Wenn die USA ihre Drohung wahrmachen und ihre Botschaft in Bagdad schließen, dann stehe eine Eskalation mit dem Iran oder mit Iran-Stellvertretergruppen unmittelbar bevor, sagte Daniel Gerlach, Nahost-Experte und "Zenith"-Chefredakteur, vergangene Woche bei einer Veranstaltung im Bruno-Kreisky-Forum in Wien. Das wäre dann wohl die immer wieder beschworene "October Suprise", die Oktober-Überraschung, vor den US-Wahlen im November.
Ein militärischer Clash mit dem Iran würde Donald Trump zweifellos bei den Wahlen helfen, das Volk schart sich um den Oberkommandanten. Und die "historischen Deterministen" im Iran, die Trump als Beschleuniger des US-Abstiegs durchaus schätzen, hätten damit gar kein Problem, sagte Gerlach.
Zwar gibt es inzwischen wieder einmal Anzeichen der Entspannung, denn die Iran-loyalen irakischen schiitischen Milizen haben am Montag zugesagt, ihre Angriffe auf US-Interessen im Irak einzufrieren. Diese waren in den vergangenen Wochen kontinuierlich angestiegen. Es ist nicht sicher, ob die Milizen stets nur im Auftrag der iranischen Führung agieren. Gerlach merkte an, dass die USA mit der Tötung des iranischen Revolutionsgardengenerals Ghassem Soleimani jenen Mann eliminierten, der sie wirklich unter Kontrolle hatte.
www.derstandard.at/story/2000120890941/...berraschung-im-irak
Araber regieren über den Iran, die Iraner haben im eigenen Land nichts zu sagen - Deutschland geht den gleichen weg - Arabische Clans werden über Deutschland herrschen, dann haben die Einheimischen nichts zu sagen.
www.google.com/...weg+-+Arabische+Clans+werden+%C3%BCber+Deut