Wenig Hoffnung für Deutschland !!


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lucy:

Wenig Hoffnung für Deutschland !!

 
24.09.02 16:00
Wenig Hoffnungen nach der Wiederwahl
In ihren ersten Einschätzungen nach der Bundestagswahl befassen sich die Kommentare der internationalen Presse vor allem mit dem Verhältnis zwischen Deutschland und den USA. Im Ausland steht man einer neuen Regierungsperiode von Rot-Grün überwiegend skeptisch gegenüber. Und auch zum SPD-Wahlkampf gibt es zahlreiche kritische Stimmen.
Bedauernswertes Wahlergebnis
"De Standaard" aus Belgien schreibt zum knappen Wahlergebnis: "Hierauf hat die Börse sofort negativ reagiert. Deutschland bleibt ein müder Riese. Es ist wahrscheinlich, dass die Deutschen ihre Wahl für den Status Quo bald bedauern werden."
Sein Namensvetter aus Wien, "Der Standard", verweist dagegen auf die Gefahren, die knappe Mehrheitsverhältnisse mit sich bringen: "Eine Hand voll sich verweigernder Hinterbänkler können dem eigenen Kanzler nun Niederlagen zufügen, die Opposition wird dazu gar nicht mehr gebraucht."
Wenig Vertrauen in Wirtschaftskompetenz

Zu den Auswirkungen von Rot-Grün auf die Wirtschaftslage Deutschlands schreibt die finnische Zeitung "Hufvudstadsbladet": "Wenn Schröder in vier Jahren wieder eine Chance haben will, muss er die Arbeitslosigkeit senken und das wirtschaftliche Wachstum beschleunigen. Es geht nicht, dass die wichtigste Wirtschaft in der EU am langsamsten wächst." Auch die britische "Financial Times" ist dieser Meinung: "Schröder muss nach seinem knappen Sieg jetzt versuchen, Deutschland aus der wirtschaftlichen Misere zu befreien und wieder eine angemessene Rolle in der Welt spielen zu lassen." "Nesawissimaja Geseta" aus Moskau ergänzt: "Die neue Regierung steht vor großen Problemen, angefangen vom Stillstand in der Wirtschaft über die Massenarbeitslosigkeit bis zum Wiederanknüpfen der Beziehungen zu den USA, die wegen des Iraks fast auf den Nullpunkt gesunken sind."
Scharfe Kritik an den Fähigkeiten des Kanzlers übt die unabhängige bulgarische Tageszeitung "24 Tschassa". Sie schreibt: "Während seiner ersten Amtszeit zeigte er [Schröder], dass er keine Ahnung hat, was er mit der Wirtschaft machen soll, um die Rezession zu bremsen. Nichts spricht bislang dafür, dass er die richtigen Maßnahmen für die nächsten vier Jahre parat hat. " Die spanische Zeitung "ABC" wird ebenso deutlich: "Ein schwaches Deutschland erhält einen schwachen Kanzler". Und das "Algemeen Dagblad" aus Den Haag fürchtet, "dass Deutschland in den kommenden vier Jahren eine blockierte Republik sein wird". Sie nennt vor allem den Konflikt zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern als Grund.
Schröders "Irak-Abenteuer"
Noch mehr als die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes beschäftigt die ausländischen Kommentare die Außenpolitik. "Corriere della Sera" aus Italien spricht von der "schwersten deutsch-amerikanischen Krise seit einem halben Jahrhundert", die "Neue Züricher Zeitung " vom "Flurschaden", den "Schröder mit seinem Irak-Abenteuer angerichtet hat", die "ABC" nennt die Beziehungen zu den USA „das erste Opfer des rot-grünen Wahlsiegs" und der "Standard " führt dazu aus: "Schröder selbst wird auf freundliche Töne aus Washington lange warten können. Aus der Sackgasse, in die sich der Kanzler mit seiner US-kritischen Politik manövriert hat, wird ihn das Parlament herausführen müssen, Schröder allein wird dazu kaum fähig sein."
Auch andere Kommentare gehen detaillierter auf die Spannungen zwischen den Deutschland und den USA ein. "Die größte außenpolitische Herausforderung besteht darin, die ramponierten Beziehungen zu den USA wiederherzustellen. Die gestärkte Position der Grünen trägt nicht gerade dazu bei, dass Berlin sich in der Irak-Frage dem Willen Washingtons beugt", so die spanische "El País". Die kommunistische französische "L'Humanité": "Schröder hat viel zu verlieren, wenn er seine Anti-Kriegshaltung aufgibt, zumal die Grünen ihren Wahlsieg gewiss dem pazifistischen Engagement der Koalition zu verdanken haben."
SPD-Tabubruch für "billige Stimmen "
Vor dem Hintergrund der verschlechterten Beziehungen zu Amerika fällt auch der Rückblick auf den SPD-Wahlkampf wenig positiv aus. "Der Wahlkampf hat gezeigt", so die polnische "Rzeczpospolita", "dass die Partei von Kanzler Schröder von einer Krankheit zerfressen ist, aus der sie Brand in den 80er Jahren gezogen hat - dem Syndrom der Weltmacht. [...] Doch das frappierendste Ergebnis der Wahlen, eng mit dem Wahlkampf von SPD und Grünen verbunden, ist die gewaltige Verschlechterung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses."
Auch die "Berlingske Tidende" aus Dänemark kritisiert den Wahlkampf, in dem sich "Schröder und Co. in ihrer verzweifelten Jagd nach Stimmen über die Pläne für eine Irak-Aktion hergemacht" hätten. Und die "Neue Züricher Zeitung" meint sogar: "Viele in seinem [Schröders] Lager - und zu Recht auch andere - hatten sich über den Tabubruch des FDP-Politikers Möllemann weidlich empört, als dieser eine Antisemitismus-Debatte lostrat. Was anderes als ein Tabubruch aber ist die gravierende und bewusst herbeigeführte Störung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses zu Gunsten von ein paar billigen Stimmen im Endspurt der SPD-Kampagne?"
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kalle4712:

lucy: Das brauchst Du nicht mehr zu posten, denn

 
24.09.02 16:04
jeder weiß das bereits bzw. allen anderen sind sowieso hoffnungslose Fälle, die es wohl nie kapieren werden.
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mod:

kalle, *lol* o.T.

 
24.09.02 16:16
Antworten
Mara:

Hört doch bitte endlich damit auf !! o.T.

 
24.09.02 16:16
Antworten
first-henri:

Danke Gerd ! o.T.

 
24.09.02 16:17
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mod:

mara

 
24.09.02 16:18
ist nämlich in Wirklichkeit bei den JUSOS!
Antworten
Mara:

Und du in der SED !

 
24.09.02 16:20
Wahrscheinlich der Letzte ! Der Allerletzte !
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Hiob:

Mensch Leute, erinnert Euch doch mal

 
24.09.02 16:20

daran, wie liebevoll ihr früher eure FDJ-Hemden gebügelt habt.
Antworten
Karlchen_I:

mod! Lass doch bitte mara in Ruhe. o.T.

 
24.09.02 16:22
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lutzhutzlefutz:

nicht zu vergessen, die DKP

 
24.09.02 16:41
die Straßenfeste von denen waren klasse, und Hannes Wader natürlich, best songwriter ever!

Alleine der dämlichen Fragen meiner Bekannten aus Amiland halber, überlege ich ernsthaft über die Sinnhaftigkeit eines diesjährigen Aufenthaltes dort
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first-henri:

@mod

 
24.09.02 16:45
Du scheinst das zu verwechseln, na nicht jeder hat eine gute Allgemeinbildung genießen können wie in den überwiegend CDU/CSU geführten Länden.
Ich helf Dir jetzt mal auf die Sprünge... mit J fängt's an und mit U hört's auf.
Ich sach nur "Danke Gerd" !

Grüße f-h
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mod:

Hmmm, mara,

 
24.09.02 16:45
Ich habe doch nie auf DDR-Territorium gewohnt.
Oder gehörte Bayern auch dazu ?
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mod:

stimmt, first-henri !

 
24.09.02 16:50
Ich war auch mal bei den JUSOs!
Ab 15, lang her!
Adorno, Habermas, Marcuse ..
Frankfurter Schule. Das waren immer die Themen!
Dazu ein wenig Marx und Lenin
Kennst Du sicher nicht mehr.
Ich galt bei denen schon als Aussenseiter ..*g*
Antworten
first-henri:

@mod

 
24.09.02 16:56
Bist Du etwa aus FFM ?

f-h
Antworten
Schwarte:

@mod

 
24.09.02 16:58
vielleicht betraf das deine geistige Anpassungsbereitschaft
oder dein Heulen mit der Meute
oder das Erforschen der Privatsphäre anderer und das Posten dieser um Leute mundtot zu machen - zumindest versucht wurde es ...
Antworten
mod:

nee, first-henri,

 
24.09.02 17:01
eher aus NY.
Ich war von Natur aus mobil.
Ständig an einem Ort, das gab es nicht!
Jetzt ist es der Süden halt, wo die
Welt noch in Ordnung ist.

Viele Grüsse
m.
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