«Vermutlich hatte ich Corona im Februar. Ich hatte drei Tage Halsweh. Der milde Verlauf bei mir und meiner Familie stand in Diskrepanz zu den Darstellungen in den Medien, die das Coronavirus als Killervirus präsentierten. Es gibt schwere Verläufe, aber ich kenne niemanden, der wegen einer Covid-19-Infektion ins Spital musste. Stutzig machten mich längst überholte Bilder in den Medien, die überfüllte Intensivstationen mit alten Geräten zeigten. Wenn solche Sachen nicht stimmen, welche Informationen stimmen dann wirklich? Die Panikmache und die falsche Berichterstattung in den Medien lassen mich zweifeln. Je länger, je mehr erhalte ich den Eindruck, es ist gewollt, dass die Menschen Angst haben, damit sie die Maßnahmen besser befolgen.
www.nzz.ch/schweiz/...-wie-sie-misstrauisch-wurden-ld.1590350
Schon im April wurden die Risiko-Kategorien für Erwachsene deutlich eingeschränkt. Aber noch heute wissen die meisten nicht, dass ein dank Medikamenten normaler Blutdruck, ein Asthma und ein Diabetes kein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf darstellen. Sogar ein Alter über 65 Jahre ist per se kein Risikofaktor mehr. Diese Informationen werden der Bevölkerung bewusst nicht weitergegeben, damit sie ihre Angst behalten. Die entsprechende Liste ist schwierig zu finden.
Ich bin zunehmend überzeugt davon, dass wir auf dem falschen Dampfer sind. Über 95 Prozent der Verläufe sind milde. Die Intensivstationen waren nie komplett voll, und zudem können die Kapazitäten noch aufgestockt werden. Ich würde mir wünschen, dass die Behörden eine Standortbestimmung machen. Obwohl das Virus weniger gefährlich ist als zunächst angenommen, machen Behörden weiter, als wäre es ein Killervirus. Die Politiker sollten sich weniger auf die Meinung von Experten stützen, die am Computer den Verlauf der Pandemie modellieren, sondern mehr mit Menschen wie uns Hausärzten sprechen, die direkt mit Patienten in Kontakt stehen. Ich habe den Eindruck, die Politiker versuchen, dank der Pandemie ihre Macht zu zementieren. Die Massnahmen sind nicht verhältnismässig. Schaden der Gesellschaft viel mehr, als sie nützen, und sollten deshalb sofort gestoppt werden. Der Schutz sollte sich auf die verletzlichen Personen beschränken, falls sie dies möchten.»