zur ICCP, zur globalen Klima Agentur, die vor paar Dekaden den Auftrag bekommen hat, den bereits seit über 100 Jahren angelaufenen Klimawandel hin zum Wärmeren, auf menschliche Einflüsse zu inspizieren. Klar, man sollte Beweise sammeln, die den Wandel einzig und alleine auf unseren industriellen CO2 Ausstoß beziehen sollte; denn der Belzebub war ja schon gleich zu Beginn ausgemacht.
Zunächst war es allerdings ein Franzose, der auf einen solchen Effekt aufmerksam machte, das CO2 war damals aber noch nicht im Gespräch - erst Revelle hat es in diesem Zusammenhang 1957 als möglichen Kandidaten ausgemacht.
1827:
Der französische Physiker Jean-Baptiste Fourier (1768 - 1830) spekulierte über die Wärme an der Erdoberfläche. Er schlug die Existenz eines wärmenden atmosphärischen Effekts vor, die die Erde wärmer hielt als sie sonst wäre. Man schreibt im die Erfindung des Begriffs Treibhauseffekt zu.
Arbeiten: ,"Analytische Theorie der Wärme" 1822
1957:
Der US -Ozeanograph Roger Revelle, Direktor des SCRIPPS Instituts Californien warnte als einer der ersten Wissenschaftler vor einem Global Warmig in Zusammenhang mit der Erhöhung des CO2-Gehaltes der Luft.
Der Enkel von Svante Arrhenius, Gustav Arrhenius schlug ihm vor, auf Mauna Loa Hawaii eine CO2-Messstation einzurichten.
www.pci.tu-bs.de/aggericke/PC2/Kap_II/...teTreibhauseffekt.htm
Gleich zu Beginn hat Al Gore, dem seine Präsidentschaftskandidatur nicht zum Erfolg verhalf, sich dann voll in diese Geschichte geworfen und seine berühmte "Eine unbequeme Wahrheit" geschrieben und verfilmt. Kritik auf seine Arbeit bekam er schon damals:
Ist Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit" korrekt? skepticalscience.com/arg_al-gore-unbequeme-wahrheit-fehler.htm
Zurück zum ICCP: ergo, man sammelte damals dann bis zu 12000 Publikationen, die alle mit dem Klimawandel und CO2 zu tun hatten, 8000 erwiesen sich davon als nicht brauchbar, da nicht eindeutiges aus den Messergebnissen resultierte, oder aber gegensätzliches beinhaltete - also "nutzlos" war. Das letzte Drittel war dann allerdings brauchbar, davon sprachen 97 % sich für den menschen-gemachten Klimawandel aus. Ein Ergebnis, welches immer noch zitiert wird; mit einer deutlichen Verzerrung also, welche schon damals gar nicht mit der Realität übereinstimmte. Und heute erst recht nicht, obwohl es anscheinend bei den Politikern als Gesetz, als Fakt wahrgenommen wird; etwa so wie das Ohmsche Gesetz oder die Newtonschen Axiome.
Ne, das ist wirklich total daneben. Mittlerweile geben es selbst die Medien zu, dass es eine solche eindeutige Zuordnung nicht geben kann, denn die Prognosen, die von der ICCP publiziert wurden, fallen völlig aus dem Rahmen und haben mit den aktuellen Messdaten kaum was gemeinsamen (weder mit den Sat- noch den Ballon Daten). Die heutig verwendeten Programme berücksichtigen mittlerweile 28 Parameter, einer davon ist CO2, der allerdings auch mit anderen Parameter wie dem Wasserdampf verschränkt ist. Und so sind es auch die 28 anderen miteinander, stärker oder schwächer. Da lassen sich irrsinnig große Permutationen berechnen; jedem wird auch schnell klar, der schon mal mit Differentialgleichungen gearbeitet hat, dass diese enorm von den Anfangszuständen abhängig sind. Kein Wunder also, dass es mit Realität und Prognosen überhaupt nicht klappt.
Nun ist es verständlich wie so ein Hype entsteht: schreibe ich ein wissenschaftliches Proposal über ein Projekt zum Klimawandel, in dem der Bösewicht CO2 nicht vorkommt, wird es wohl kaum finanzielle Mittel dafür geben. So rennen alle dem Hype hinterher. In den 80er Jahren war es das Klonen, (da hatte dann ein Basler Forscher aus einer Maus eine Riesenmaus geklont, dabei war es eine Ratte, Betrug), oder Fraktale waren auch mal sehr In. Und als China aufmachte, schrieb fast jeder ein Proposal um Mittel für eine China Reise zu bekommen. Oder das Waldsterben? Der saure Regen?