Während Südafrika für 75% des weltweiten Platinminenangebots verantwortlich ist und auf Russland etwas mehr als 10% entfallen (laut Prognosen des World Platinum Investment Council (WPIC) wird Russland im Jahr 2022 insgesamt 661 Kilounzen des weltweiten Gesamtangebots von 6.119 Kilounzen liefern), ist das russische Angebot auf dem Palladiummarkt von entscheidender Bedeutung, da auf Russland 40% des weltweiten Palladiumangebots entfallen.
In Russland ist das geförderte Palladium ein Nebenprodukt des Nickelabbaus, wobei fast das gesamte russische Palladiumangebot von dem Mammutunternehmen MMC Norilsk Nickel gefördert wird. Der nächstgrößte Palladiumproduzent ist der südafrikanisch-amerikanische Konzern Sibanye-Stillwater. Laut dem jüngsten Heraeus-Bericht "Palladium Standard" vom September 2021 (erstellt von SFA Oxford) wird die russische Palladiumproduktion im Jahr 2021 auf 2.350 Kilounzen von insgesamt 6.770 Kilounzen (oder 35% des weltweiten Palladiumminenangebots) geschätzt.
Im Jahr 2021 war das russische Palladiumangebot jedoch aufgrund von Überschwemmungen in den Minen und einem Unfall geringer als normal, was zu einem Rückgang des Angebots um etwa 365 Kilounzen führte. In einem normalen Jahr beläuft sich das russische Palladiumangebot also auf etwa 2.800 Kilounzen, was etwa 40% des weltweiten Jahresangebots von 7.000 Kilounzen entspricht.
Auf der Nachfrageseite ist Palladium (zusammen mit Platin) von entscheidender Bedeutung für die weltweite Automobilindustrie, wo beide Metalle in Autokatalysatoren zur Verringerung der Abgasemissionen verwendet werden, da sowohl Palladium als auch Platin hervorragende Katalysatoren sind und in gewissem Maße austauschbar sind.
Sowohl Palladium als auch Platin finden auch in der Industrie breite Verwendung, z. B. in Computerchips und elektronischen Geräten. Darüber hinaus haben beide Metalle einen großen Nachfragedruck in Form von Schmuck, und, was besonders wichtig ist, sowohl Platin als auch Palladium sind Anlageedelmetalle, da beide Metalle in physisch gesicherten börsengehandelten Fonds (ETFs) gehalten werden und beide Metalle zu Anlageplatin- und Anlagepalladiumbarren und -münzen verarbeitet werden.
www.goldseiten.de/artikel/...tig-fuer-Sanktionen.html?seite=2
In Russland ist das geförderte Palladium ein Nebenprodukt des Nickelabbaus, wobei fast das gesamte russische Palladiumangebot von dem Mammutunternehmen MMC Norilsk Nickel gefördert wird. Der nächstgrößte Palladiumproduzent ist der südafrikanisch-amerikanische Konzern Sibanye-Stillwater. Laut dem jüngsten Heraeus-Bericht "Palladium Standard" vom September 2021 (erstellt von SFA Oxford) wird die russische Palladiumproduktion im Jahr 2021 auf 2.350 Kilounzen von insgesamt 6.770 Kilounzen (oder 35% des weltweiten Palladiumminenangebots) geschätzt.
Im Jahr 2021 war das russische Palladiumangebot jedoch aufgrund von Überschwemmungen in den Minen und einem Unfall geringer als normal, was zu einem Rückgang des Angebots um etwa 365 Kilounzen führte. In einem normalen Jahr beläuft sich das russische Palladiumangebot also auf etwa 2.800 Kilounzen, was etwa 40% des weltweiten Jahresangebots von 7.000 Kilounzen entspricht.
Auf der Nachfrageseite ist Palladium (zusammen mit Platin) von entscheidender Bedeutung für die weltweite Automobilindustrie, wo beide Metalle in Autokatalysatoren zur Verringerung der Abgasemissionen verwendet werden, da sowohl Palladium als auch Platin hervorragende Katalysatoren sind und in gewissem Maße austauschbar sind.
Sowohl Palladium als auch Platin finden auch in der Industrie breite Verwendung, z. B. in Computerchips und elektronischen Geräten. Darüber hinaus haben beide Metalle einen großen Nachfragedruck in Form von Schmuck, und, was besonders wichtig ist, sowohl Platin als auch Palladium sind Anlageedelmetalle, da beide Metalle in physisch gesicherten börsengehandelten Fonds (ETFs) gehalten werden und beide Metalle zu Anlageplatin- und Anlagepalladiumbarren und -münzen verarbeitet werden.
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