Du solltest jedoch bedenken, das eine 1:1 Situation eine verheerende Auswirkung auf die Volkswirtschaften unter heutigen Masstaeben haette. Was hilft der USA ein ueberproportioniert starker Dollar?
Was hilft der Welt ein ueberproportional starker Dollar?
Wo soll dieses Gleichgewicht denn auch fundamental unterlegt sein?
Im Gegenteil, die USA wird Ihre Handelsbilanz kaputt machen mit einem starken Dollar!
Die USA ist kein Produktionsland sondern von den Errungenschaften, Gueter und Dienstleistungen der restlichen Welt abhaengig um im eigenen Lande Zufriedenheit und Wohlstand gewaehrleisten zu koennen.
Dadurch, das sich seit dem Jahr 2001 der Dollar in einer offensichtlichen Abwaertsspirale befindet (warum?), diese jetzt nur kurz durch das Problem Finanzkrise unterbrochen wurde (siehe US-Dollar Index USDX), konnte in den letzten 8 Jahren auch ein wirtschaftliches Gleichgewicht zwischen Europa und den USA hergestellt werden. Gerade wir in Deutschland und unserem zweifelsfreien tollen Exportangebot konnten hiervon profitieren und unsere Wirtschaftsproduktion weltweit festigen.
Eine 1:1 Situation wuerde das wirtschaftliche Gefuege zwischen den Meeren auseinanderdividieren.
Zudem gehoert zu einer signifikanten Aufwertung einer Waehrung aus meiner Sicht auch eine grosse Portion Vertrauen. Nun klar kann man sich streiten ob Dollar oder Euro die groesseren Verbrecher sind, die groesseren Luftnummeren untereinander, jedoch die Ursache des ganzen Dilemmas war und ist in Amerika entstanden und muss auch dort wieder gerade gebogen werden. Nur dort und nichts anderes! Der Rest der westlichen Welt sowie die Asiaten koennen nur intervenieren und vorsorgen, bzw. ueber diese existentiell (und so bezeichne ich dies wahlweislich!) Bedrohende jahrzehntelange Abhaengigkeit beraten und zukuenftige Abhilfe schaffen.
Und genau das machen Sie gerade und ist auch sehr gut so.
Ein Adolf Hitler sowie der 2. Weltkrieg sind laengst vorbei, Europa ist gefestigt, zumindest der Kern, die Asiaten haben selber das Laufen gelernt, Russland ist eher naeher dran an Europa als Amerika..... So what?
Man braucht die Amerikaner schlichtweg nicht mehr. In keinem Segment koennen die Amerikaner jemandem etwas vormachen, ausser wie man taeglich 1 Mrd. An Truppenkosten unters Volk mischt. Das ist jetzt nicht boese gemeint, es ist einfach der Lauf der Zeit. Diesem muss man sich anpassen. Es ist nur ein kuemmerlicher Rest eines Oelgedeckten Dollars uebrig geblieben, und selbst dass wird nun von Hinz und Kunz aus dem fernen Osten hinterfragt!
Mines bei allem Respekt, du kennst mich, es ist furchtbar wenig als Bewerbungsmappe fuer ein weiterhin "Dollar hier und Dollar da!"
Es ist der Auslauf einer langen Epoche.
Und das wissen auch die Amerikaner. Und genau deshalb werden sie alles daran setzen, zumindest in Zukunft wenn schon nicht 100 Prozent Dollar, dann zumindest einen gehoerige Portion Anteil am Basket zu erhalten (SZR beispielsweise).
Oder es gibt eine glasklaren Krieg! Ich spreche dies ganz offen an. Militaerisch und wirtschaftlich! Und dieser wird angezettelt. Bei den heutigen Brandherden und teilweise mit offenem Mund rumrennenden Bevoelkerung kein Problem.
Mir persoenlich schmeckt beides nicht, ich steh lieber auf Kontinuitaet und Ehrlichkeit, Vertrauen und Stabilitaet, Verlaesslichkeit und Partnership------ alles das haben die USA ueber Bord geworfen in ihrem jahrzehntelangen arroganten Dasein als selbsternannte Weltschutzmacht!
Die USA haben Kredit verspielt - deshalb bekommt der Dollar kein neues Darlehen!
m.M.
"An der Börse kann man 1.000 % Gewinn erzielen, aber nur 100% Verlust!"