forciert!!! die Spaltung der Gesellschaft:
Auf der einen Seite die Eliten mit den Aktienpaketen, die traumhafte Zeiten erlebten und möglicherweise noch erleben.
Auf der anderen Seite der Normalbürger, dessen ( geringe ) Ersparnisse geraubt werden und der durch die explodierenden Preis in Not gerät.
Was würde Erhard heute sagen?
"Inflation ist Betrug am Staatsbürger
Die westlichen Staaten sehen heute noch einen dritten Weg: Sie haben die Notenpressen angeschmissen oder technisch ausgedrückt: Sie kaufen die Staatsanleihen ihres Staates oder befreundeter Staaten auf. Wenn am Ende dadurch die Inflation steigt, so sagen die Notenbanker und Finanzminister hinter vorgehaltener Hand, sei das die sanfteste Form der Krisenbewältigung.
Die Inflation muss als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens, aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird. Inflation verdünnt die Kaufkraft. Wer dem Volk einzureden versucht, dass die Inflation heute das Schicksal der Welt sei und um der Vollbeschäftigung willen womöglich auch noch „wohltätig“ sei, handelt unverantwortlich.
Also, was erwarten Sie von der amtierenden Bundesregierung?
Die Bundesregierung muss der immer mehr um sich greifenden Inflationsmentalität energisch entgegentreten. Wenn erst einmal eine zu leicht inflationären Tendenzen hinführende Politik akzeptiert ist oder auch nur keinen Widerstand findet, dann gibt es kein Halten mehr. Soziale Marktwirtschaft ist ohne eine konsequente Politik der Währungsstabilität nicht denkbar. Ich plädiere daher dafür, die Währungsstabilität in die Reihe der menschlichen Grundrechte aufzunehmen.
Halten Sie das für denkbar?
Frechheit und Dummheit sind immer gepaart. Es ist ein grandioser Irrtum, wenn ein Volk oder ein Staat glaubt, eine inflationistische Politik einleiten und betreiben, sich aber gleichzeitig gegen deren Folgen absichern zu können. Dies kommt dem Versuch gleich, sich an den eigenen Haaren hochheben zu wollen."
www.handelsblatt.com/politik/...-staatsbuerger/4681716-3.html
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Dieser Auszug entstammt dem Handelsblatt, das man wahrlich nicht als Freund der "Proletariats "bezeichnen kann.