Die polarisierten Staaten von Amerika stehen vor Tagen, vielleicht auch Wochen großer Ungewissheit.
Wie nie zuvor rüsten sich die Amerikaner jetzt auf – die Waffenverkäufe brechen Rekorde.
Unser US-Newsletter greift eine Frage auf, die viele Amerikaner jetzt umtreibt: Droht ein Bürgerkrieg?
Diese Fragen treiben viele Menschen in Amerika um. Und manch einer hat darauf bereits eine Antwort: „Dann gibt es Bürgerkrieg.“ Mit dieser Behauptung beschäftigen wir uns heute.
„Dann gibt es Bürgerkrieg“ – diesen Satz hörte ich häufig, als ich in den vergangenen Tagen den Nordwesten des Bundesstaates Pennsylvania bereiste. Und jedes Mal versuchte ich zu ergründen, ob er bloß leicht dahingesagt ist, ein bisschen rhetorisches Drama. Doch meine Gesprächspartner schienen überzeugt davon, dass der Ausbruch von Gewalt ein realistisches Szenario ist. Liberale und Linke fürchten sich vor rechten Milizen. Rechte sehen in Black-Lives-Matter-Aktivisten und in der Antifa-Bewegung Sturmtrupps des von ihnen so verhassten liberalen Establishments. Die Angst ist real. Und damit wohl auch die Gefahr.
Waffen, Waffen, Waffen
Ein untrüglicher Gradmesser der Nervosität Amerikas sind seit jeher die Waffenverkäufe. Das Land schlägt jetzt seine eigenen, unrühmlichen Rekorde. 17 Millionen Waffen wurden bereits in diesem Jahr verkauft – so viele wie in keinem anderen Jahr, berichtet der britische „Guardian“. Nach Angaben des FBI fanden bisher in 2019 rund 80 Prozent mehr behördliche Überprüfungen von Waffenkäufern statt als im vergangenen Jahr. Die „New York Times“ hat ermittelt, dass von den zehn umsatzstärksten Wochen der Waffenverkäufer in den letzten 20 Jahren acht in dieses Jahr fielen. Und zwar in den Zeitraum seit März, mit Ausbruch der Corona-Krise, der Arbeitslosigkeit, der Kontaktbeschränkungen.
www.rnd.de/politik/...erkrieg-FHFEQYMULRALPNA7AT3THNJDZ4.html
Biden & Demokraten müssen sich sehr warm anziehen, die haben sich zu früh gefreut....