat das Ruder rumreisen kann. Trotzdem wären humanere Lösungen schon angezeit,nicht?
Antworten
arasu:

balla balla hier.

 
31.12.12 11:31
wellen einbauen, joh in der birne.

autos so bauen des bei 140kmh end ist liebe lobby!
Antworten
kurupic:

Frank Schäffler

2
31.12.12 11:35
Frank Schäffler - Der Staat hat Angst um sein Monopol

goo.gl/4kQuI
Antworten
arasu:

tony, du mußt arbeiten, geld verdienen

 
31.12.12 11:36
um dir gold zu kaufen.
so bist du immer den zwängen ergeben.
seit ihr schon besoffen oder was??
auch vermehrt sich gold nit. du mußt um mehr zu haben kaufen und so ergibst du dich mehr ins system als jeder andere der zb. dem ganzen wertpapier und metall gelumpe fernbleibt!!
Antworten
Biowolke:

@Tony Ford - Eigenes Glück und so

3
31.12.12 11:39

HI Tony,

 

schön das du wieder hierher gefunden hast ;-)

Ich wollte ja nix zu dem Thema schreiben, aber einer deiner Beiträge ärgert mich etwas, weil er die Wirklichkeit verzerrt! Du schreibst, das einige Goldies hier auf ihr eigenes Glück bedacht sind. Sorry, aber sollte es denn so sein, das Ich auf das Glück von Anderen eher achte, als auf das von meiner Familie und mir? Absurde Vorstellung - Sorry, aber man lebt nur einmal und selbstverständlich kommen zuerst meine Leute und danach die Anderen!

Und dann ist es ja nun einmal so, das nicht ICH angefangen habe die Welt so ungerecht "aufzuteilen" wie es derzeit stattfindet, sondern ich wurde dazu gezwungen mich anzupassen, da ich ansonsten eben kein lebenswertes Leben habe! Natürlich gefällt mir das nicht und ich weiß auch das es ungerecht ist. Aber leider bin ich nicht dazu in der Lage daran auch nur 0,0001 % zu ändern denn ich habe absolut nichts zu sagen und zu melden. Ich bin genauso ein Niemand auf dem Planeten wie Jeder andere hier auch - Und selbst wir alle hier im Forum zusammen könnten nichts bewegen - Sieht man ja tagtäglich denn wir schreiben uns über die Wahrheiten des Geldsystems die Finger wund und es verhallt praktisch ungehört im Nirwana.

Ergo ergibt sich für mich die einzig mögliche Alternative mich in dem System so zu positionieren, das ich möglichst wenig Verluste habe. Und daraus folgt dann das ich das tue und denke, was ich bereits im 1. Absatz dieses Beitrages geschrieben habe!

ICH kann NICHTS ändern, außer mich anzupassen und meine Voretiel in diesem System zu suchen - Alles andere ist wie von der Klippe zu springen. Ist leider so!

Antworten
julian gold:

arasu, schön. von. Dir. zu. hören.

 
31.12.12 11:39
Antworten
Tony Ford:

@julian...

3
31.12.12 11:43
Zuletzt habe ich eine Dokumentation im ZDF gesehen, welche vor allem in den Neuen Bundes(problemländern) spielte, dort wo es nahezu keine Arbeit gibt, die Jugend entweder auswandert oder diversen Blödsinn fabriziert und sich diversen Extremen anschließt.

In dieser Perspektivlosigkeit heraus haben sich dann einige Leute zusammen getan und eigene Lösungen erarbeitet um sich langfristig wieder Perspektiven zu schaffen.

So haben sich die Leute eine Schule selbst ohne öffentliche Mittel aufgebaut, weils Bund und Länder nicht mehr hinbekommen, denen das Geld fehlt und sie Schule für Schule schließen um aus Kostengründen die Schüler in den Städten unterzubringen.
Darunter müssen dann die Schüler leiden, welche teils 2 Stunden tagtäglich unterwegs sind, Zeit die denen in Form von Freizeit fehlt aber für eine gesunde Entwicklung unabdingbar ist.
Natürlich ist es nicht so, dass es sowas hätte früher nicht gegeben und letztendlich hat es irgendwie auch funktioniert, doch es ist schon absurd, dass eine Gesellschaft wie die Unsere sich vom Gelde derartig seiner Potenziale berauben ja beschränken lässt.
Um wieder zurück zu kommen, als die Schule dann stand und die Kids in diese Schule gingen, kam plötzlich die Schulbehörde und schloss diese Schule aufgrund angeblicher fachlicher Mängel der Lehrerin, welche die Eltern in gemeinschaftlicher Absprache eingestellt und auch SELBST bezahlen.
Der Direktor der Schule ist sich einer Schuld nicht bewusst, da alle Eventualitäten vorab gecheckt und das Amt auch die Freigabe erteilte.

Das Ergebnis ist wie ich finde schon pervers, die Kids müssen nun wieder lange Wege fahren, die Eltern und Bürger die eh schon der Perspektivlosigkeit ausgesetzt sind, wird selbst diese Perspektive wieder weggenommen und das Schärfste daran ist, dass es dem Staat sogar noch deutlich mehr Geld kostet. Einerseits gejammert wird, dass sich der Staat nix mehr leisten kann, wenn dann aber die Bürger sich um so manche Dinge selbst kümmern, dann ists dem Staat auch nicht recht, irgendwie absurd.
Es geht letztendlich eben darum, dass man gar keine mündigen Bürger will, sondern man lieber abhängige Bürger will, der auf den Staat angewiesen ist. Andernfalls könnte es ja passieren, dass der Staat zunehmend überflüssig wird und nur noch eine informativ-verwaltende Rolle einnimmt.

Weiter zeigte die Dokumentation, wie in einer kleinen Ortschaft die Menschen sich um die Abwasseraufbereitung selbst kümmerten, weils der Staat nicht tat.
So installierten sie ökologisch-geschlossene Wasserkreisläufe in jedem Grundstück, welches ein gemeinschaftliches Abwassersystem überflüssig machte.
Doch wieder liesen die Behörden nicht mit sich reden und buddelten für viel Geld die Straßen und Grundstücke auf um ihre Leitungen sowie Abwasserkläranlage zu installieren.
Eine Frau hingegen verweigerte sich und buddelte kurze Zeit später die Abwasserrohre selbst wieder unter ihrem Grundstück aus und mobilisierte die Leute und pochte auf eine anständige bürgernahe Lösung.
Und wieder ist es schon pervers, wie Bürger sich selbst aus der Patsche halfen, all ihre Anlagen SELBST bezahlten und verwalten und dann der Staat daher kommt und auf Krampf eine überflüssige Abwasseranlage für viel Geld zu installieren.
Wieder zeigt es deutlich, wie der Staat keine mündigen freien Bürger will, er stattdessen lieber weitere Schulden macht als dass er den Bürgern die Hilfe zur Selbsthilfe erlaubt.

Es ist wie bei einer Kindererziehung, bei der die Eltern ihrem Kind keinerlei Entfaltungsspielräume geben und jeden Schritt "dominieren", weil sie einfach Angst davor haben, dass ihr Kind vielleicht schneller erwachsen werden könnte als Ihnen lieb ist.

Ein Zustand den ich unerträglich finde bzw. aktiv angegangen werden muss. Man muss dem Staat einfach mal seine Grenzen aufzeigen, dass er nix Anderes als eine Volksvertretung ist und nicht das Volke dem Staate sondern der Staate dem Volke zu dienen hat und auch nur so viel Staat notwendig ist, wie es das Volke nicht selbst organisiert bekommt.
Im Zeitalter sozialer Netzwerke und Internet sehe ich nicht mehr die großen unüberwindbaren Probleme der unmöglichen Organisation, im Gegenteil, es gäbe genügend technische Möglichkeiten um den Staat nahezu abschaffen zu können, man muss halt nur loslassen und vertrauen können.

Ich denke als damals der Umstieg von Monarchie zur parlamentarischen Demokratie stattfand, konnten sich auch nur Wenige vorstellen, dass sowas funktionieren kann und überhaupt handlungsfähig ist.
Doch mittels der immer schnelleren Kommunikation konnten die Hürden überwunden und die Vorteile der parlamentarischen Demokratie genutzt werden, sich die Gesellschaft weiterentwickeln.
Antworten
Tony Ford:

@Biowolke...

2
31.12.12 12:00

Ich wollte ja nix zu dem Thema schreiben, aber einer deiner Beiträge  ärgert mich etwas, weil er die Wirklichkeit verzerrt! Du schreibst, das  einige Goldies hier auf ihr eigenes Glück bedacht sind. Sorry, aber  sollte es denn so sein, das Ich auf das Glück von Anderen eher achte,  als auf das von meiner Familie und mir? Absurde Vorstellung - Sorry,  aber man lebt nur einmal und selbstverständlich kommen zuerst meine  Leute und danach die Anderen!

Wie willst du eine bessere Gesellschaft formen, wenn du nur an dich selbst denkst?

Da ist doch Arm und Reich die logische Folge, weil der der reich ist eben seinen Reichtum lieber für sich behält,  als ihn den Armen zugängig zu machen und seinen Erfolg mit Denen zu teilen.

Z.B. könnte man sich fragen, ob man statt eines Porsche vielleicht auch mit einem 3er BMW klar kommt und mit dem Mehr an Geld oder Gold Projekte im Sinne seiner Mitmenschen bzw. Nachbarn und Freunden startet. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, dass man seinen Porsche mit seinen weniger betuchten Nachbarn einfach teilt, auch der Nachbar eben mal für ein Wochenende die Fahrt im Porsche genießen kann. Gleiches gilt für Yachten, Villen, usw.

Doch welcher Reiche teilt denn seinen Reichtum? Stattdessen parkt die Yacht 300 von 365 Tagen im Jahr in irgendeinem Hafen und bleibt die Villa unbewohnt, weil der feine Herr oder die feine Dame geschäftlich unterwegs sind.

Solange man sein eigenes Glück höher priorisiert als dass seiner Freunde und Nachbarn, so wird man sich nicht weiterentwickeln können und wahrlich NICHTS verändern können. Dabei geht es hier nicht um die Existenzsicherung, denn da geht die Familie sicherlich vor allen Anderen.

Für mich sind meine Freunde und Mitmenschen jedenfalls ebenso wichtig wie die Familie, weil ich erfüllt mit Menschenliebe bin, weil ich genau weiß, wenn ich anderen Menschen helfe, dass es für mich langfristig ein lohnenswerteres Geschäft sein wird als der Porsche vor der Tür oder Goldbarren im Wert von 200.000€ im Tresor.

Es gibt halt die Möglichkeit, sich die Gunst und Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen durch Menschenliebe oder durch Geld, Gold, Tauschwerte zu erkaufen. Die Frage ist, was von Beiden wird wohl nachhaltiger und effektiver sein? 

Sicherlich durch Menschenliebe, denn wenn Jemand gegen Geld ein Haus baut, baut er nur so viel wie er muss, weil keine Gefühle damit verbunden sind.

Wenn ein Freund einem anderen Freund beim Hausbau hilft, tut er so viel wie er kann und nicht nur so viel wie er muss.

Sicherlich werde auch ich die Welt mit einer solchen Einstellung nicht so einfach verändern können, doch wenn Jeder 0,0001% verändert, so sind es bei 100000 Menschen immerhin schon 10% ;-)

Antworten
Europleite:

#74071 Hallo Biolwolke,

13
31.12.12 12:03
das sehe ich genauso. Und wenn ander von der Klippe springen wollen dann sollen sie es tun. Wir hier im Thread können informieren in wie man sich in diesem System halbwegs zurechtfindet. Mehr kann man wirklich nicht machen. Und viele sollte froh sein und dass bin ich auch das ich in einen Land leben mit einer Regierung die es fertiggebracht hat uns um alle klippen zumanovieren. Und ungerechtigkeit können auch nur Schritt um Schritt abgebaut werden. Wenn ich aber die Töne der Eliten und der Finanzindustrie der letzten Tage hören dann bleibt uns im Jahr 2013 auch weiterhin alle Probleme erhalten, weil die Eliten es halt doch nicht besser können. Und von der Klippe, die auch heute bewegt, gibt es einen Felsvorsprung nur den hat man vergessen diesen in der Presse zu erwähnen. Ja, sie werden springen nur nicht sehr tief.

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch ins Jahr 2013 und ich wünsche mir fürs neue Jahr dass wir uns auch weiterhin mit unsere Lebenserfahrung gut austauschen können in diesem Thread.

Europleite
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