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WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...


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Weng Fine Art A. 3,98 € -0,50% Perf. seit Threadbeginn:   +-0,00%
 
Lalla-KR:

WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

2
11.04.12 11:36
Diese Aktie sollte man im Auge behalten, denn die Entwickung kann sich sehen lassen!
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DagobertBull:

Umsätze

 
27.05.26 14:50
Heute auf Xetra fast St.20.000 Aktien umgesetzt......leider zu fallenden Kursen.
Antworten
jerobeam:

.

 
27.05.26 23:45
Wie unter #12386 gemutmaßt, ist der Kaufwillige zu 3.86 nun zu seinem Glück gekommen.
Antworten
Master Magno.:

WFA

 
28.05.26 10:10
operativ müsste WFA eigentlich gerade stark von der Entwicklung des Kunstmarkts profitieren. Blue-Chip Editionen sind wohl das Segment, welches sich am stärksten von der Krise erholt. Im April und Mai hat sich das durch die geopolitische Verunsicherung wohl noch weiter verstärkt, während es der breite Markt weiterhin schwer hat.
Antworten
Bogumil:

Markt

 
28.05.26 18:19
Das würde auch zu den letzten PM passen.

Interessiert nur offenbar niemand mehr.

wengfineart.com/news/2026/...x-beschleunigt-wachstum-deutlich
Antworten
crunch time:

jerobeam: #12390

 
29.05.26 09:50

jerobeam: #12390 Wie unter #12386 gemutmaßt, ist der Kaufwillige zu 3.86 nun zu seinem Glück gekommen.
====================================
Glück ist ja immer relativ. Jedem Kaufwilligen steht  auch ein Verkaufswilliger gegenüber. Vielleicht war derjenige auch glücklich endlich das Zeug entsorgt zu haben. Verkaufswille hat den  Aktienkurs über die letzten Monate wieder einbrechen lassen. Seit Mitte Februar schon wieder über 30% verloren. Man nähert sich damit langsam wieder dem Mehrjahrestief von 2024 an während  parallel die großen Börsenindizes der Welt neue  Allzeithochs machen oder sich diesen wieder annähern. Es liegt also nicht an einem "schwachen" Börsenumfeld. Es gibt einfach so eine große Masse an Aktien und Branchen die hervorragend laufen, daß eigentlich weiterhin wenig für ein Investment in WFA spricht. Und vielleicht gibt es  Leute die sich dann doch mit dieser Erkenntnis durchringen ihre siechende "Depotleiche" WFA zu entsorgen und das freie Geld endlich in Dinge zu investieren die der Markt nach oben hebt.

(Verkleinert auf 84%) vergrößern
WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst... 1519069
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Master Magno.:

WFA

2
29.05.26 12:12
Keine Ahnung wie man auf die Idee kommen kann WFA mit dem Dax zu vergleichen. Die Aktie war doch nie stark mit dem allgemeinen Aktienmarkt korreliert und der Kunstmarkt war von 2022 bis 2025 in der schwersten Krise seit Jahrzehnten… Die Aktie bleibt eine einzigartige Möglichkeit ein Portfolio in einen zusätzlichen Bereich zu diversifizieren.

Der aktuelle Börsenkurs von 4 bis 6 Euro ist natürlich viel zu niedrig, das ist ja gerade mal das Eigenkapital, inklusive des Warenbestands, der nur mit dem Einkaufspreis bilanziert ist. Aktuell somit eine typische Marktineffizienz im Microcap-Bereich. Die Freefloat Marketcap liegt ja gerade mal bei 7 Mio Euro, da sind aber etliche langfristig engagierte Investoren dabei, der wirkliche Freefloat ist noch viel geringer. Ein neutrales Niveau für den Aktienkurs wären meiner Meinung aktuell etwa 12 Euro, dann wäre man wieder wie in der Vor-Corona-Zeit bewertet. Die Annahme, dass man operativ die Ergebnisse von 2018/19 wieder erreichen kann, ist denke ich konservativ. Jetzt ist die Gesellschaft aber nahezu schuldenfrei und das Eigenkapital hat sich seit damals mehr als verdoppelt.
Antworten
Bogumil:

Anlagen

 
29.05.26 15:38
"Man nähert sich damit langsam wieder dem Mehrjahrestief von 2024 an während  parallel die großen Börsenindizes der Welt neue  Allzeithochs machen oder sich diesen wieder annähern... daß eigentlich weiterhin wenig für ein Investment in WFA spricht."

Oder eben gerade doch?

"Und vielleicht gibt es  Leute die sich dann doch mit dieser Erkenntnis durchringen ihre siechende "Depotleiche" WFA zu entsorgen und das freie Geld endlich in Dinge zu investieren die der Markt nach oben hebt."

Das wäre retrospektiv sinnvoll gewesen.

Aber die inzwischen weit unter Buchwert notierende Aktie verkaufen und stattdessen in heissgelaufene und angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage von starken Korrekturen bedrohte Werte zu investieren, scheint mir dann doch recht gewagt.
Antworten
Bogumil:

@crunch

 
29.05.26 15:44
Und stell doch bitte mal den chartvergleich von April 2020 bis Ende 2022 ein. Das gehört nämlich auch dazu. Wir wollen doch ein objektives Gesamtbild, oder?
Antworten
Bogumil:

Ende 2021 natürlich,

 
29.05.26 15:48
also das, wo sich Dein chart dann anschliesst.

Oder einfach beides zusammen...
Antworten
Master Magno.:

und

3
29.05.26 17:03
dann fehlen bei einem Vergleich mit dem Dax-Performance Index auch noch die jedes Jahr gezahlte WFA-Dividende, inklusive ArtXX Aktiendividende mit anschließender Rückkaufmöglichkeit 2022 bzw. der bei einem Halten der ArtXX-Aktien resultierenden ArtXX-Dividenden 2021 bis 2024…

Ich verstehe sowieso nicht warum hier immer von den selben Akteuren das Märchen mit der Totalverlustaktie (minus 90 Prozent) kommt.

Wer zwischen dem Relisting 2018 und der Coronazeit 2020 die Aktie gekauft hat, hat splitbereinigt irgendwas zwischen 3,5 Euro und 7 Euro bezahlt.

Wer die Aktie in der 2 Jahreshälfte 2020 vor dem Hintergrund, dass WFA als Corona-Profiteur galt, gekauft hat kann maximal 10 Euro gezahlt haben. -Dann müsste man aber mit anderen Corona-Gewinnern vergleichen - unwahrscheinlich dass WFA da hinten liegt.

Und wer im Umfeld von Tokenphantasie 2021 bis Anfang 2022 gekauft hat, der mag ja hohe Verluste von bis zu 90 Prozent haben, nur hätte jedes Alternativinvestment in dem Bereich halt zu  99,9 Prozent Verlust geführt…
Antworten
DagobertBull:

@CEOWengFine.

2
30.05.26 17:35
Wann endet die nachrichtenlose Zeit?
Antworten
jerobeam:

parallele 23?

4
01.06.26 10:22
hoffentlich läuft es nicht wie 2023, wo der Kurs nachrichtenlos immer weiter abbröckelte, dann irgendwann die Hiobsbotschaft kam und es hiess "es wäre doch allen klar gewesen dass es nicht gut läuft" (ha ha). Gilt die Aussage vom Frühjahr ("prognosegemäß eingesetzter Turnaround im Kunstmarkt") immer noch?
Ich hoffe ja dass der Vorstand mit der einen oder anderen positiven Überraschung aufwarten kann. Und hoffentlich nichts desaströses für die Investoren der ArtXX (Aufklärung der Aktionäre zu der Idee "Überführung nach Monheim" gibt es ja weiterhin nicht - außer "das Management des Mutterunternehmens (ist) der Meinung, dass das Editionsgeschäft sukzessive nach Deutschland verlegt werden sollte").
Auch unklar warum der Aktienrückkauf nicht verlängert wurde - aktuell wäre das doch ganz sinnvoll. Oder doch nicht?
Antworten
Master Magno.:

2023

3
01.06.26 14:16
Ich gehe eigentlich von einer Quiet Period schon aufgrund des angekündigten Zukaufs aus -ansonsten würden wir zu den Kursen sicher Rückkäufe sehen.

2023 war die Krise noch jung und ein turnaround faktisch noch im Aktienkurs eingepreist. Das Geschäft war ja schon im zweiten Halbjahr 2022 wesentlich eingebrochen, schwarz auf weiß mit den Jahreszahlen 2022 im Frühjahr 2023, darauf gab es den bekannten Simplify Verkauf mit einem Kursrutsch auf circa 9 Euro. (Das war immer noch fast das Coronahoch von 2020) Dieses Niveau hat sich bis zur HV Ende August gehalten, nicht weil der Markt davon ausgegangen ist, dass das Geschäft gut läuft, sondern in der Hoffnung auf baldige Besserung und einen dann unmittelbar bevorstehenden Start von Weng Art Invest. Wenige Monate später wurde das Projekt dann in den Winterschlaf geschickt und Frau Moske, die sich als „Creator of Weng Art Invest“ bezeichnete war plötzlich weg. Ideal war die Kommunikation damals sicher nicht, auch weil noch auf der HV eher Aufbruchstimmung herrschte, insbesondere im Bezug auf Weng Art Invest und eine Geschäftsausweitung von ArtXX, nur war halt auch nicht absehbar wie lange sich diese Krise hinziehen wird.
Antworten
Master Magno.:

2022 bis 2025

 
01.06.26 14:44
Insgesamt muss man zur Aufarbeitung der Krisenjahre auch noch anmerken, dass erst der frühe  Exit aus der 360x Beteiligung (Fraktionalisierung) noch 2022 (das waren 20 Prozent Verlust, hätte man die Beteiligung behalten wäre es heute vermutlich eine Totalabschreibung) und dann der Verkauf des Artnet Anteils die Voraussetzungen geschaffen haben, dass die Firma jetzt finanziell so gut dasteht wie nie zuvor.  Insofern hat man die Krise bisher sehr sinnvoll genutzt. Dass die Holdingstruktur mit separater ArtXX jetzt halt nicht mehr ideal ist, ist auch ein Nebeneffekt dieser Umstrukturierungen, dürfte für die ArtXX-Aktionäre aber kein Nachteil sein, zumal das Geschäft mit Blue-Chip Editionen ja schon angezogen haben soll.
Antworten
Bogumil:

Mir

 
01.06.26 19:44
erschliesst sich weiterhin nicht, warum das Geschäftsmodell dauerhaft nicht mehr funktionieren soll.

Wo doch der Markt sich offenbar erholt.
Antworten
jerobeam:

ArtXX

 
02.06.26 18:26
heute Einladung zur GV ArtXX erhalten. Normale Tagesordnung, nix außergewöhnliches.
Dividende 0, aber das war ja schon klar (gut so, die CH-Quellensteuer frisst eh nur Rendite)
Antworten
jerobeam:

ArtXX 2

 
02.06.26 18:44
einige Interessante Aussagen/Erläuterungen im Protokoll der letzten Versammlung.
Sehr schade dass man das erst jetzt zu lesen bekommt und nicht zeitnah nach der Versammlung.
Antworten
DagobertBull:

@jerobeam

 
02.06.26 21:54
Was steht denn interessantes im Protokoll?
Antworten
jerobeam:

auszug

4
03.06.26 10:50
2.1. Trends auf dem Kunstmarkt
o Derzeit herrscht auf dem Kunstmarkt seitens Sammler und Händlern eine abwartende

Haltung vor. Es wird Geld für  investiert und für Kunstwerke, die beson-
ders selten auftauchen. Das Kapital ist da, aber es fehlt derzeit die Bereitschaft, es in der

Breite im Kunstmarkt auszugeben.

Es wird heute anders gekauft als in den vergangenen Jahrzehnten. Modetrends bestim-
men den Markt. Die aktuelle Käufergeneration verfügt über wesentlich weniger Wissen

als vorangegangene Generationen.

Die heutigen Sammler kaufen weniger gezielt, sondern eher intuitiv das, was günstig er-
scheint und optisch attraktiv ist. Des Weiteren werden Namen/Brands enryorben. Die

kunstgeschichtliche Bedeutung spielt eine deutlich geringere Rolle
Es wird weiterhin auf Events (Messen) gekauft und vermehrt online Kunst erworben. Ein

Anbieter, der nur online präsent ist, hat aber Probleme, eine breite Zielgruppe zu errei-
chen.

a

a

3

a

a

a
Der Kunsthandel sieht sich aufgrund dieses Käuferverhalten gezwungen, ein hybrides
Verkaufsmodel anzubieten. Erfolgreich ist, wer Kunstwerke online, aber auch in points of
Sale physisch anbietet.

Ein weiterer Trend ist, dass die Anzahl der Galeristen und Kunsthändler sukzessive ab-
nimmt. Kosten und Risiken steigen - es wird schwerer, Finanzierungen zu erhalten. Die

Kunsthändler werden ihre bisherige Stellung im Kunstmarkt voraussichtlich in den nächs-
ten Jahren weitgehend verlieren und es ist davon auszugehen, dass die Geschäfte zu-
künftig mehrheitlich über Auktionshäuser und elektronische Handelsplattformen abgewik-
kelt werden.

2.2. Auswirkungen auf die ArtXX AG
o Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 nennenswerte Umsatzverluste gegenüber
2023 zu vezeichnen was, zum ersten Mal seit dem Bestehen der ArtXX AG, zu einem
Jahresverlust in der Erfolgsrechnung der Gesellschaft führte. Positiv zu vermerken ist,
dass die Margen auf hohem Niveau verblieben sind.

r Die Umsatz- / Volumenverluste sind auf die Entwicklung des Kunstmarktes seit dem über-
fall Russlands auf die Ukraine zuführen. Den kriegerischen Entwicklungen folgten lnflati-
ons- und Zinssteigerungen sowie ein Abschwung der Weltwirtschaft und damit einherge-
hend eine gedämpfte Konsumstimmung - insbesondere im Luxusgüterbereich. lm Ge-
gensatz zu der, anlässlich der letzten Generalversammlung, geäusserten Vermutung ent-
wickelte sich auch der amerikanische Kunstmarkt, welcher in den Jahren 2022 sowie 2023

erfreulich stabil war, im vergangenen Jahr negativ. Dies wirkte sich nochmals erschwe-
rend auf die Lage der ArtXX AG aus, da ein nennenswerter Anteil der Umsätze der Ge-
sellschaft in den USA getätigt wird.

Unter Beachtung der allgemeinen Trends im Kunstmarkt und deren konkreten Auswirkungen
auf die ArtXX AG ergeben sich für sie aktuell folgende Optionen:
- Aufbau eines eigenen Brands, um darüber zu expandieren;
- Übernahme einer Gesellschaft mit einem bereits gefestigten Brand;
- Rückzug aus der Produktion und dem Kauf von Editionen und in der Folge Übernahme

einer reinen Vermittlerrolle, mit wesentlich geringeren lnvestments und Risiken bei al-
lerdings auch deutlich reduzierten Margen.

2.3. unmittelbarer und mittelbarer Handlungsbedarf für die Artxx AG

. Die ArtXX AG steht vor einigen Herausforderungen. lm Vordergrund steht derzeit ein Kos-
tenreduktionsprogramm, da die Kosten für die Gesellschaft in der Schweiz viel zu hoch

für die verhältnismäßig geringe Umsatzgröße sind. Alle Dienstleistungen für die ArtXX AG

könnten von Deutschland aus viel günstiger erbracht werden. Mithin steht somit zur Dis-
kussion, ob eine Sitzverlegung der ArtXX AG nach Deutschland in Enruägung zu ziehen

4

a

a
ist, nachdem es kaum eine Rolle spielt, ob ihr Geschäftsmodell von der Schweiz oder von

Deutschland aus umgesetzt wird. Die vorgenommenen Abklärungen haben allerdings er-
geben, dass eine Sitzverlegung und somit kompletter Umzug der Gesellschaft nach

Deutschland, insbesondere aus rechtlicher und steuerrechtlicher Sicht, schwierig umset-
zen ist. Sodann spricht für die Beibehaltung des Sitzes der ArtXX AG in der Schweiz resp.

in Zug weiterhin der Steuervorteil, welcher allerdings erst dann wieder greift, wenn die

Gesellschaft Gewinne erzielt. Eine abschliessende Entscheidung wurde vom Vennral-
tungsrat der ArtXX AG noch nicht getroffen. Es müssen zuerst noch weitere Abklärungen

vorgenommen werden. Hingegen wurden erste Entscheide hinsichtlich der Kostenreduk-
tion bereits wie folgt getroffen:

. Die Buchhaltung der ArtXX AG soll ab 2026 nach Deutschland ausgelagert werden.
ln Deutschland betragen die Kosten für die Buchhaltung etwa die Hälfte der Kosten
in der Schweiz.

Die Warenbewirtschaftung verbleibt weiterhin in der Schweiz, weshalb neue Lager-
räumlichkeiten zur Miete gesucht werden.

Die Organisation des Verkaufes hängt nicht vom Sitz der Gesellschaft ab. Verkäufe

können somit standortunabhängig getätigt werden. ln diesem Sinne ist nicht auszu-
schliessen, dass die Organisation des Verkaufes der ArtXX AG zukünftig von

Deutschland aus abgewickelt wird und somit der Mietvertrag der Geschäftsräumlich-
keiten inZug aufgekündigt und damit die teure Miete von Geschäfts- und Lagerräum-
lichkeiten eingespart wird. Die aktuelle Laufzeit des Mietvertrages geht bis zum

30.09.2026.

Mittelfristig ist die Zusammenarbeit mit weiteren erfolgreichen Gesellschaften und Teil-
nehmern auf dem Kunstmarkt, allenfalls sogar der Enryerb einer solchen Gesellschaft,

nicht ausgeschlossen. Die ArtXX AG arbeitet derzeit daran, die Möglichkeiten in diesen
Bereichen auszuloten. Allerdings ist es anspruchsvoll, eine auf dem Kunstmarkt profitable

Gesellschaft zu einem fairen Preis zu erwerben und diesen Kauf auch finanziert zu be-
kommen.

Die ArtXX AG darf nicht den sich ins positive abzeichnende Trend 2026 auf dem Kunst-
markt verpassen. Entsprechend muss das notwendige Fachwissen und die Erfahrung im

Management der Gesellschaft weiterhin sichergestellt werden. Hingegen sind die bereits
ergriffenen Sparmassnahmen beim unterstützenden Personalweiterhin umzusetzen.
a

a

5

2.4. Abschliessende Gedanken des Präsidenten

Hinsichtlich der Zukunft auf dem Kunstmarkt ist der Präsident der ArtXX AG vorsichtig optimis-
tisch. Es zeichnet sich der Trend ab, dass sich der Kunstmarkt ab 2026 wieder positiv entwi-
ckeln könnte. Dabei wird allerdings nicht mehr davon ausgegangen, dass dieser (neue)

Kunstmarkt vergleichbar mit jenem vor und während der Covid-Jahre sein wird. Es wird zu

einer weiteren Marktbereinigung bei den Kunsthändlern, Galeristen und Kunstverlegern kom-
men. Die verbleibende Marktteilnehmer werden zu einer vermehrten Zusammenarbeit ge-
zwungen sein oder sich gar mit grösseren, kapitalkräftigeren Marktteilnehmern zusammen-
schliessen müssen.

Hinsichtlich der konkreten Ausgangslage der ArtXX AG ist der Präsident zuversichflich, dass
auch sie vom positiv entwickelnden Kunstmarkt ab 2026 profitieren und damit den Turnaround
schaffen kann. Er drückt seine große Zufriedenheit über die Leistung des Teams der ArtXX
AG aus, obwohl die Gesellschaft im vergangenen Jahr seit ihrem Bestehen den ersten Verlust

schrieb. Ferner ist er zuversichtlich, dass die ArtXX AG ein neues, passendes Geschäftsmo-
dell finden wird, welche den Anforderungen im aktuellen Kunstmarkt gerecht wird und das

Unternehmen wieder über die Gewinnschwelle führt.

2.5. Erläuterungen zur Jahresrechnung 2024
Nach diesen mündlichen Darlegungen kommentiert der Präsident die Jahresrechnung 2024
und erläutert insbesondere nachfolgende Kennzahlen:
o Weiterererheblicher Rückgang des Nettoerlöses von EUR 3'848'831 auf EUR 2'044'gO4
. Rückgang des EBITDA von EUR 585'138 auf EUR 52'460
. Erstmaliger Verlust von EUR 225'220
o Minimale Erhöhung der Bilanzsumme von EUR 12'043'758 auf EUR 12'084'000
o Rückgang des Eigenkapitals von EUR 7'158'640 auf EUR 6'819'920
lm Nachgang zu diesen Erläuterungen des Präsidenten räumt der Vorsitzende dem plenum

noch die Möglichkeit zur Fragestellung und Wortmeldungen ein. Nachdem keine Wortmeldun-
gen ergehen, beantragt der Vorsitzende, den Geschäftsbericht sowie die Jahresrechnung für

das Geschäftsjahr 2024 zu genehmigen.

Nach Beschlussfassung in offener Abstimmung gibt der Vorsitzende bekannt, dass die Gen-
realversammlung den zu diesem Traktandum vorliegenden Antrag einstimmig unverändert be-
schlossen und angenommen hat.
Antworten
DagobertBull:

@jerobeam

 
03.06.26 11:31
Vielen Dank.
Antworten
Master Magno.:

ArtXX

 
03.06.26 12:02
zum Glück dürfte sich die Situation durch die Präsenz auf der Website von Sothebys in der Zwischenzeit deutlich entspannt haben…

(Kategorie Buy now/Fine Art Editions, alles mit dem Hinweis „Ships from: Zürich, Switzerland“ dürfte Angebot von ArtXX sein)
Antworten
Master Magno.:

Comeback des Funny Money

 
05.06.26 11:10
Der US-Konsum erweist sich trotz Irankonflikt als robust. (Die USA sind ja der Hauptmarkt für WFA). Jetzt hat Gamestop von einem Boom bei Collectibles berichtet. Könnte sein, dass das die ersten Anzeichen für eine Rückkehr des im WFA-Umfelds als  Funny-Money bezeichneten Phänomens sind. Wir sind ja mittlerweile wieder in einem Umfeld, in dem große Spekulationsgewinne im AI- oder Memorybereich entstehen. Gleichzeitig bietet sich der Krypto-Bereich aufgrund struktureller Probleme bei Bitcoin gerade nicht als Investmentalternative an. (Bitcoin hat durch die Aktivitäten von Stategy gerade Merkmale eines Schneeballsystems) Jedenfalls ist jetzt wieder sehr viel Geld im Umlauf, was auch aktiv nach Anlagemöglichkeiten sucht, ähnlich wie 2021 -genau das untermauern ja auch die Rekord-Börsengänge von SpaceX oder die KE bei Google.  
Antworten
meryll77:

läuft

 
10.06.26 08:36
na läuft doch hier wie am Schnürchen

seit Jahresanfang -28%
1 Jahr -29 %
3 Jahre -61%  
Antworten
Master Magno.:

Die Uhrenindizes

 
10.06.26 09:30
bestätigen übrigens die Trendwende, die sich auch in den letzten Wochen fortgesetzt hat. Luxusuhren und Blue-Chip Kunsteditionen haben ja die gleichen Käufer.


watchcharts.com/watches/price_index

www.chrono24.de/chronopulse.htm?period=_1year
Antworten
meryll77:

mutig

2
10.06.26 10:49
gibt sogar Mutige die 10.000 Stück zu 0,12 kaufen wollen, mehr ist die Bude offensichtlich niemanden wert  
Antworten
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