Dieser Satz von rogers : "Wer in den 80er Jahren seine DM in Gold getauscht hat, der ist inflationsbereinigt bisher nicht gut gefahren."
...will ich aus einer anderen Sichtweise mal kommentieren. Es geht hier doch nicht nur um inflationsbedingte Tendenzen. Was immer bei Diskussionen außen vor gelassen wird, ist der persönliche Konsumverbrauch von Anschaffungen, Urlauben und Wunscherfüllungen durch suggestive Gehirnwäsche: "Dass musst du haben, weil man es eben haben muss, kannst du es dir nicht leisten, kein Problem mit dem Wohlffühlkredit werden wir dir deine Wünsche erfüllen usw.
Das ist schuldenbasiertes wirtschaften, auch Scheinwirtschaft genannt. Hat auf Dauer noch nie funktioniert!
Was ich damit sagen will ist folgendes. Allein schon der Verzicht auf Dinge des Lebens, die es möglicherweise angenehmer erscheinen lassen, ist der freiwillige Verzicht darauf. Die dadurch freiwerdende physische Investition in Goldreserven ist es wert gewesen - die allein den Satz inflationsbereinigt wieder relativiert.
Was weg ist ist weg, für irgendwelche Annehmlichkeiten verbraucht. Rechnet man mal den Verzicht auf einige Urlaube, man könnte dafür auch alle anderen verzichtbaren Anschaffungen dazuzählen, kommt man doch im Laufe der Jahre zu einem dauerhaften beträchtlichen Wertspeicher für mal schlechtere Zeiten, die uns gerade bevorstehen.
Deshalb spielt es auch keine wesentliche Rolle zu welchem Preis die heutigen Besitzer von Edelmetallen in der Vergangenheit gekauft haben.
In der Zukunft allerdings schon, da werden marktbedingt andere Erwerbspreise die Entwertung (Kaufkraftverlust) des Papiergeldes aufzeigen.
Gold ist Geld und nicht umgekehrt.
Und seien wir doch mal ehrlich, keiner kann doch wirklich so naiv sein, zu glauben, dass es in ein oder zwei Generationen immer nur steil nach oben geht. Es gibt immer Veränderungen innerhalb der Gesellschaft und in den Lehrbüchern der Volkswirtschaften ist ein Stillstand des Wachstumes nicht vorgesehen.
Warum ist Gold seit Jahrtausenden immer wertbeständig geblieben? Es hat Hunderte von Generationen überlebt, welche andere mobile Sachinvestition kann das Gleiche behaupten? Zugleich wird es weltweit akzeptiert, d.h. es ist jederzeit konvertierbar.
Bedruckte Geldscheine sicher nicht, das hat uns die Geschichte bereits gelehrt und wir stehen in absehbarer Zeit wieder vor einer Fortsetzung einer möglichen Entwertung aller Ersparnisse die auf einem Versprechen basieren.
Außerdem geht die Goldförderung im Laufe der nächsten Jahrzehnte zurück. Ausbeutung der Bodenschätze ist eben nicht unendlich. Deshalb ist es eine irrige Annahme, dass der physische Goldpreis in Zukunft extrem fallen könnte.
Noch ein paar auffliegende Lügen der Finanzindustrie und das Vertrauen ist auf lange Sicht im A....
Wer fährt dann wohl besser? Der entwertete Papierhalter (..) bestimmt nicht!