die Regierung vorübergehend aus den Händen von Boris und seinen Hurrah Henrys genommen hat, um heute ein Gesetz zu verabschieden, welches einen Brexit ohne Vertrag ausschließt, wird Boris der Canossagang nach Berlaymont nicht erspart bleiben, so sehr er sich auch zu sträuben vorgibt (klammheimlich begrüßt er die Entwicklung). Er wird vom Parlament beauftragt um einen weiteren Aufschub zu bitten.
Die EU muß einem solchen einstimmig zustimmen aber Boris muß überzeugende Gründe vorbringen. Neuwahlen wären ein solcher. Dies käme einer Neuauflage eines Referendums unter anderem Namen gleich.
Ist der Aufschub auf Ende Januar 2020 erst einmal gebilligt kann der Tanz auf dem Vulkan weitergehen. Die Seifenoper geht in die nächste Staffel.
Der Führer, Farage, tritt mit seiner eigenen neuen Brexit Partei an und dürfte großen Zulauf aus allen Parteien bekommen von all jenen Leuten, Brexiteers, die es unbedingt wissen wollen. Meiner Meinung nach wird es nicht reichen, denn die Zahl der Brexiteers dürfte radikal geschrumpft sein aber warten wir es ab.
Eine Neuauflage des Referendums unter anderem Namen. Italienische Verhältnisse in dem Mutterland der Demokratie. Wer hätte das gedacht?
Kommt der Mut, geht der Hass.