2018/19 wurden laut RKI 954 Todesfälle mit Influenza-Infektion übermittelt (52 Prozent männlich; 86 Prozent über 59 Jahre alt), was deutlich weniger sind als in 2017/18 mit 1.674 Todesfällen. Allerdings bergen diese Zahlen auch ein gewisses Verzerrungspotenzial – zum Beispiel: Wie oft wird im ambulanten und stationären Bereich überhaupt ein Labornachweis für Influenza durchgeführt? Zudem bedeutet Todesfall mit Influenzainfektion nicht automatisch, dass Influenza auch die Todesursache war. Das RKI schreibt: „Die Entscheidung, ob ein Fall als an oder in Folge einer Influenzaerkrankung verstorben übermittelt wird, treffen die Gesundheitsämter aufgrund der ihnen vorliegenden Informationen. Das können Einschätzungen der betreuenden Ärzte des Falles sein oder zum Beispiel Angaben auf dem Totenschein.“
Für die Saison 2017/18 hat das RKI die höchsten Exzess-Schätzwerte in den letzten 30 Jahren ermittelt. Für die letztjährige Saison liegen nach Angaben des RKI die endgültigen Ergebnisse der Sterbefälle des Statistischen Bundesamtes zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vor, sondern lediglich die nach IfSG übermittelten 954 Todesfälle.
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/...ppesaison/chapter:2
Für die Saison 2017/18 hat das RKI die höchsten Exzess-Schätzwerte in den letzten 30 Jahren ermittelt. Für die letztjährige Saison liegen nach Angaben des RKI die endgültigen Ergebnisse der Sterbefälle des Statistischen Bundesamtes zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vor, sondern lediglich die nach IfSG übermittelten 954 Todesfälle.
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