Zitat: "Genau agro, man kämpft mit Mitteln und für Ziele, die die Welt untergehen lassen."
Silverhair, es ist doch so, dass sämtliche diese Welt und die in ihr lebenden Menschen bedrohenden Risiken und Probleme nur --wenn überhaupt-- durch eine am selben Strang ziehende Weltgemeinschaft zu lösen wären. Aber weder gibt es diese "Weltgemeinschaft", noch gibt es das entsprechende Interesse daran bei jenen, welche vorerst als Verlierer aus diesem Tun hervorgehen würden....
"Egoismus --unabhängig von dessen Folgen-- first".....obwohl jeder vernunftsbegabte Mensch ahnt bzw. ahnen kann, wohin dieser Weg (erneut) führen kann/wird.....
Nimm doch ganz einfach mich: Privat, im Kleinen, einerseits engagiert in Projekten u.a. zu sharing economy und plastikfrei, andererseits unbelehrbarer Fan von Kreuzfahrten und Fliegerei.....wie ich schon oft schrieb: Ich bin Teil des Problems, weiß das auch, aber dennoch.......
Und ebenso sehe ich beinahe alle anderen Menschen in Wohlstandsgesellschaften an: Jeder weiß um seine Verfehlungen, keine aber tut etwas dagegen, oder wieso schreibt hier niemand etwas zu bspw. EU-subventionierter Milchüberproduktion, welche zu Milchpulver verarbeitet nach Afrika exportiert wird, um dort dann Arbeitsplätze zu ruinieren, wodurch dann den dort lebenden Menschen die Lebensgrundlage geraubt wird, und diesen oftmals nichts anderes als Flucht bleibt.....?!
Arbeitsplätze sind das Zauberwort, da interessiert's imo dann niemanden mehr, dass eine vernünftige Allokation von Ressourcen den eigenen Pfeil zwar kurzfristig nach unten zeigen lassen würde, für die Zukunft --abhängig vom eigenen Alter u.U. nicht mehr erlebt-- jedoch ein weltweites Utopia durchaus möglich wäre......