Deutschlands großzügige Versorgungsleistungen und seine Unfähigkeit, abgelehnte Asylbewerber (ich rede nicht von den Ukrainern) wieder außer Landes zu schaffen, waren schon immer ein starker Pull-Faktor und sind es auch weiterhin sein. Faeser selbst und die rotgrüne Agenda sind Schuld an der Neuauflage des Jahres 2015: einfach das Hereinwinken von Hunderttausenden in die soziale Hängematte Deutschland, bei steigenden Kosten weltweit. Die naive Dummheit der rotgrünen Trottel wird dann auch noch oben auf die ohnehin angespannte Lage gesattelt.
Dass von dieser Innenministerin kein praktikabler Lösungsvorschlag kommen würde, ist nun wirklich nicht überraschend. Eines der Hauptprobleme ist, dass Asylanträge meist auf viele Jahre verzögert werden können. Bei Ablehnung folgt häufig eine unbefristete Duldung. Den Reisepass, meist aus Irak, Syrien, Libyen - was eine Abschiebung verhindern soll, hat man kurz vor dem EU Grenzübertritt verloren. Extreme Wohnungsnot und somit mittlerweile horrende Mieten, haben laut linksdrehenden Bessermenschen hiermit selbstverständlich nichts zu tun. Man muss nun kein Anhänger von Verschwörungstheorien zu sein, wenn man bei solch katastrophaler Politik, für diese Gesellschaft nur noch schwarz sehen kann.
Aus deutscher Sicht bleibt jeder politische Gipfel, der an der Attraktivität des Landes für Asylsuchende und Migranten aus aller Welt nichts ändert, ein folgenloses Gipfelchen. Und solange die etablierten politischen Kräfte und die relevanten Medien nicht erkennen, dass die vielen jungen Männer, die seit Jahren ins Land kommen, ganz überwiegend nicht die «Fachkräfte» sind, die Deutschland braucht, sondern, im Gegenteil, eine immer grösser werdende Belastung für den Sozialstaat und die innere Sicherheit, so lange kann man das Land nur bedauern.
Schlimm.
www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/...cht-gebannt-ld.1706797