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US-Anleihen: Wenig verändert - Iran-Krieg im Fokus - Arbeitsmarkt stützt kurz

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) stieg leicht um 0,06 Prozent auf 112,37 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen lag bei 4,14 Prozent.

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Verschiedene Finanzcharts und -kennzahlen (Symbolbild).
Quelle: - © sureeporn / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Tendenziell belastet wird der Anleihemarkt durch die gestiegenen Rohöl- und Energiepreise. Am Freitag legten die Preise erneut deutlich zu. Angeheizt wurde der Ölpreis durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Iran abschließen will. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social. Die deutlich gestiegenen Öl- und Gaspreise schüren Inflationssorgen.

Der enttäuschend ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht stützte die Kurse in diesem Umfeld nur kurz. Die Beschäftigtenzahl war im Februar unerwartet gesunken. Der Iran-Krieg steht am Markt im Fokus. Zudem verwiesen Ökonomen auf einen Streik im Gesundheitswesen, der sich auf die Daten ausgewirkt habe.

Mit Spannung schauen die Anleger auf die US-Notenbank Fed. Der Arbeitsmarktbericht spricht eher für Zinssenkungen, während der Iran-Krieg die Inflationsgefahren erhöht und höhere Zinsen erforderlich machen könnte.

"Wegen möglicher Sonderfaktoren und angesichts der Schwankungen in den letzten Monaten wird die Fed die Zahlen aber mit Vorsicht interpretieren und weitere Berichte abwarten wollen, bis sie ihre Einschätzungen anpasst", erwartet Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz. Die unklaren Auswirkungen des Iran-Kriegs vor allem auf die Inflation sprächen auch für ein Abwarten. "Die letzten beiden Sitzungen in der Ära Powell in diesem Monat und Ende April werden wohl ohne Zinsänderungen verlaufen", erwartet Balz. Es drohten der Fed unangenehme Entscheidungen./jsl/jha/

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